Hamburg Journal

Montag, 12. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 13. Oktober 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 13. Oktober 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Verschärfte Maskenpflicht eingeführt

In Hamburg gilt ab Montag eine verschärfte Maskenpflicht. In öffentlichen Gebäuden müssen Mund und Nase ab sofort durchgehend bedeckt werden. Außerdem ist in Teilen der Stadt Maske tragen jetzt auch unter freiem Himmel ein Muss. So zum Beispiel hinterm Hauptbahnhof am Steintorplatz, auf Teilen des Ballindamms und des Mühlenkamps in Winterhude. Außerdem können Verstöße jetzt mit einem Bußgeld von mindestens 150 € bestraft werden. Was sagen die Hamburgerinnen und Hamburger dazu?

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Ein Schild vor der Europa-Passage weist auf die zeitlich begrenzte Maskenpflicht. © NDR Foto: Anna Rüter

Hamburg verschärft Maskenpflicht: Höheres Bußgeld geplant

Statt bislang 80 soll künftig ein Bußgeld von 150 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht fällig werden. mehr

Lernferien: Wie läuft's im Herbst?

Fast 7.000 Kinder und Jugendliche haben während der Sommerferien in Hamburg die Möglichkeit sogenannter Lernferien genutzt und freiwillig die Schulbank gedrückt. Mit dem Angebot sollten Corona-bedingte Lernrückstände vermieden werden. Auch in diesen Herbstferien werden wieder Lernferien angeboten. Wie nehmen die Schülerinnen und Schüler das Angebot dieses Mal an und wo hakt es?

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Schüler einer 7. Klasse der Max-Schmeling-Stadtteilschule sitzen zu Beginn des Unterrichts mit Mund-Nasen-Bedeckungen im Klassenraum. © picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Lernferien in Hamburg: Drei Stunden Unterricht am Tag

Um den während der Schulschließungen verpassten Stoff nachzuholen, nutzen Schülerinnen und Schüler die Lernferien. mehr

Eine Insel für die Natur: Neßsand

Das Naturparadies, die Elbinsel Neßsand, liegt direkt vor dem Hamburger Hafen, mitten in der Elbe, einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt, in direkter Nachbarschaft zur Flugzeugwerft von Airbus. Auf Neßsand wachsen seltenste Pflanzen, hier leben Seeadler und Zauneidechsen, die sich ungestört vermehren können. Nahezu das gesamte Inselgebiet steht unter strengem Naturschutz und es gilt: Betreten verboten! Rehe, Nutrias, Füchse und Dachse, auch seltene Insektenarten und Singvögel profitieren davon. Auf den Sandbänken dösen Seehunde. Die Inselwelt ist auf ehemaligen Sandaufspülungen früherer Elbvertiefungen erwachsen und entwickelte über viele Jahrzehnte ungebändigte Natur. Weil es keine Nutzung gab, entstand eine Art Wildnis aus Auenwald, Schilfdschungel, Trockenrasen, Sanddünen, Laubwald, Sand- und Schlickwatt. Die Natur hat hier absoluten Vortritt, Anlandungen sind tabu. Dafür sorgt auch der Ranger, der besonders im Sommer die Armada der Hamburger Freizeitkapitäninnen und -kapitäne im Auge behält, damit sie diese Oase nicht stören. Denn mit den Corona-Beschränkungen ist der Menschenansturm auf die Natur überall gewachsen, auch in diesem Naturschutzgebiet in der Elbe.

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- Nach der Neuregelung: Wer investiert in Heizpilze?
- "Hamburg morgen": Plastik aus Pflanzen
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