Hamburg Journal

Donnerstag, 01. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr

Schul-Digitalisierung geht voran

Nachdem Schulsenator Rabe am Dienstag als neue Regel für den Schulunterricht alle 20 Minuten Stoßlüften als Corona-Schutz ausgegeben hat, hagelt es Kritik. Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer fragen sich, wie das umzusetzen ist. Außerdem soll es nach den Herbstferien für Schülerinnen und Schüler oder ganze Klassen in Quarantäne den sogenannten Hybrid-Unterricht geben. Wie soll der ausschauen?

"Kanzlers Kunst" - Die Leidenschaft der Schmidts 

Seine Politik prägte nicht nur Hamburg, sondern die ganze Republik. Neben der Politik hatten Helmut und Loki Schmidt eine zweite große Leidenschaft: die Kunst. Ein Leben lang sammelten die Schmidts fast manisch - erst Grafik, später auch Öl und Skulpturen. Als Kanzler setzte Helmut Schmidt erstmals Maßstäbe: er kaufte Kunst für sein Büro, für den Kanzlergarten und förderte Malerinnen und Maler und Bildhauerinnen und Bildhauer. Dass Helmut und Loki Schmidt zeitlebens Kunst liebten, sich gern mit Künstlerinnen und Künstlern umgaben und dies - auch gern zur Schau stellen - brachte dem Hamburger den Titel "Kunst-Kanzler" ein. Nun widmen sich gleich mehrere Bücher dieser Verbindung zwischen Kanzler und Kunst: eine Ausstellung im Barlach-Haus zeigt die spektakuläre Sammlung der Schmidts - denn Barlach war für Helmut die kunsthistorisch größte Liebe, wie er sagte. Es werden die immense kunsthistorische und politische Bedeutung von Schmidts Kunstliebe gezeigt mit einmaligen Einblicken in seine privaten Räume und Archive. Präsentiert wird das Buch und die Ausstellung mit den wegweisenden Forschern, die auch die Bedeutung für seine Amtszeit betonen, wenn er Staatsgästen Barlach-Skulpturen und Nolde-Gemälde präsentierte und so versuchte, "Deutsche Kultur" zu vermitteln. Es wird mit dem Leiter der Helmut und Loki-Schmidt-Stiftung, dem Leiter der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung sowie der Kunsthistorikerin, die die einmalige Politiker-Sammlung erforscht hat, gesprochen.

Rente mit 68: Tschüss, Herr Prof. Püschel!

Er sorgte für viel Furore, als er im Interview im Hamburg Journal Studio sagte, dass das Coronavirus "vergleichsweise harmlos" sei. Der vielleicht bekannteste Rechtsmediziner Deutschlands, Prof. Klaus Püschel, ist bekannt für seine kontroversen Statements, aber eben auch für seine Expertise. Der 68-Jährige ist Hamburgs oberster Rechtsmediziner am UKE. Von den Toten für die Lebenden lernen, das war immer sein Motto. Bei vielen spektakulären Kriminalfällen hat er die Opfer obduziert. Am Donnerstag geht er in den Ruhestand.

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