Hamburg Journal

Montag, 17. August 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 18. August 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 18. August 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Flughafen: Aktuelle Lage in den Corona-Testzentren

Allein fünf Maschinen aus Palma de Mallorca werden am 17. August am Hamburger Flughafen erwartet, dazu viele weitere aus der Türkei und vom Balkan - mittlerweile alles Risikogebiete, die einen sofortigen Corona-Test erfordern. Bereits am Wochenende hatten sich vor den Testzentren in Fuhlsbüttel lange Schlangen gebildet. Am 17. August startet zusätzlich ein privater Betreiber den Probebetrieb für sein Testzentrum. Für 59 Euro bekommt man von Centogene das Ergebnis. Wenn es innerhalb von sechs Stunden passieren soll, muss der Urlauber oder die Urlauberin 139 Euro hinlegen. Das Hamburg Journal über die Lage an der Corona-Test-Front am Flughafen.

Mord an Brasilianer: Wichtiger Zeuge sagt aus

Im Prozess um die Tötung eines Brasilianers sagt am 17. August ein wichtiger Zeuge vor dem Hamburger Landgericht aus: Ein junger Mann, der angeblich 2018 von dem 46-jährigen Angeklagten unter Drogen gesetzt und anschließend von ihm vergewaltigt wurde. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Die Tat aus dem Jahr 2018 diente dem Angeklagten als Blaupause für die Tötung. Der 46-Jährige soll den Brasilianer nach dem Besuch einer Geburtstagsparty im September 2019 unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und getötet haben. Mehrere Menschen meldeten den Mann Ende September als vermisst. Doch erst vier Monate später fanden die Ermittler die stark verweste Leiche in der Wohnung des Angeklagten. Sie lag im Gästezimmer unter einer Matratze, war mit Sand bedeckt und mit Säcken umhüllt.

Alster: Ausbau der Fahrradachsen geht weiter

Vom 17. August an baut die Stadt die Fahrradachsen rund um die Hamburger Alster weiter aus. Motto: Mehr Platz für Radfahrerinnen und Radfahrer, Sportlerinnen und Sportler und Menschen, die zu Fuß gehen - und weniger Platz für Autos und Lkw. Auch an anderen Stellen der Stadt versucht der grüne Verkehrssenator Anjes Tjarks Zeichen zu setzen, dessen Ressort jetzt auch offiziell "Behörde für Verkehr und Mobilitätswende" heißt. Mehr Menschen aufs Rad und in Busse und Bahnen, statt im eigenen Auto - das hatten die Grünen vor der Wahl angekündigt. In den letzten Jahren ging die Verkehrswende nur schleppend voran, auch weil die Verkehrspolitik Teil des vom Koalitionspartner dominierten Wirtschaftsressorts war. Jetzt soll es kräftig vorangehen, auch am Jungfernstieg, am Ballindamm und anderen Stellen der Stadt. Doch wo bleiben die Autofahrerinnen und Autofahrer in Hamburg und was machen die Menschen, die auf den Wagen angewiesen sind? Zu Gast im Studio ist Verkehrssenator Anjes Tjarks.

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