Hamburg Journal

Samstag, 11. Juli 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 12. Juli 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Sonntag, 12. Juli 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

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Bismarck-Denkmal: Reparatur am "Eisernen Kanzler"

Eingerüstet ist er seit einiger Zeit und nun harrt der "Eiserne Kanzler" der Dinge. Das Problem: Der Sockel der knapp 15 Meter hohe Statue von Otto von Bismarck ist nicht eisern, sondern gemauert und im Laufe der Jahre so brüchig geworden, dass sich die Statue sogar ein wenig neigt. Jetzt wird das Denkmal für knapp neun Millionen Euro saniert, doch es gibt Proteste: Bismarck sei ein Wegbereiter des deutschen Kolonialismus, die Stadt müsse die Sanierung abbrechen. Doch die denkt im Moment nicht daran. Das Hamburg Journal über die Sanierungsarbeiten am "alten Otto".

Weitere Informationen

Kommentar: Ein neuer Blick auf Bismarck

Was wird aus der riesengroßen Bismarck-Statue am Hafen? Nach der millionenschweren Sanierung muss eine andere Botschaft von diesem Koloss ausgehen als bisher, meint Daniel Kaiser. (04.07.2020) mehr

"Kopf ab!“ - Diskussion über Hamburger Bismarck-Denkmal

Für Kritiker wie den evangelischen Pastor Ulrich Hentschel steht das Hamburger Bismarck-Denkmal für deutschen Größenwahn. Im Interview fordert er Irritation statt Sanierung. (02.07.2020) mehr

Geburtstag: Ein Jahr Alster-Bille-Elbe-Parks

Im Juli 2019 wurde der Grünzug entlang der schönen Hamburger Wasserwege eröffnet. Seitdem hat sich viel getan. Speziell das Areal rund um den alten Recyclinghof Hammerbrook am Bullerdeich ist kaum wiederzuerkennen. Gemeinsam mit Experten und der Umweltbehörde haben Anwohnerinnen und Anwohner und örtliche Initiativen in diesem Frühling noch mal richtig angepackt: Die alte Halle ist weg, kubikmeterweise Erde verteilt, Bäume, Sträucher und hängende Gärten sind gepflanzt. Aus Grau- wurden Grünflächen. Es gibt viel zu sehen, zu erleben und auch weiterhin zu tun. Das Freizeit-Paradies für Anwohnende und Gäste wächst und gedeiht. Ein Besuch beim Macher und dem Werk ein Jahr nach dem Start des grünen Stadtentwicklungs-Projektes.

Neues Leben im Wasserwerk

Beste Lage, Blick auf die Elbe und der Strand vor der Haustür: Das 160 Jahre alte Pumpwerk am Falkensteiner Ufer ist eine besondere Immobilien-Perle. Als es 1858 errichtet wurde, pumpte es bei Flut Wasser aus der Elbe in den 92m hohen Bauersberg. Schon lange liefert die Elbe kein Trinkwasser mehr, das Gelände mit dem ehemalige Maschinenbauhaus, einer Lok-Garage und weiteren Gebäude standen zum Verkauf. Investment-Bankerin Stephanie Siewert hat das Wasserwerk gekauft und sich damit einen Kindheitstraum erfüllt.

Weitere Themen:

- Alltagsrassismus: Wie ist die Lage in Hamburg?
- Hamburgs schönste Gärten: Bei Trösters in Volksdorf
- Hilfe für Bedürftige: syrischer Kinderarzt Dr. Mohamed Said

Produktionsleiter/in
Andy Kaminski
Redaktionsleiter/in
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Redaktion
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Moderation
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Nachrichtenmoderation
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