Hamburg Journal

Mittwoch, 29. April 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 30. April 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 30. April 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Erinnerungen an das Jetzt: Sammeln für das Corona-Archiv

"Das ist die seltene Gelegenheit, an der Geschichtsschreibung direkt mitzuwirken." Thorsten Logge ist aufgeregt. Der Geschichtswissenschaftler der Uni Hamburg mit dem Schwerpunkt Public History hat das Projekt "Coronarchiv" ins Leben gerufen. Dort sammelt er Erinnerungsstücke an das Jetzt, an die Zeit der Corona-Krise. Zettel aus dem Treppenhaus, auf denen Nachbarinnen und Nachbarn schriftlich Hilfe anbieten. Selbstgenähte Mundschutzmasken. Screenshots von Familien-Chats mit 15 Teilnehmern. Die Bandbreite ist riesig. Und die Hamburgerinnen und Hamburger sollen Dinge, Dokumente und Erinnerungen beisteuern, die sie mit der Corona-Krise verbinden. "Wir haben schon mehr als 1.000 Einsendungen" frohlockt Thorsten Logge. Sie werden digital archiviert und online verfügbar gemacht. Denn schon bald werden wir von der Corona-Krise in den Geschichtsbüchern lesen können. Der Macher des digitalen Pandemie-Museums zeigt die schönsten bisherigen Exponate und will die Hamburgerinnen und Hamburger motivieren, selbst ihren Teil zur Geschichte dieser Tage beizutragen.

Rot-grüne Koalitionsverhandlungen werden fortgesetzt

Die Themen Kultur und Wissenschaft stehen heute im Mittelpunkt der Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen. Auf beiden Themenfeldern herrscht große Einigkeit. Spannend ist allerdings die Frage, wie es bei der Kultur in Zeiten von Corona überhaupt weitergeht. Beide Parteien wollen die Verhandlungen noch vor der Sommerpause abschließen.

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Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda.

Rot-Grün will bei Kultur keine Abstriche machen

SPD und Grüne wollen die Kulturpolitik ohne große Abstriche fortsetzen. Das ist das Ergebnis der dritten Runde der Koalitionsverhandlungen im Hamburger Rathaus. mehr

Reisebüro-Demo: Existenzangst

Die Bundesregierung wird heute wahrscheinlich die Reisewarnungen bis Ende Juni verlängern. Doch schon jetzt sind die Reisebürobesitzerinnen und Reisebürobesitzer verzweifelt über den Wegfall ihres Umsatzes und demonstrieren heute in der Innenstadt mit Koffern und Strohhüten. Wie läuft ihr Geschäft im Augenblick und was könnte ihnen helfen?

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Mitarbeitende der Touristikbranche demonstrieren wegen der Corona-Krise auf dem Hamburger Rathausmarkt für einen staatlichen Rettungsschirm. © NDR 90,3 Foto: Anna Rüter

Stillstand im Tourismus: Branche ruft nach Hilfe

Der Tourismus-Branche steht das Wasser wegen der Corona-Pandemie bis zum Hals. Kleinere Reisebüros und Reiseveranstalter fordern mehr Hilfe und haben in Hamburg demonstriert. mehr

Weitere Themen:

- Apfelblüte im Alten Land
- Politik bedankt sich bei Bundeswehr
- Jubiläumsprogramm: 90 Jahre Planetarium

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