Hamburg Journal

Freitag, 17. April 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 18. April 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 18. April 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Hamburger Senat will Corona-Lockerungen beschließen

Gut einen Monat nach dem Shutdown bereitet sich Hamburg auf eine erste Lockerung der Corona-Auflagen vor. Am 17. April will der rot-grüne Senat zusammenkommen, um über die Umsetzung der von Bund und Ländern beschlossenen Regelungen zu entscheiden. Einzelheiten sollen am Nachmittag vorgestellt werden. Unter anderem sollen bereits ab dem 20. April wieder kleinere Läden unter Auflagen öffnen dürfen. Der Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai für einzelne Jahrgänge wieder aufgenommen werden. Schon am 21. April kommender Woche gehen aber wie geplant bereits die Abiturprüfungen los, wie ein Behördensprecher mitteilte.

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Peter Tschentscher (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister beantwortet nach einer Senatssitzung Fragen von Journalisten. © picture alliance/ Axel Heimken Foto: Axel Heimken

Lockerungen für Teile des Hamburger Einzelhandels

Ab Montag werden in Hamburg die Corona-Auflagen gelockert: Erste Geschäfte dürfen wieder öffnen. Der Spielraum für Lockerungen sei aber laut Bürgermeister Tschentscher derzeit "noch sehr klein". mehr

Prozess: Handwerker in Wilhelmsburg getötet

Ein halbes Jahr nach einem tödlichen Streit auf offener Straße in Wilhelmsburg beginnt am 17. April der Prozess gegen einen 54-jährigen Mann aus Hamburg. Der gebürtige Türke mit deutscher Staatsbürgerschaft soll am 3. Oktober mehrfach mit einer Eisenstange auf einen Handwerker, einen Türken aus Wilhelmsburg, eingeschlagen und mit einem Messer auf ihn eingestochen haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der 47-Jährige starb nach Angaben der Polizei wenig später im Krankenhaus. Der damals 23-Jährige Sohn des Opfers war seinem Vater vergeblich zu Hilfe gekommen und erlitt ebenfalls Stichverletzungen. Auch der Angeklagte war am Kopf verletzt worden und hatte zudem einen gebrochenen Fuß.

Kultur bleibt geschlossen: Was nun, Herr Brosda?

Festivals und Konzerte fallen aus, Theater und Museen bleiben zu - zumindest in großen Teilen und auf absehbare Zeit. Auch Hamburg hält sich an die Vorgaben des Corona-Gipfels in Berlin. Doch was bedeutet das für die Kultur in Hamburg? Live im Studio: Kultursenator Carsten Brosda (SPD), der auch über die aktuellen Beschlüsse des Senats sprechen wird. Das Hamburg Journal hat den Hamburger Barpianisten Simon Rawalski gefragt, ob er bereits Geld vom "Hamburger Corona Soforthilfe"-Programm bekommen hat. Denn ohne dieses Rettungsprogramm kann er - genau wie viele andere freie Künstler - schon bald seine Miete nicht mehr zahlen.

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