Expeditionen ins Tierreich

Elefanten hautnah - Ungewöhnliche Nachbarn

Mittwoch, 26. Februar 2020, 21:00 bis 21:45 Uhr
Donnerstag, 27. Februar 2020, 06:35 bis 07:20 Uhr
Sonntag, 01. März 2020, 15:15 bis 16:00 Uhr

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Elefanten sind die größten Säugetiere, die über die Erde ziehen. In der Savanne Botsuanas gibt es sie noch zu Tausenden. Ihre außergewöhnliche Empfindsamkeit und ihre sozialen Bindungen sind die Grundlage ihres Überlebens.

Doch Afrikas Elefanten wandern einer ungewissen Zukunft entgegen. Wo sich ihre Wege mit denen der Menschen kreuzen, prallen Welten aufeinander. Und Konflikte sind keine Seltenheit. Was weiß man tatsächlich über die "Grauen Riesen"? Und gibt es eine gemeinsame Zukunft für Elefanten und Menschen?

Leben im Schutz der Herde

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Diese Elefanten scheinen genau zu wissen, wo sie die Straße gefahrlos überqueren können.

Afrikanische Elefanten können bis zu 70 Jahre alt werden. Ihre Familienstruktur und ihr Verhalten ähnelt in vielen Fällen denen des Menschen. So bleiben die kleinen Elefanten beinahe so lange bei ihren Müttern wie Menschenkinder. Bevor sie mit etwa 14 Jahren erwachsen sind, leben sie im Schutz der Herde. Es ist fast wie im Kindergarten: Sie spielen mit den Freunden, es ist aber auch Zeit für Rüsselschule und Schwimmunterricht.

Wie hochsensibel und sozial Elefanten sind, zeigt sich auch am Ende ihres Lebens. Als ein Bulle wegen einer Verletzung nicht mehr aufstehen kann, kümmern sich die anderen um ihn, versuchen ihm aufzuhelfen und spenden ihm mit Berührungen Trost.

Konflikte zwischen Elefanten und Menschen

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Lkw blockieren die traditionellen Zugwege der Elefanten. Intelligent und anpassungsfähig, finden die Tiere dennoch einen Weg.

Welten treffen aufeinander: Auf ihren Wanderungen kommen Elefanten den Menschen oft gefährlich nah. In der Stadt Kasane in Botsuana etwa erscheinen die Elefanten fast täglich. Und auch den Bauern machen sie das Leben schwer, wenn sie deren karge Felder plündern.

Um Abhilfe zu schaffen und den Elefanten ihre alten Wanderrouten zurückzugeben, beschlossen die Länder Botsuana, Angola, Namibia, Sambia und Simbabwe im Jahr 2011, bestehende Tierreservate und Schutzgebiete miteinander zu verbinden. Das Ziel: die Gründung des größten länderübergreifenden Schutzgebiets der Erde. Das KAZA-Schutzprojekt umfasst 44 Millionen Hektar Land. Ist das die Lösung des Problems?

Inzwischen haben die Regierungen der Länder auch erkannt, dass Elefanten und andere Tiere ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sind und Touristen magisch anziehen. Nationalparks und private Camps versprechen atemraubende Begegnungen mit Elefanten.

Filmaufnahmen so nah wie nie zuvor

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Elefanten haben eine gute "Klimaanlage": Über die gut durchbluteten Ohrenlappen geben sie überflüssige Wärme ab.

Mehr als zwei Jahre lang reisten die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen durch das südliche Afrika und waren den Dickhäutern stets auf den Fersen. Mit ihrem Zweiteiler "Elefanten hautnah" zeichnen sie ein komplexes Bild der "Ikone Afrikas" und geben intime Einblicke in das Leben der größten Landsäugetiere der Erde. So nah und gefühlvoll wie in dieser Naturdokumentation sind wilde Elefanten noch niemals gefilmt worden.

Redaktionsleiter/in
Ralf Quibeldey
Regie
Thoralf Grospitz
Autor/in
Thoralf Grospitz
Producer
Thoralf Grospitz
Regie
Jens Westphalen
Autor/in
Jens Westphalen
Producer
Jens Westphalen
Produktionsleiter/in
Tim Carlberg
Herstellungsleitung
Thomas Harnisch
Redaktion
Monika Schäfer

Erster Teil

Elefanten hautnah - Giganten mit Gefühl

26.02.2020 20:15 Uhr

Der Zweiteiler zeichnet ein komplexes Bild der größten Landsäugetiere der Erde. Die Tierfilmer geben spannende Einblicke in das Leben wilder Elefanten im südlichen Afrika. mehr