Die Nordreportage: Wenn die Wölfe wiederkommen

Mittwoch, 16. November 2022, 01:20 bis 01:50 Uhr

Seit 2006 leben in Mecklenburg-Vorpommern wieder dauerhaft Wölfe. Zunächst kamen nur einzelne Tiere zurück, 2015 waren es zwei Rudel, dann vier, acht, inzwischen sind es geschätzt 16, Dunkelziffer ungewiss. Der strenge Artenschutz macht es dem Raubtier leicht, sich ungestört auszubreiten.

Andreas Hoppe alias Tatortkommissar Kopper setzt sich seit Jahren für die Akzeptanz des Wolfes ein. © NDR
Andreas Hoppe engagiert sich für die Akzeptanz des Wolfes.
Schauspieler Andreas Hoppe setzt sich ein

Der bei Pasewalk lebende Schauspieler Andreas Hoppe, bekannt als "Tatort"-Kommissar Mario Kopper, bezieht hierzu öffentlich Stellung, wie es sich kaum jemand traut. Für den NABU und in seinem Buch "Die Hoffnung und der Wolf" plädiert er für den angestammten Platz der Karnivoren und ein intaktes Ökosystem.

Das Problem Herdenschutz

Herdenschutzhunde wachsen schon als Welpen unter Schafen auf. © NDR
Herdenschutzhunde wachsen schon als Welpen unter Schafen auf.

Bei anderen stellen sich die Nackenhaare auf. Was soll der Wolf heutzutage in der heimischen Kulturlandschaft? Gehört er wirklich zum Leben in Deutschland dazu? Die Risse von Nutztieren haben sich verdoppelt. Das Land verspricht Unterstützung beim Herdenschutz. Doch welcher ist der beste? Mit Hunden? Zäunen? Gibt es überhaupt einen 100-prozentigen Herdenschutz? Oder müssen sich Nutztierhalter und der zurückgekehrte Wolf in Zukunft arrangieren?

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Eine Nahaufnahme eines Wolfes im Wald. © picture alliance/Jens Büttner/dpa Foto: Jens Büttner

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Autor/in
Anne Gänsicke
Redaktion
Christina Walther
Produktionsleiter/in
Virginia Maassen
Redaktion
Birgit Müller