Die Nordreportage: Die Kampfmittelbeseitiger

Montag, 25. Mai 2020, 18:15 bis 18:45 Uhr
Mittwoch, 27. Mai 2020, 11:30 bis 12:00 Uhr

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75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges schlummern noch immer unzählige Bomben, Geschosse und Granaten im Boden von Norddeutschland. Sie liegen in Wohnsiedlungen, an Bahnstrecken, in der Nähe von Krankenhäusern. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst in Niedersachsen ist täglich gegen die gefährlichen Altlasten im Einsatz. Manche Blindgänger, bestückt mit Langzeitzündern, könnten jederzeit explodieren.

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In einem Spezialbetrieb bei Munster im Heidekreis werden Fund-Bomben zerlegt, bevor die Einzelteile entsorgt werden können.

Die Spezialisten spüren die Kampfmittel auf, entschärfen und entsorgen sie. Aber manchmal muss auch gleich vor Ort eine Sprengung durchgeführt werden.

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Menschen, die giftige Kampfmittel untersuchen, müssen - je nach Gefährlichkeit - Schutzanzug und Gasmaske tragen.

Andere Granaten, randvoll mit chemischen Kampfstoffen, wurden nach dem Krieg jahrelang im Dethlinger Teich bei Munster versenkt. Seitdem vergiften sie das Grundwasser. Um eine Umweltkatastrophe zu verhindern, bergen Experten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen die giftigen Granaten und entsorgen sie anschließend.

Die Nordreportage begleitet Menschen in ihrem täglichen Kampf gegen das gefährliche Vermächtnis und ist dabei, als eine Bombe gesprengt werden muss.

Leitung der Sendung
Thorsten Hapke
Redaktionsleiter/in
Susanne Wachhaus
Redaktion
Thomas Fischer
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Autor/in
Oliver Laffin
Björn Ahrend