Die Nordreportage: Auf Fangfahrt mit Hochseefischern

Montag, 17. Februar 2020, 18:15 bis 18:45 Uhr
Mittwoch, 19. Februar 2020, 11:30 bis 12:00 Uhr

Kapitän Fritz Flindt und seine Männer sind die letzten Hochseefischer Deutschlands. Ihr Schiff "Iris" ist das Neueste in der Flotte der Reederei Kutterfisch aus Cuxhaven, mit moderner Fangtechnik und einer eigenen Fischfabrik im Rumpf.

Ein gefährlicher Job

Die erste Winterfahrt auf hoher See mit dem neuen Schiff: Zwischen Norwegen und den Shetlandinseln wollen die Fischer Seelachs fangen. Der Job auf hoher See ist gefährlich und hart, der Tagesablauf richtet sich nach dem Fischzug. Tag und Nacht müssen die Fischer bereit sein, das Netz einzuholen und den Fang direkt im Anschluss zu verarbeiten: ausnehmen und auf Eis legen. Und das alles bei hohem Wellengang und bei jedem Wind und Wetter.

Kein Fisch - kein Lohn

Die größte Herausforderung bei dieser Arbeit ist aber, überhaupt Fisch zu fangen, sonst bekommen sie keinen Lohn. Das gilt auch für den Kapitän, an dessen Gespür und Erfahrung am Ende einer jeden Fahrt der Verdienst der Fischer hängt. Denn er bestimmt, wo gefischt wird. Jeder Tag auf See verursacht Kosten von 20.000 Euro.

Die Nordreportage begleitet einige der letzten Hochseefischer Deutschlands eine Woche lang auf ihrer ersten Winterfahrt mit ihrem neuen Fischkutter.

Leitung der Sendung
Thorsten Hapke
Redaktionsleiter/in
Susanne Wachhaus
Redaktion
Thomas Fischer
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Autor/in
Thorsten Schöntaube

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