Stand: 19.08.2014 16:36 Uhr

Bad Iburg am Teutoburger Wald

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Das mächtige Schloss ist das Wahrzeichen von Bad Iburg.

Kuren vor Schloss-Kulisse: Wer sich in Bad Iburg erholt, hat immer die imposante Anlage mit den roten Dächern und dem achteckigen Bergfried vor Augen, denn sie thront auf einem Hügel in der Stadtmitte. Als anerkanntes Kneipp-Heilbad setzt der Kurort auf die bewährten Therapien des Pfarrers Sebastian Kneipp. Dazu gehört auch das Wassertreten, das Kurgäste an fünf Stellen in der Stadt praktizieren können.

Tor zum Wandern im Teutoburger Wald

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Zahlreiche Wanderwege starten von Bad Iburg in den Teutoburger Wald.

Am Südhang des Teutoburger Waldes gelegen ist Bad Iburg ein idealer Ausgangsort für Wanderungen. Ob eine kurze Tour rund um die Stadt, ein Tagesausflug oder ein längerer Urlaub: Gut 200 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege bietet die Region. Dazu zählen auch die Fernwanderrouten Hermannsweg und Ahornweg. Eine Besonderheit sind die Bad Iburger Gesundheitspfade. Die drei 1,4 bis 3,2 Kilometer langen Wege sind naturbelassen. Hier heißt es: Schuhe aus und barfuß wandern. Start- und Zielpunkt ist die Wassertretstelle im Waldkurpark.

Von der Burg zum Schloss

Iburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im 11. Jahrhundert ließ Benno II., Bischof von Osnabrück, auf einer Anhöhe eine Burg errichten und gründete das Kloster St. Clemens. Die Osnabrücker Bischöfe bauten die Burg zu ihrem Sitz aus. Später residierten dort auch die protestantischen Welfen. Heute gehört das Schloss dem Land Niedersachsen, beherbergt mehrere Behörden und das Schlossmuseum. Glanzstück der Ausstellung ist der barocke Rittersaal .

An den Stadtgründer Benno II. erinnert eine überlebensgroße Bronzestatue in der Nähe des Rathauses. Außerdem ist das jährliche Stadtfest, das immer am letzten Maiwochenende stattfindet, nach ihm benannt - das Bennofest.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bad Iburg sind das Rathaus, die Fleckenskirche St. Nikolaus und das alte Forsthaus Freudenthal.

Die größte Taschenuhr der Welt

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An der Fassade des Uhrenmuseums hängt auf einer Seite eine Riesen-Taschenuhr, auf der anderen eine Riesen-Armbanduhr.

Alle Rekorde bricht das Uhrenmuseum der Stadt. An dem Haus aus dem Jahr 1820 hängt die größte Taschenuhr der Welt. Sie hat einen Durchmesser von 1,80 Metern, ist 150 Kilogramm schwer, funkgesteuert und eingetragen im Guinnessbuch der Rekorde. Im Museum ticken 800 weitere Zeitmesser, darunter 17 Kirchturmuhren.

Der Heimatkunde widmet sich die Ausstellung im Museum "Averbecks Speicher". Sie zeigt Exponate zur Hof- und Dorfgeschichte sowie historische Textilien. Dazu gehören zum Beispiel Trachten, verschiedene Kopfbedeckungen, Schmuck sowie aufwendig gearbeitete Gold- und Silberhauben.

Karte: Bad Iburg

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen / Hallo Niedersachsen / 06.12.2015 / 19:30 Uhr

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