Stand: 02.05.2017 10:40 Uhr

Zu Fuß auf den Brocken

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Den 1.142 Meter hohen Brocken zu erklimmen, zählt zu den Höhepunkten eines Harzurlaubs.

Auf den Brocken, den höchsten Berg des Harzes, führen zahlreiche Wege. Wanderer können zwischen Routen mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit wählen. Ein einfacher Spaziergang ist eine Brocken-Tour jedoch nie, alle Strecken erfordern einige Ausdauer. Außerdem kann sich das Wetter auf den stundenlangen Touren rasch ändern. Wer sich den Rückweg zu Fuß sparen will, kann die Brockenbahn nutzen. Allerdings führt sie nur durch den Ostharz nach Wernigerode. Wanderer, die im Westen starten, kommen mir der Bahn nicht an ihren Ausgangspunkt zurück.

Die Eisenbahn auf dem Broken.

Wanderungen auf den Brocken

Nordtour -

Norddeutschlands höchster Berg, der Brocken, ist ein beliebtes Ziel im Nationalpark Harz. Sechs Wege unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade führen hinauf.

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Auf dem Goetheweg

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In Torfhaus informiert ein Besucherzentrum über den Nationalpark Harz, im Hintergrund wartet der Brocken.

Eine der kürzesten Wanderwege zum Gipfel mit der geringen Höhendifferenz von 350 Metern beginnt im Altenauer Ortsteil Torfhaus auf rund 800 Metern Höhe. Bei gutem Wetter ist der Brocken bereits am Start in Sichtweite. Nach acht Kilometern erreichen Wanderer auf dem beliebten Goetheweg ihr Ziel. Die gut ausgebaute Strecke ist Teil des Hexenstiegs. Für Hin- und Rückweg sollte man insgesamt rund sechs Stunden einplanen. Wer nicht ganz zum Gipfel will, kann von Torfhaus auf Goethes Spuren die Harzmoore erkunden. Der Weg rund um das Große Torfhausmoor ist 4,5 Kilometer lang und in 1,5 Stunden zu bewältigen.

Wenige Kilometer südlich von Torfhaus gibt es am Ehrenfriedhof an der Bundesstraße 4 und bei Oderbrück zwei weitere Einstiege in Richtung Brocken. Die Routen zählen mit sieben bis acht Kilometern Länge und Aufsteigen von rund 350 Höhenmetern ebenfalls zu den leichteren Brocken-Wanderungen. In weiten Teilen verlaufen in weiten Teilen auf denselben Wegen, vorbei am Knotenpunkt Dreieckiger Pfahl.

Von Norden auf dem Teufelsstieg

Höchster Harz-Gipfel
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Nur geübte Wanderer sollten sich von Bad Harzburg aus auf den Weg machen. Der Teufelsstieg gehört mit 950 Höhenmetern zu den anspruchsvollsten Touren im Harz. Nach rund 13 Kilometern erreicht der Weg den Brockengipfel. Wer in Braunlage startet, hat rund 12,5 Kilometer Strecke vor sich und trifft für das letzte Viertel auf den Goetheweg.

Aus dem Osten

Der 13 Kilometer lange Heinrich-Heine-Wanderweg beginnt im Nordostharz auf dem Marktplatz von Ilsenburg. Von 250 Metern Höhe führt er durch das schöne Ilsetal hinauf zum Gipfel auf 1.142 Meter. Von Wernigerode aus gibt es mehrere Routen mit Längen von 14 bis 22 Kilometern. Der Höhenunterschied beträgt rund 850 Meter. Die Touren ab Wernigerode lassen sich ideal mit einer Brockenbahn-Fahrt kombinieren, sodass nur der Auf- oder Abstieg gewandert werden muss.

Rundweg zum Brockengarten

Leicht und auch für Kinder gut zu bewältigen ist der zwei Kilometer lange Brocken-Rundweg. Er beginnt am Brockenbahnhof und verläuft durch den Brockengarten, an den markanten Granitfelsen von Teufelskanzel und Hexenaltar vorbei und weiter am Hang des Berges entlang zurück zum Ausgangspunkt. Im Brockengarten wachsen auf der baumfreien Bergkuppe mehr als 1.800 Hochgebirgspflanzen aus aller Welt. Ziel ist es auch, seltene und vom Aussterben bedrohte Pflanzen zu schützen. Der Brockengarten wurde bereits 1890 angelegt, zur DDR-Zeit aber nicht mehr gepflegt. Er besteht aus einem öffentlichen Schauteil und einem wissenschaftlichen Versuchsbereich. Besucher können den Brockengarten auch im Rahmen von Führungen besichtigen.

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Dieses Thema im Programm:

Nordtour | 29.04.2017 | 18:00 Uhr

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