Stand: 27.05.2019 09:29 Uhr

Zur Sache: Alles zur Europawahl

Es war ein spannender Wahlabend am 26. Mai. Wie entwickelt sich Europa? Kommt es zu einem Rechtsruck? Wie viele Abgeordnete aus Schleswig-Holstein werden unsere Interessen künftig in Brüssel und Straßburg vertreten? Wie schneiden die Parteien in Schleswig-Holstein ab?

Eine Europa-Flagge hinter einem Wahlkreuz. (Bildmontage) © fotolia Foto: opicobello

Schleswig-Holstein nach der Europawahl

NDR 1 Welle Nord - Zur Sache -

Am Sonntag haben wir in der Sendung Zur Sache vier Stunden lang über die Ergebnisse der Wahlen zum Europaparlament berichtet mit viele Reaktionen aus Schleswig-Holstein.

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Grüne sind große Gewinner der Europawahl

In Schleswig-Holstein sind die Grünen die meistgewählte Partei geworden, vor CDU und SPD- Auf Deutschland gesehen liegen die Grünen jetzt auf Platz Zwei vor der SPD, die regelrecht abgestürzt ist. Und die Union verliert deutschlandweit viel, bleibt aber stärkste Kraft. Auch europaweit müssen Konservative und Sozialdemokraten Verluste hinnehmen - rechtspopulistische Parteien verzeichnen in mehreren EU Staaten Zuwachs.

Erstmals 4 Abgeordnete aus dem Norden

Schleswig-Holstein ist im neuen EU-Parlament zum ersten Mal mit vier Abgeordneten vertreten. Dies geht aus dem vorläufigen Ergebnis des Bundeswahlleiters hervor. Mandate holten demnach Niclas Herbst von der CDU, die Sozialdemokratin Delara Burkhardt, der Grüne Rasmus Andresen und der Pirat Patrick Breyer. Herbst (46) schaffte es als Spitzenkandidat der Nord-CDU, Burkhardt (26) auf Platz 5 der SPD-Bundesliste und Andresen (33) auf Platz 16 der Bundesliste seiner Partei. Für Breyer (42), Ex-Landtagsfraktionschef der Piraten im Norden, wurde es eine Zitterpartie bis in die späte Nacht hinein. Die Piraten holten 0,7 Prozent der Stimmen, und das reichte für ihn als Spitzenkandidat seiner Bundespartei. Zur Europawahl gibt es keine Sperrklausel. Bisher war Schleswig-Holstein im Europaparlament maximal mit drei Abgeordneten vertreten.

Experten-Gespräche und Politiker-Interviews

Unser Moderator Stefan Böhnke hat am Wahlabend von 18 bis 22 Uhr mit dem Kieler Politikwissenschaftler Prof. Wilhelm Knelangen über die Ergebnisse und die Folgen diskutiert. Außerdem gab es Berichte aus Brüssel und Bremen, Gespräche mit unserer Hauptstadtkorrespondentin Katharina Seiler und Interviews mit den Spitzenpolitikern aus Schleswig-Holstein - unter anderem mit dem CDU-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Daniel Günther sowie der SPD-Landeschefin Serpil Midyatli.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Zur Sache | 26.05.2019 | 18:05 Uhr

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