Stand: 01.07.2018 00:01 Uhr  | Archiv

Plattdeutscher Poetry Slam unter freiem Himmel

Auf einer Weide stehen Galloway Rinder hinter einem Mikrofon. © Stiftung Naturschutz Foto: Stiftung Naturschutz
Am 1. Juli findet zum zweiten Mal auf dem Hof Hartwigswalde der Plattdeutsche Poetry Slam unter freiem Himmel statt.

Rut na Buten! In diesem Sommer gab es zwischen grünem Gras, neugierigen Galloways und bequemen Strohballen wieder kreative Texte op Platt auf dem Landschaftspflegehof Hartwigswalde in Neumünster.

Poetry Open Air bei Neumünster

Sonntag, 1. Juli 2018
15 bis 17.30 Uhr
Veranstalter und Eintrittskarten
Im Internet www.naturgenussfestival.de und Tel. (0431) 21 09 01 01
Kartenpreis: 7 Euro

Adresse
Landschaftspflegehof Hartwigswalde
Am Hochmoor 93-95
24539 Neumünster

Bei schlechten Wetterbedingungen findet die Veranstaltung in der Scheune statt.

Auf Einladung der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ging dort auf dem Naturgenussfestival am am Sonntag ab 15 Uhr poetisch die Post ab - quasi auf Augenhöhe mit den glücklichen Galloway-Rindern. Durch's Programm führten die beiden erfahrenen Slam-Master Ines Barber und Björn Högsdal auf Hochdeutsch und Platt.

Platt auf der Bühne von bekannten und neuen Slammer

Das Prinzip war einfach. Die Poeten duellierten sich Runde für Runde mit Worten. Kunstvoll, rasant, melancholisch, dramatisch, komisch, ernst, kabarettistisch - kurz: Das Publikum wurde gut unterhalten. Kein Platt-Snacker? Nicht schlimm, beim Slam musste man nicht jedes Wort "op Platt" verstehen können. Die Vorträge waren so lebendig und eindrucksvoll, dass selbst diejenigen folgen konnten, die kein Plattdeutsch sprechen. Unter den Wort-Akrobaten waren "Hör mal' n beten to"-Autoren vom NDR und andere bekannte Slammer.

Matthias Stührwoldt

Matthias Stührwoldt kommt aus Stolpe. Der Biobauer weiß, wie man Bullen bändigt und dürfte sich auf der Wettkampf-Wiese auf dem Hof Hartwigswalde voll in seinem Element gefühlt haben.

Lauter, länger, besser - der Applaus entscheidet

Von der Vorrunde in das Halbfinale bis in das Finale. Wer am Ende die Nase vorn' hatte, entschied das Publikum - und zwar mit lautstarkem, lang anhaltendem Applaus.

"Hör mal'n beten to"-Autor Helge Albrecht. © NDR Foto: Janis Röhlig
AUDIO: Platt Poetry Slam in Neumünster: Zwei Poeten (3 Min)

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Moin! Schleswig-Holstein – Von Binnenland und Waterkant | 01.07.2018 | 21:05 Uhr

Livestream NDR 1 Welle Nord

Moin! Der Tag in Schleswig-Holstein

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