Wie geht das? Rettung aus dem U-Boot

Der Tieftauchtopf von Neustadt

Freitag, 29. Oktober 2021, 15:00 bis 15:30 Uhr

Auf dem Kasernengelände der Hafenstadt Neustadt in Schleswig-Holstein ragt ein Hochhaus empor, das Jahr für Jahr Soldat*innen aus dem In- und Ausland anzieht. Ein 42 Meter hoher Turm, gefüllt mit 1,25 Millionen Litern Wasser, ist der Tieftauchtopf der Marine, der tiefste und modernste weltweit. Darin befindet sich ein sieben Meter breites und 32,5 Meter tiefes Becken. In diesem lernen U-Boot-Fahrer den simulierten Notausstieg aus einem gesunkenen U-Boot.

Harte Ausbildung für den Ernstfall

Im Tieftauchtopf lernen die U-Boot-Fahrer auch unter Wasser aus einer Pressluftleitung zu atmen - ähnlich wie sie es im Notfall im U-Boot können müssen. © NDR/produktion clipart
Im Tieftauchtopf lernen die U-Boot-Fahrer auch unter Wasser aus einer Pressluftleitung zu atmen.

Verantwortlich für diese Ausbildung sind die U-Boot-Rettungstaucher der Marine, deren Leiter ist Kapitänleutnant Martin Kalmring. An sie werden hohe Anforderungen gestellt. Ohne Pressluftgerät und allein durchs Luftanhalten sorgen sie in dem Tieftauchtopf für einen möglichst sicheren Notaufstieg der U-Boot-Fahrer. Mit der Methode, die in Neustadt gelehrt wird, sollen sich die U-Boot-Fahrer im Ernstfall aus bis zu 80 Meter tiefem Wasser retten können.

Wie die U-Boot-Rettungstaucher die jungen Männer an diese Situation heranführen, zeigt der Film aus der NDR Reihe Wie geht das?.

Redaktion
Christian Pipke
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Autor/in
Gabriele Lebs
Leitung der Sendung
Norbert Lorentzen