Sendedatum: 13.08.2018 19:30 Uhr

Dorfgeschichte: Döhnsdorf

von Vera Vester

Wenn ein Ort keinen eigenen Wikipedia-Eintrag hat, heißt das schon etwas. Meistens bedeutet es, dass ein Ort nur wenige Einwohner hat. Um die 200 müssten es in Döhnsdorf im Kreis Ostholstein sein. Es ist schwer zu sagen, weil viele Menschen hier nur ihren Zweitwohnsitz haben. Das wiederum ist nachvollziehbar, denn der Ort liegt nicht weit von Weissenhäuser Strand entfernt. Doch nicht alle Einwohner freuen sich über die Teilzeitbewohner: Der Dorfälteste, der 84-jährige Horst Makoben, findet, dass das Gemeinschaftliche nicht mehr so ausgeprägt ist, wie früher.

Dank per Brief

Wenn es darauf ankommt, scheint die Gemeinschaft aber doch zusammenzuhalten. Auf einem Grundstück hat vor kurzem der Komposthaufen gebrannt. Die Besitzer waren nicht zu Hause. Anwohner und Feuerwehr reagierten offenbar schnell. Sie bekamen die Flammen in den Griff bevor sie auf das Wohnhaus übergehen konnten. Die Besitzerin hing danach im Ort ein Zettel auf und bedankte sich bei allen. So eine Geste, gäbe es in der Stadt nicht, meint Anwohner Michael Einfeld. Er mag die Nachbarschaft. Trotzdem sucht er oft Kontakt außerhalb von Döhnsdorf. Er ist nämlich Amateurfunker und spricht über sein kleines Funkgerät mit Menschen aus aller Welt.

Kleine Welpen und Spezialfutter aus Döhnsdorf

Besonderes Hundefutter

Astrid Hamann hat eher mit den Hundeliebhabern aus der Umgebung zu tun. Sie verkauft seit einem Jahr besonderes Futter. Kein industriell gefertigtes Dosen- oder Trockenfutter, sondern nur Rohfleisch. Sie meint, dass dadurch weniger Krankheiten entstehen. Auch die Hunde aus ihrer Zucht, die sie gerade begonnen hat, bekommen nur dieses Futter. Auch ihre Allerkleinsten: die erst vier Wochen alten englischen Cockerspaniel.

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Schleswig-Holstein Magazin | 13.08.2018 | 19:30 Uhr