Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Nach 25 Jahren: Flensburger Mordfall Sylvia D. bei "Aktenzeichen XY ungelöst"

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 12. Dezember 2019, 03:45 bis 04:15 Uhr
Donnerstag, 12. Dezember 2019, 10:00 bis 10:30 Uhr

Es war ein heißer Sommertag im August 1994, als die 25-jährige Prostituierte Sylvia D. in einem Mehrfamilienhaus am Flensburger Bahnhof ihrem Mörder wohl die Tür öffnet. Viele Nachbarn hörten ihren Todeskampf, aber keiner alarmierte die Polizei. 25 Jahre später ist die Tat trotz intensiver Ermittlungsarbeit noch immer nicht aufgeklärt. Doch Mord verjährt nicht und der Fall Sylvia D. lässt die Ermittler nicht los. Im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat das Team der Cold Case Unit den Altfall in Zusammenarbeit mit der zuständigen Mordkommission Flensburg wieder aufgerollt und neue Ermittlungsansätze gefunden. Die Ermittler hoffen, den Fall noch lösen zu können, da es DNA-Spuren gibt, die dem Täter zuzuordnen sein dürften. Nun hoffen die Ermittler auch auf neue Hinweise von Zeugen, weil der Fall Thema in der Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" ist. NDR Reporter Frank Goldenstein fragt nach.

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200 Hinweise im Flensburger Mordfall von 1994

Am Mittwoch war der ungeklärte Flensburger Mordfall Sylvia Diercks Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst". 200 Hinweise sind eingegangen. mehr

Entschädigung für Opfer von Medikamentenversuchen: Fall aus Schleswig

Über den Fall von Franz Wagle, der jahrelang im Landeskrankenhaus Schleswig als Kind für Medikamententests missbraucht wurde, haben wir im Schleswig-Holstein Magazin umfangreich berichtet. Das Land hatte den Opfern dieser Medikamentenversuche Entschädigungen versprochen. Jetzt hat das Landesamt für soziale Dienste reagiert und Franz Wagle mitgeteilt, dass für ihn eine Entschädigung von 900 Euro im Monat gezahlt wird. Der eigentliche Skandal indes ist die Begründung: Man habe bei ihm davon ausgehen müssen, dass er nicht in der Lage sei, einen normalen Lehrabschluss zu erreichen. Schließlich hätten seine Eltern ihn abgegeben und ihm im weiteren Bildungsverlauf keine weitere Unterstützung geben können. Mit diesem Schreiben wird Franz Wagle das zweite Mal zum Opfer gemacht. Es bedeutet für ihn im Ergebnis, dass ohne die Medikamentenversuche sein Leben auch nicht viel besser gelaufen wäre. NDR Reporter Christian Schepsmeier geht diesem Fall nach. Dazu berichten wir über den Schleswiger Bürgermeister Arthur Christiansen, der sich offiziell bei den Medikamentenopfern entschuldigen will.

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Wie Kinder zu Versuchsobjekten wurden

Jahrzehntelang wurden Patienten im einstigen Landeskrankenhaus Schleswig zu Versuchsobjekten für Medikamententests. NDR Recherchen zeigen Verbindungen zwischen Ärzten und Pharmakonzernen. mehr

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Marie-Luise Bram

Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

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