Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Letzter Tag bei Senvion: trauriger Tag für Husum

Freitag, 19. Mai 2017, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 20. Mai 2017, 03:45 bis 04:15 Uhr
Samstag, 20. Mai 2017, 10:00 bis 10:30 Uhr

Marie-Luise Bram und Gerrit Derkowski im Studio - das Hintergrundbild zeigt feiernde Spieler und Fans von Holstein Kiel auf dem Spielfeld. © NDR

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Es ist ein trauriger Tag für die gar nicht so graue Stadt am Meer - Husum an der Westküste. Hier drehen sich die Windräder im steifen Nordwestwind - eine Zukunftstechnologie, wie sie glaubten, auch für die Arbeitsplätze in der Stadt. Die Schiffswerft-Pleite, da kam der Windkraft-Boom gerade recht. Und Senvion hatte einen guten Ruf, rund 300 Menschen fanden hier Arbeit. Qualifizierte Arbeit in einer sonst eher strukturschwachen Region. Damit ist nun Schluss. Heute ist offiziell der letzte Tag bei Senvion. Mitarbeiter und Gewerkschafter werden nochmal demonstrieren. Politiker ihre Solidarität bekunden. Ob es etwas nützt, eher fraglich. Der Konzern denkt global, ist börsendotiert. Was heißt die Senvion-Schließung für Husum? Und welche Chance hat ein Rettungsvorschlag, den Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) am Abend mit Senvion bespricht? Ein Stimmungsbericht an einem traurigen Tag.

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Nichts mehr zu tun bei Senvion

Letzter Produktionstag beim Windanlagenhersteller Senvion: Das Unternehmen will den Standort Husum schließen. Die Mitarbeiter wurden bislang nicht freigestellt. Keiner weiß, wie es weitergeht. mehr

Bunker zu verkaufen: ein hartes Geschäft

Manchmal ist sein Job schwierig. Zum Beispiel bei den beiden aktuellen Exposés, die auf seinem Schreibtisch liegen. Jörg Zänkert soll zwei riesige Hochbunker des Bundes verkaufen. Einer von ihnen inmitten der historischen Lübecker Altstadt, der andere direkt in einem ruhigen Wohngebiet im Stadtteil St. Lorenz. Zänkert arbeitet für die so genannte "Bundesanstalt für Immobilienaufgaben". Er soll dem Bundesfinanzminister Geld in die Kassen spülen, indem er nicht mehr benötigte Immobilien des Bundes verkauft. Bunker sind eher selten im Angebot - und jetzt hat er gleich zwei am Start, die bis zum Sommer den Besitzer gewechselt haben sollen. Beide im Zweiten Weltkrieg errichtet und als "öffentliche Schutzräume" für jeweils circa 1.000 Menschen noch bis 2013 für den Zivilschutz bereitgehalten. Für wen könnten sie von Interesse sein? Ein Team des Schleswig-Holstein Magazins war beim ersten öffentlichen Besichtigungstermin dabei. Ein Mann auf der Suche nach Käufern für zwei Bunker in Lübeck.

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Weltkriegsbunker in Lübeck zu verkaufen

Was könnte man aus einem riesigen, grauen Bunker in Lübeck machen? Einen Lagerraum? Eine Diskothek? Der Bund will das Gebäude in der Warendorpstraße los werden. mehr

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Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

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