Schleswig-Holstein Magazin

u.a.: Zehn Jahre nach dem Unglück der "Lisco Gloria"

Freitag, 09. Oktober 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 10. Oktober 2020, 03:45 bis 04:15 Uhr
Samstag, 10. Oktober 2020, 10:00 bis 10:30 Uhr

Sie war gerade auf dem Weg von Kiel nach Klaipeda in Litauen: die "Lisco Gloria". Es war gegen Mitternacht, als an Bord der dänischen Ostseefähre durch eine Explosion ein Feuer ausbrach und der Kapitän SOS funkte. Da lag das Schiff vor Fehmarn. Was dann folgte, war eine erfolgreiche Rettungsaktion der mehr als 200 Menschen an Bord - mit der schönsten Nachricht, dass alle unversehrt blieben. Dennoch waren viele Passagiere traumatisiert, als Rettungsboote sie nach Kiel brachten. All das ist mittlerweile zehn Jahre her. Aber dieses Unglück hatte Folgen. Bei der Ursachenforschung gewann man wichtige Erkenntnisse für Brandverhütung an Bord von Schiffen - beispielsweise, dass Lkw an Deck nicht mehr dicht an dicht gestellt und viele Fähren mit sogenannten Feuerlöschmonitoren ausgerüstet werden, um im Falle eines Falles schneller reagieren zu können. Wir blicken gemeinsam mit Zeitzeugen wie Uwe Marxen von der Wasserschutzpolizei Kiel zurück auf das Unglück der "Lisco Gloria".

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Rauchschwaden neben der Ostsee-Fähre "Lisco Gloria". © dpa Foto: Thomas Nyfeler

"Lisco Gloria": Dramatische Rettung vor Fehmarn

Vor zehn Jahren bricht während der Fahrt ein Feuer auf der Fähre aus. Mitten in der Nacht müssen alle das Schiff verlassen. mehr

Löscharbeiten an der Ostsee-Fähre "Lisco Gloria" © dpa Foto: Sok Handout

Unglück der "Lisco Gloria" auf der Ostsee: Die Chronologie

Im Oktober 2010 geht die Fähre vor Fehmarn in Flammen auf. Alle 249 Menschen an Bord werden gerettet. Die Chronologie der Ereignisse. mehr

Nach Verlust des Fraktionsstatus: Wohin steuert die AfD?

Das war ein Paukenschlag, als der Landtagsabgeordnete der AfD Frank Brodehl während der Landtagsdebatte überraschend seinen Austritt aus Partei und Fraktion mitteilte. Er begründete seinen Austritt damit, dass die nationalistischen und völkischen Strömungen die Oberhand innerhalb der Partei gewinnen würden. Diese stetige Radikalisierung könne er nicht mittragen. Aber wie geht es jetzt weiter mit der Partei? Klar ist: Mit dem Auszug Brodehls verlor die AfD im Landtag den Fraktionsstatus, für den vier Abgeordnete die Mindestzahl sind. NDR Reporter Andreas Schmidt recherchiert, welche verschiedenen Positionen in der AfD von wem vertreten und artikuliert werden. Derzeit ist die Partei nach dem Fraktions- und Parteiausschluss der ehemaligen Landesvorsitzenden Sayn-Wittgenstein ohne Führung. Kann die Partei auf lange Sicht so verlässlich Politik machen und gestalten? Was bedeutet dieser Zustand für die Landes-AfD? Wir sprechen unter anderem mit dem ehemaligen AfD-Abgeordneten Frank Brodehl.

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Frank Brodehl blick in die Kamera. © dpa Foto: Daniel Reinhardt

Ex-AfDler Brodehl: Zwischen Ärger und Wehmut

Der aus Fraktion und Partei ausgetretene Abgeordnete verteidigt seine Entscheidung im Gespräch mit NDR Schleswig-Holstein - und sieht einen Rechtsruck in der AfD. mehr

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NDR Moderatorin Marie-Luise Bram. © NDR Foto: Berit Ladewig

Marie-Luise Bram

Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

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