Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Hohes Bußgeld für Falsch-Eintrager in Restaurants

Mittwoch, 30. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 01. Oktober 2020, 03:45 bis 04:15 Uhr
Donnerstag, 01. Oktober 2020, 10:00 bis 10:30 Uhr

Dagobert Duck, Peter Pan oder Maria Mustermann: Wenn Restaurant-Besucher Fantasienamen oder falsche Adressen hinterlassen, kann das in Schleswig-Holstein von nun an sehr teuer werden - und zwar 1.000 Euro. Das hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bekanntgegeben. Ein falscher Eintrag sei Vorsatz, meint Günther. Die Adressen sollen im Fall einer Corona-Infektion helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und dann zu stoppen. Auch Gastronomen sind angehalten, die Daten zu kontrollieren. Wenn solche Fantasienamen in der Liste auftauchen, sei es angebracht, sich als Gastwirt den Ausweis der Person zeigen zu lassen. Aber wie reagiert nun die Gastronomie auf das angedrohte Bußgeld für Falsch-Eintrager? Und wie soll das Kontrollieren von Adressen in den Restaurants funktionieren? Wir fragen nach.

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Kontaktbogen zur Erfassung persönlicher Daten für eine mögliche Nachverfolgung von Kontaktketten liegt mit einem desinfizierten Kugelschreiber auf einem Tisch im Außenbereich einer Gaststätte. © imago images Foto: Ralph Peters

Corona: Behörden sollen falsche Kontaktangaben kontrollieren

Das hat Innenministerin Sütterlin-Waack angekündigt. Das Corona-Bußgeld für Falschangaben im Restaurant ist mit 1.000 Euro beachtlich. mehr

Aktionstag gegen Glücksspielsucht

Süchte spielen auch bei Jugendlichen eine Rolle - Abhängigkeiten von Alkohol, harten Drogen oder Computerspielen. Und es gibt eine weitere Entwicklung, die Fachleuten Sorge bereitet: Jugendliche, die über das Internet an Sportwetten teilnehmen. Mit wenigen Klicks schaffen sie sich eine falsche Identität, mit der sie ihre Volljährigkeit vortäuschen. Und schon können sie online an Sport- und Fußballwetten teilnehmen. Laut einer Studie zeigt rund ein Prozent der deutschen Bevölkerung ein problematisches Glücksspielverhalten. Ein Aktionstag gegen die Glücksspielsucht soll nun auf die Gefahren aufmerksam machen. NDR Reporter Carsten Salzwedel befragt die Landesstelle für Suchtfragen zu Präventivmaßnahmen.  

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