Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Dänemark mit steigenden Infektionszahlen: Wie ist die Buchungslage?

Donnerstag, 24. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 25. September 2020, 03:45 bis 04:15 Uhr
Freitag, 25. September 2020, 10:00 bis 10:30 Uhr

Nach wie vor ist die Lage der Reisebüros angespannt. Jetzt wird auch noch der Dänemark-Urlaub kompliziert - und das kurz vor Beginn der Herbstferien. Gerade bei Schleswig-Holsteinern gilt Dänemark als beliebter Urlaubsort. Aber die Corona-Infektionszahlen gehen in ganz Europa wieder nach oben. Deshalb hat das Auswärtige Amt auch Regionen in Dänemark zum Risikogebiet erklärt. Dazu gehört neben der Region Kopenhagen auch die Insel Bornholm - weitere Regionen könnten folgen. Aber was bedeutet das nun für einen Herbsturlaub bei unserem Nachbarn?

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat bereits aus Sorge über eine zweite Corona-Welle einen Appell an die Schleswig-Holsteiner ausgesprochen, sich weiter an die Corona-Regeln zu halten. Aber können Touristen Reisen einfach so stornieren? Und falls Familien doch nach Dänemark reisen: Wie sieht's aus bei Rückkehrern, wie verhält es sich mit der Quarantänepflicht? NDR Reporterin Sofia Tchernomordik hat in Reisebüros nachgefragt.

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Einsames Ferienhaus in Nymindegab Dänemark © Fotolia.com Foto: fmu64

Reisewarnung: Was Dänemark-Urlauber jetzt wissen müssen

Kurz vor Beginn der Herbstferien hat die Bundesregierung einige Regionen in Dänemark zu Risikogebieten erklärt. Dazu zählt auch die beliebte Ferieninsel Bornholm. Was müssen Reisende beachten? mehr

Die dänische Flagge vor blauem Himmel. © Colourbox Foto: Brian Dreyer

Corona: Region Kopenhagen ist Risiko-Gebiet

Die Corona-Infektionszahlen in Dänemark steigen rapide. Die täglichen Neuinfektionen liegen inzwischen höher als im Frühjahr. Die Region Hovedstaden wurde nun zum Risikogebiet erklärt. mehr

Großdemo mit Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes

Die Gewerkschaft Ver.di verstärkt ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst auch im Norden. Besonders betroffen sind diesmal vermutlich viele Eltern im Land, denn unter anderem in Kiel bleiben die meisten städtischen Kindertageseinrichtungen geschlossen.

Dabei sind die Vorzeichen in dieser Tarifrunde so ungewöhnlich wie selten zuvor: Corona bringt auch die Tarifrituale im öffentlichen Dienst durcheinander. Einerseits fordern die Gewerkschaft Ver.di und viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst einen ordentlichen Zuschlag von gut vier Prozent, andererseits sagen die Arbeitgebervertreter, dass die öffentlichen Kassen mit einem Rekorddefizit fertig werden müssen.

Ver.di-Chef Frank Werneke wird seine Position in Schleswig-Holstein vorstellen und zu mehreren tausend Bediensteten bei einer Open Air-Veranstaltung auf den Königswiesen in Schleswig sprechen - Teambuilding für Arbeitnehmer vor der dritten Verhandlungsrunde.

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Eine Gruppe von streikenden Frauen steht auf einer Wiese. © NDR

Warnstreiks legen Müllabfuhr und Kitas lahm

Im öffentlichen Dienst ist am Donnerstag wieder gestreikt worden. In Schleswig-Holstein waren Kiel und Schleswig laut ver.di die Schwerpunkte. Die Gewerkschaft fordert 4,8 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten. mehr

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NDR Moderatorin Gabi Lüeße. © NDR Foto: Berit Ladewig

Gabi Lüeße

Gabi Lüeße liebt die Abwechslung als Moderatorin und freut sich immer, wenn Kühe in der Nähe sind. mehr

Moderator Christopher Scheffelmeier © NDR Foto: Berit Ladewig

Christopher Scheffelmeier

Angefangen hat Christopher Scheffelmeier als Radiotechniker, jetzt ist er beim Schleswig-Holstein Magazin. An seinen ersten Besuch im Herbst 1989 erinnert er sich noch heute gerne. mehr

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