Rund um den Michel

Von Hamburg in die Welt

Sonntag, 19. März 2017, 18:00 bis 18:45 Uhr
Montag, 20. März 2017, 02:05 bis 02:50 Uhr

Hamburg

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Vom Hamburger Hafen aus gelangen die meisten Güter in die Welt.

Wenn am Eiffelturm in Paris, die Lichter blinken oder sich am ersten Mai überall auf der Welt Menschen Maiglöckchen schenken, dann hat das etwas mit Hamburg zu tun: Die Leuchten für das Pariser Wahrzeichen werden nämlich hier produziert und die meisten Maiglöckchen stammen aus dem größten zusammenhängenden Anbaugebiet für diese Blumen in den Vierlanden. Auch das erfrischende Eis in der Strandbar am Mittelmeer kommt häufig aus der Hansestadt, wo die Firma Langnese Geschmackssorten für ganz Europa entwickelt.

Exportschlager Maiglöckchen

Sie kommen ausgerechnet aus der Großstadt Hamburg und sind in ganz Europa und sogar Russland gefragt: Duftende Maiglöckchen. Denn in den Vierlanden befindet sich das größte zusammenhängende Anbaugebiet Deutschlands für die kleine, weiße Blume. Besonders in Frankreich sind die Menschen verrückt danach. Es ist Tradition Sträuße im Mai zu verschenken und sogar Feste für die Blume zu feiern. Der Familienbetrieb von Markus Moka in den Vierlanden hat sich komplett auf den Frühblüher spezialisiert. Auf seinem Hof gibt es nur Maiglöckchen. Das ganze Jahr über beschäftigen er und seine Mutter sich mit der zarten Blume. Dazu gehört viel Wissen und immer ein bisschen Glück. Denn die Blumen brauchen nicht nur Liebe und Wasser, sondern auch Wärme und Sonne. Im Herbst sortieren sie tausende kleine Knollen, um die begehrten Triebe zu finden. Und jetzt im Frühjahr versuchen sie, die Glöckchen pünktlich zur Blüte zu bringen, damit nach dem grauen Winter die Menschen in ganz Europa ein bisschen Frühlingsduft mit nach Hause nehmen können.

Licht für den Eiffelturm

Ohne die Hamburger Firma Pfannenberg würde der  Eiffelturm nicht leuchten. Zumindest nicht auf die Weise, die Pariser und Parisbesucher kennen. Wir haben dem Leuchtenspezialist  bei der Arbeit in Hamburg, in Paris und anderen Metropolen zugesehen.

Für Greenpeace um die Welt

Wenn Jörg Feddern mal wieder von Hamburg irgendwohin in die Welt reist, dann ist Ärger meist programmiert. Feddern arbeitet bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die in der Hamburger Hafencity ihre Deutschland-Zentrale hat. Sein Beruf: "Campaigner" im Bereich Meeresschutz und Ölverschmutzung. Das heißt: Er reist an Orte, an denen Konzerne oder Staaten schwere Umweltsünden zu Wasser oder an Land begehen und protestiert öffentlich dagegen. Das löst naturgemäß oft den Unmut dieser Sünder aus und sorgte auch schon mal dafür, dass Feddern in den Lauf einer geladenen Kalaschnikow blickte. Doch das hält ihn nicht davon ab, immer wieder auch in entlegene Regionen der Erde wie der russischen Taiga oder in die Arktis zu reisen. Wir haben diesen besonderen Hamburger Weltenbummler getroffen.

Bettenwechsel auf der AIDA

Der Hamburger Hafen, das Tor zur Welt. Und das ist es ganz wörtlich! Nicht nur für die unzähligen Container, die von hier aus um den Globus geschickt werden - sondern vor allem auch für reiselustige Urlauber. Mehr als 200 Mal werden im Hamburger Hafen in diesem Jahr Kreuzfahrtschiffe festmachen - ein Rekord. An Bord: mehr als 800.000 Passagiere. Und nicht nur für die geht's von Hamburg in die Welt - sondern auch für die Besatzung, die während der Stopps in Hamburg keine Zeit zum Durchatmen hat. "Rund um den Michel" begleitet den Bettenwechsel an Bord eines Kreuzfahrtriesen.

Tischfußball Weltmeisterschaft

Wir stellen Ihnen eine Frau vor, die es auch immer wieder von Hamburg aus in die Welt zieht. Maura Porrmann spielt seit rund 12 Jahren Tischfußball - Kicker - und das professionell. Angefangen hat sie in einer Kneipe, da haben die Jungs sie damals noch immer besiegt, mittlerweile ist sie auf Platz 1 der Weltrangliste der Damen. Und im April spielt sie mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Hamburg. Eine große und spannende Sache für Maura.

Eine Hamburger Modedesignerin erobert die Welt

Die Hamburger Modedesignerin Katharina Czemper lebt und arbeitet mitten in Hamburgs buntem Herzen: auf St. Pauli und im Karoviertel. Hier, zwischen Kneipen, Grafitti und vielen originellen Geschäften, lässt sie sich zu ihren  Entwürfen inspirieren.  Mittlerweile ist sie damit so erfolgreich, dass ihre Kleider durch die Welt reisen. Am meisten freut sich Katharina Czemper, wenn ihre Kundinnen ihr Bilder schicken, etwa  wenn sie ihre Kleider auf den Champs-Elysées tragen oder auf einem tollen Event in New York.

KollekTOURmat

Zeitreisen. Zukunftsmusik? Mitnichten! Das geht auch 2017 bereits. Mit ein bisschen Phantasie - und einem Drucker. Drei junge Damen aus Hamburg hatten einen Plan und einen ziemlich guten Techniker zur Seite. Und haben erst getüftelt und dann entwickelt. Herausgekommen ist ein Apparat, der per GPS-Signal an bedeutenden Stellen in der Stadt die Vergangenheit zu Tage fördert. Der "KollekTOURmat". Und mit ihm eine Stadtführung 2.0.

Aurubis

Vom Kabel bis zum Smartphone, von der Architektur bis zum Auto: Ohne Kupfer würde in der heutigen Welt fast nichts gehen. Ein großer Teil dieses "roten Goldes" kommt dabei aus Hamburg. Hier hat die Aurubis AG ihren Sitz. Sie ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt und der größte Kupferproduzent Europas. Das gigantische Werk im Hamburger Hafen läuft 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Wir zeigen, wie das "Weltprodukt Kupfer" made in Hamburg entsteht: Von der Anlieferung des Kupfererzes per Schiff über das Kupfergießen bis hin zur Elektrolyse, an deren Ende Kupfer mit einer Reinheit von 99,99 Prozent entsteht und unter anderem in Form von gigantischen Drahtspindeln in die Welt geht.

Musik aus Hamburg

Sie sieht sich eher als Europäerin denn als Deutsche - deshalb singt die erst 24-jährige Sängerin Luisa auch auf mehreren Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch. Nur nicht auf Deutsch. Am liebsten ist sie auf Tour durch ganz Europa. Wir haben das junge Nachwuchstalent auf einer kurzen Tourneepause in ihrer Heimat Hamburg getroffen.

Produktionsleiter/in
Edgar Rygol
Redaktionsleiter/in
Sabine Rossbach
Redaktion
Maiken Nielsen
Susanne Dobke