Nordtour

Samstag, 08. Mai 2021, 18:00 bis 18:45 Uhr
Sonntag, 09. Mai 2021, 01:30 bis 02:15 Uhr
Sonntag, 09. Mai 2021, 06:00 bis 06:45 Uhr

Ausflüge und Reisen, Spaß und Sport, Menschen und Geschichten: Das Reisemagazin bietet viele Tipps und Serviceangebote für den ganzen Norden.

Die Themen im Überblick

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Weiß-blühender Bärlauch in einem Park © NDR Foto: Katrin Kunkel aus Ribnitz-Damgarten

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Die Bärlauchzeit neigt sich dem Ende. Nun blüht blüht er üppig im Schlosspark in Putbus auf Rügen. Download (102 KB)

Bärlauchzeit im Schlosspark Putbus

Jedes Jahr Anfang Mai blüht der Bärlauch im Schlosspark in Putbus auf der Insel Rügen. Dann ist dort der Biologe Hans D. Knapp unterwegs. Der Bärlauch-Fan weiß alles über die Wildkräuter und weiß, wie man sie zubereitet: als Bärlauchsalat, -pesto, -suppe. Das Kraut ist gesund, aber es kann schnell mit den giftigen Maiglöckchenblättern oder Herbstzeitlosen verwechselt werden. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Jedes Bärlauchblatt wächst an einem einzelnen Stängel aus dem Boden, meist in Gruppen dicht beieinander. Und nur Bärlauch entwickelt beim Zerreiben den typischen Knoblauchgeruch.

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Frischer Bärlauch liegt auf einem Schneidebrett. © Colourbox

Bärlauch: Würziges Kraut für die Frühlingsküche

Mit seinem kräftigen Aroma ist Bärlauch ideal für die Zubereitung von Suppen und Pesto. Tipps zur Lagerung und Rezepte. mehr

Die Welt aus der Vogelperspektive: die Hobbyflieger aus Wiefelstede

Die Fliegerfreunde Conneforde starten selbst bei Eis und Schnee mit ihren Maschinen auf der Graspiste nahe Wiefelstede. Aber besonders schön sind die Flüge im Frühling. Bert Reinders ist einer der Hobbyflieger, der seit 2007 seine Runden über Norddeutschland zieht. Er war der erste Flugschüler des Vereins und nimmt das "Nordtour"-Team mit in die Luft. "Piloten sehen die Welt mit anderen Augen", sagt er und hält damit ein Plädoyer für die schier unendlichen Weiten des Nordwestens und die Küste! Die Fliegerfreunde machen Rundflüge zu erschwinglichen Preisen. Sobald es die Coronlage zulässt, dürfen auch wieder Gäste mit in die Luft.

Waldbaden in Büdelsdorf

Der Trend kommt aus Japan nach Deutschland: Waldbaden fördert die Gesundheit, sagt Heilpraktikerin Anna Katharina Hensgens-Hadenfeld. Gemeinsam mit ihrem Mann Nils Hadenfels bietet sie Kurse an, in denen Bäume umarmt werden und meditiert wird. Sie wirbt dafür, einmal für ein paar Stunden in die Sinneseindrücke eines Waldes einzutauchen. "Das Rascheln der Blätter im Wind, das Knacken der Äste unter den Füßen, der Duft nach Erde, Holz und Leben. All diese Eindrücke beflügeln unsere Augen, Ohren, Nasen, unsere Hände und Füße", erzählt sie.

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Eine Frau steht in einem Wald und breitet die Arme aus. Ihre Augen sind geschlossen. © colourbox Foto: Sergey Nivens

Waldbaden: Den Wald mit allen Sinnen erleben

Riechen, fühlen, sehen und schmecken: Waldbaden ist ein neuer Gesundheitstrend und soll Stress abbauen. mehr

Die Druckgrafik-Künstlerin Ellen Sturm: ein Atelierbesuch in Winterhude

Ellen Sturm braucht viel Kraft in Armen und Händen, wenn sie den Meißel durchs Holz oder durch den Stein treibt. Stoß für Stoß entstehen so ihre Bilder auf jenen Platten, die sie für ihre Druckkunst braucht, die sie durch eine der Druckmaschinen schickt, die in ihrem zweistöckigen Atelier in Hamburg-Winterhude stehen. Erst im Februar ist sie aus Mexiko zurückgekommen und hat viele Motive mitgebracht. Nun arbeitet sie an einem Reisetagebuch und an einer Ausstellung, die für den Herbst geplant ist. Erhebliche Einschränkungen für den Unterricht der Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften bringt auch die augenblickliche Coronalage mit sich. Für die Studierenden hat sie nun ein Notpaket entwickelt für den Handdruck zu Hause. Damit nichts zum Stillstand kommt, auch nicht im Lockdown.

Der Löcknitzer See: die "Badewanne" der Stettiner

Die Löcknitzer Badestelle am See im grenznahen Raum haben auch die Menschen aus Stettin für sich entdeckt. Man kann Ruderboote ausleihen oder einmal rund um den See wandern. Auf diesem Weg sollte man unbedingt einen Zwischenstopp an der 1000-jährigen Eiche einlegen, um die sich eine Sage rankt und die ein beliebtes Fotomotiv ist. Und auch Angler können mit ein wenig Glück im Löcknitzer See Schlei, Hecht, Karpfen oder auch Rotauge fangen.

50 Jahre Piggeldy & Frederick: eine Ausstellung im Kunsthaus Stade

Piggeldy & Frederick sind Kult. Die beiden philosophischen Zeichentrickschweine aus dem "Sandmännchen" haben Generationen beim Schlafengehen mit ihrem Frage- und Antwortspiel begleitet: Was ist der Sommer? Was ist das Meer? Was ist ein Karton? In mehr als 140 Folgen stellte der kleine Piggeldy seinem großen Bruder Frederick Fragen aller Art. Elke Loewe entwickelte mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann, dem Trickfilmer Dieter Loewe, 1971 die Idee für die Piggeldy & Frederick-Reihe, die bis in die 1990er-Jahre im Vorabendprogramm von Das Erste lief. Die Kunstmuseen Stade widmen den berühmten Schweinen 50 Jahre später eine Jubiläumsausstellung. Die "Nordtour" hat bei den Vorbereitungen zugesehen und durfte Elke Loewe, die inzwischen als Schriftstellerin und Drehbuchautorin Karriere gemacht hat, zu Hause im Moor besuchen.

Das teuerste Rindfleisch der Welt: Wagyu-Rinder aus Negenharrie

Wagyu- oder auch Kobe-Rinder kommen ursprünglich aus Japan, ihr Fleisch gilt als das beste und teuerste Rindfleisch der Welt. Fynn und Marisa Marquardt züchten diese Tiere in Negenharrie. Ein Höhepunkt ist Mitte bis Ende April, dann kommen die Rinder nach fünf Monaten im Stall endlich wieder auf die Weide. Die "Nordtour" war dabei. Die Jungbauern führen das Filmteam auf dem Hof herum, erklären, warum die Rinder im Stall Musik hören, und zeigen, wie man das edle Fleisch am besten zubereitet. Sobald es die Coronaregeln erlauben, sollen auch wieder Besucher*innen auf den Hof kommen.

Lebensgeschichten aus kleinen Dingen: die Retro-Bastlerin Paula Eick aus Rostock

Retro-Bastlerin Paula Eick hat ein großes Sammelsurium erstaunlicher kleiner Dinge, die sie in Bilder und Mosaike zu unterschiedlichen Mottos einarbeitet, sei es zum Kennenlerntag, zum beruflichen Werdegang, zu Marotten, Vorlieben. Ihre Kundschaft schickt ihr persönliche Erinnerungsstücke und ihre Geschichten dazu. Paula Eick fertigt daraus ihre einzigartigen Kunstwerke. Die "Nordtour" macht einen Werkstattbesuch bei einer detailverliebten Rostocker Künstlerin.

Hamburgs berühmtester Wasserträger: das Hummel-Kinderhörbuch auf Plattdeutsch

HH steht nicht nur fürs Autokennzeichen von Hamburg, sondern umgangssprachlich auch für Hummel Hummel. Der berühmte Hamburger Wasserträger Hans Hummel lebte zwischen 1787 und 1854 in der in der Hamburger Neustadt und stellte die Wasserversorgung im Arbeiterviertel sicher. Trotz aller neckischen Bemerkungen der vielen Kinder im Viertel, die er mit einem schlichten "Mors Mors" quittierte. Wäre er noch lebendig, könnte er viele Geschichten erzählen, dachte sich die Hamburger Autorin Benita Brunnert. Sie hat ein Buch über ein Mädchen namens Hanna und ihre Begegnung mit dem zu Fleisch und Blut gewordenen Hummel in seinem Hamburger Viertel geschrieben. Die Reise beginnt dann auch am Hummelbrunnen in der Hamburger Neustadt.

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Mehrere bunte, lebensgroße Wasserträger-Skulpturen stehen in der Hamburger Innenstadt. © picture-alliance/ dpa/dpaweb Foto: Sebastian Widmann

Hummel: Vom Wasserträger zur Kultfigur

Als Hamburger Original ist er Teil der Stadtgeschichte: der Wasserträger Hans Hummel. Vor 160 Jahren starb die Kultfigur. Doch wer war er? Eine Spurensuche. mehr

Göttingen in besonderem Licht: Ein Fotograf entdeckt seine Heimatstadt

Wenn in Göttingen aktuell mitten in der Nacht ein Mann mit einem schwarzen Koffer unterwegs ist, dann muss das keine Angst machen. Es ist der Fotograf Daniel Zielske, der die Stadt in ein besonderes Licht setzt. Zwar lebt er schon seit 50 Jahren in Göttingen, hat seine Kamera bisher aber immer nur auf andere Städte gerichtet.

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Der Gänseliesel-Brunnen in Göttingen © Fotolia.com Foto: BildPix.de

Göttingen: Moderne Unistadt mit Tradition

Zehntausende Menschen studieren oder arbeiten an der Universität und prägen das Lebensgefühl in der Fachwerkstadt. mehr

Ausstellung in Kiel: "Die Siebzigerjahre. Zeit der Ernüchterung"

Erinnerungen an die 1970er-Jahre, man denkt an Schlaghosen und Plateausohlen, an Willy Brandts Kniefall von Warschau oder auch an die olympischen Segelwettbewerbe in Schleswig-Holstein. Das Kieler Stadtmuseum versucht in seiner neuesten Ausstellung "Die Siebzigerjahre. Zeit der Ernüchterung" eine Bestandsaufnahme dieser Zeit aus regionaler Sicht.

 

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Blumenwiese am Prinzen-Teich bei Buntenbock in Niedersachsen. © NDR Foto: Anja Deuble

Ausflugstipps: Entdecke den Norden

Wer Ausflüge in die Natur unternehmen möchte, findet im Norden viele Ziele. Einfach Wunschkriterien auswählen und Tipps bekommen. mehr

Redaktionsleiter/in
Joachim Grimm
Redaktion
Kerstin Patzschke-Schulz
Leitung der Sendung
Thorsten Hapke
Produktionsleiter/in
Thomas Schmidt
Moderation
Thilo Tautz

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