Nordseereport

Was schwimmt denn da?

Sonntag, 29. März 2020, 18:00 bis 18:45 Uhr
Montag, 30. März 2020, 03:05 bis 03:50 Uhr

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Moderatorin Britta von Lucke lernt von Fotograf Thomas Kunadt so einiges übers Schiffe-Fotografieren.

Schiffe gucken - für viele, die gerne Zeit an der Küste verbringen, gehört dieser Zeitvertreib unbedingt dazu. Ob eleganter Segler, großer Pott oder altmodischer Dampfer - Schiffe verkörpern schon immer die Sehnsucht nach Ferne und Abenteuer. Einer, der aus diesem Hobby einen Beruf gemacht hat, ist Schiffsfotograf Thomas Kunadt. Er lebt in Hamburg-Blankenese und setzt die weit gereisten Frachter ins rechte Licht. Auf der Elbe, aber auch in den größten Häfen auf der ganzen Welt. Moderatorin Britta von Lucke begleitet den leidenschaftlichen Ship-Spotter bis nach Cuxhaven und erfährt von ihm nicht nicht nur, wie lange es für ein gutes Bild braucht. Sondern zum Beispiel auch, wie unterschiedlich die großen Pötte so klingen können.

"Polarstern": Extremes Arbeiten auf dünnem Eis

Nordseereport -

Seit September ist das Forschungsschiff "Polarstern" des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts in der Arktis eingefroren. Die Forscher berichten von ihrer Arbeit dort.

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"Polarstern": Forschen über Eis, Luft und den Ozean

Die "Polarstern", der Forschungs-Eisbrecher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts, schwimmt genau genommen gerade nicht. Er treibt vielmehr im Eis der Arktis, seit fast einem halben Jahr eingefroren in einer Eisscholle im Nordpolarmeer. Und zwar im Auftrag der Wissenschaft: Bei der bisher größten Polarexpedition MOSAIC sind aktuell täglich hundert Wissenschaftler auf der "Polarstern" und auch direkt im Eis im Einsatz, um dem Klimawandel auf die Spur zu kommen. Denn hier, an den Polen, vollzieht er sich am schnellsten, weiß Expeditionsleiter Markus Rex. In einem Radius von 50 Kilometern werden deshalb rund um das Schiff kleine Forschungsstationen errichte, um Daten aus der Atmosphäre, aus dem Eis und vom Meeresgrund zu sammeln und auszuwerten. Kein leichtes Unterfangen bei Temperaturen von bis zu 40 Grad minus.

Videos
06:10
Nordseereport

Ein Fass Gin mit Nordseearoma

29.03.2020 18:00 Uhr
Nordseereport

Joerma Biernath stellt in seiner Distille in Hannover Gin her. Mit einem 200-Liter-Fass davon macht er sich durchs Watt auf dem Weg zu einer Nordseeinsel. Dort soll der Gin reifen. Video (06:10 min)

Salzig und hochprozentig: Gin - gereift auf der Insel

Aber längst nicht alles, was schwimmt, muss ein Schiff sein. Ein Fass beispielsweise ist durchaus schwimmfähig. Auch wenn es eine Spirituose enthält. Genau genommen: 200 Liter selbst destillierten Gin aus Hannover. Dass der nicht einfach nur nach Gin oder dem Holz des Fasses schmecken soll, ist eine Idee von Joerma Biernath. Er will, dass sein Gin auch die Aromen der unterschiedlichen Regionen Niedersachsens hat. Und da gehört die Nordsee natürlich dazu. Sein Plan: Das Fass Gin muss durch Watt und Wasser auf eine Nordseeinsel, wo es schließlich mehrere Monate lang versteckt auf einer Düne ruhen soll - und sein Inhalt vor allem reifen. "Er wird definitiv salzig werden, das weiß ich", sagt Biernath.

Von Gefahr, Komfort und Nostalgie

Der Nordseereport entdeckt noch weitere außergewöhnliche Schiffe. Die Reporter sind dabei, wenn das Havariekommando mit der "Mellum" den Ernstfall - einen Gefahrgutunfall in der Elbmündung - probt. Sie segeln exklusiv auf der "Pink Gin" mit, dem weltgrößten Einmaster aus Carbon. Und sie schippern mit der mehr als hundert Jahre alten und liebevoll restaurierten "Prinz Heinrich" von Emden zur Insel Borkum.

Leitung der Sendung
Thorsten Hapke
Redaktion
Angela Sonntag
Produktionsleiter/in
Thomas Schmidt