NaturNah: Wisente - Made in Springe

Sonntag, 22. September 2019, 14:00 bis 14:30 Uhr

Drei ausgewachsene Wisente sitzen in ruhender Haltung im Auswilderungsgehege (Springe bei Hannover).

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Der Wisent ist das größte Tier Europas und steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Weltweit gibt es derzeit nur noch ca. 6.000 Wisente. Um diese Tierart zu erhalten, gibt es ein einmaliges Auswilderungsprojekt, an dem das Wisentgehege Springe bei Hannover maßgeblich beteiligt ist. Es leistet bereits seit 1928 einen zentralen Beitrag zum Überleben der Wisente.

1928 entsteht in Springe das Schutzgehege

Als nach dem Ersten Weltkrieg infolge von Wilderei und Krankheit die Wisente auszusterben drohten, damals gab es weltweit nur noch 54 Exemplare, entstand 1928 in Springe im Deister das Schutzgehege für eine Wisentzucht. Für Thomas Hennig, den Leiter des Wisentgeheges, gilt es in diesem Jahr, für sein Auswilderungsprojekt deutschlandweit eine Gruppe von vier Wisenten zusammenzuführen und diese auf ihre Reise nach Rumänien vorzubereiten. Denn nur, wenn die Gruppe sich gut kennt und untereinander versteht, hat sie eine Chance, in der Wildnis zu überleben. Nur mit der Ansiedlung von Wisenten in freier Wildbahn besteht die Chance, die existente Population dauerhaft zu erhöhen.

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Wisent Steppe.

Alleine der Transport dieser riesigen Tiere ist eine heikle Angelegenheit. Doch alle Tiere kommen gesund in Rumänien an. Aber vor Ort tut sich ein neues Problem auf. Es hat seit Wochen das erste Mal wieder geregnet und die steilen Waldwege sind schlammig und rutschig, sodass der Lkw es nicht schafft, überhaupt an die Auswilderungsstelle zu gelangen. So droht das lang geplante Projekt noch auf den letzten Metern zu scheitern.

Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt den Weg der Wisente aus Springe in die rumänischen Karpaten.

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH. werden.

Leitung der Sendung
Andrea Lütke
Redaktionsleiter/in
Susanne Wachhaus
Redaktion
Kerstin Patzschke-Schulz
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Autor/in
Tobias Hartmann