Hamburg Journal 18.00

Montag, 06. Dezember 2021, 18:00 bis 18:15 Uhr

In einem sind sich alle einig: Am meisten gelitten in der Pandemie haben Kinder und Jugendliche. Allein durch die Schulschließungen gehen Expertinnen und Experten davon aus, dass sie gerade in dieser Zeit häufiger Opfer von Missbrauch und Gewalt wurden. Wichtige Kontrollinstanzen wie Schulen und Kitas fehlten. Um Hamburgs Kinder und Jugendliche, die Zeuginnen und Zeugen oder Opfer von Misshandlungen oder sexualisierter Gewalt geworden sind, besser zu betreuen, gibt es von nun an das sogenannte Childhood-Haus in Hoheluft. Es soll ein geschützter Ort sein, wo Mädchen und Jungen untersucht, befragt und beraten werden. Wo Ärztinnen und Ärzte, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Psychologinnen und Psychologen sowie Mitarbeitende von Polizei, Justiz und Jugendämtern unter einem Dach zusammenarbeiten. Das Hamburg Journal ist bei der offiziellen Eröffnung dabei, stellt die Räumlichkeiten des Childhood-Hauses vor und befragt den zuständigen Direktor, Prof. Benjamin Ondruschka, wie sich die Lage für betroffenen Kinder und Jugendliche durch das neue Zentrum verbessern soll.

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Blick in einen Untersuchungsraum für Kinder und Jugendliche im Childhood-Haus in Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Christian Charisius

Childhood-Haus: Kompetenzzentrum für Kinderschutz in Hamburg eröffnet

In dem Haus sollen Kinder und Jugendliche betreut werden, die Opfer oder Zeugen von Gewalt oder Misshandlungen geworden sind. mehr

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