Hamburg Journal

Montag, 11. März 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 12. März 2019, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 12. März 2019, 09:30 bis 10:00 Uhr

Nach dem Sieg des HSV gegen St. Pauli

Der Hamburger Sportverein hat das Stadtderby gegen den FC St. Pauli am Sonntag in der zweiten Liga deutlich mit 4:0 gewonnen; der erste Sieg seit 2002 für den HSV. Das macht: Gute Stimmung in Stellingen rund um den Volkspark und Enttäuschung auf St. Pauli. Während die HSV-Profis nun erst einmal zwei Tage frei haben, arbeitet man am Millerntor die Niederlage auf, nicht nur sportlich, sondern auch psychisch. Schließlich müssen die Spieler die Niederlage schnell abhaken und sich auf die Auswärtspartie am Sonnabend gegen Sandhausen vorbereiten. Zu klären ist, wie so viel Pyrotechnik in das Stadion gelangen konnte. Das Derby zwischen den Stadtrivalen stand immerhin kurz vor dem Abbruch. Was ist zu tun? Am Dienstag arbeiten Polizei und Vereinsverantwortliche die Lage auf. Wie sieht es rund ums Millerntor und im Volkspark aus?

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Jubel beim HSV: So sehen Derbysieger aus

Der HSV ist der strahlende Sieger des Stadtderbys gegen St. Pauli und hat einen großen Schritt Richtung Bundesliga-Rückkehr gemacht. Bei den Kiezkickern hingen derweil die Köpfe. mehr

Lloyds spendet für soziale Einrichtungen

Der "Schiffs-TüV", das Lloyds Register, zieht innerhalb der HafenCity um. Nahezu sämtliche Büromöbel, Küchen/Pantry-Inhalte, einige Elektronik und vieles weitere an Büroartikeln gehen nicht mit in die neuen Räume. Das Unternehmen spendet sie an gemeinnützige Einrichtungen. Es sind Spenden, die auf mehr als 3.300 Quadratmetern verteilt sind; ein Kraftakt für den Verein "Der Hafen hilft".

Premiere: "Nabucco" in der Staatsoper

Zur Eröffnung der "Italienischen Opernwochen" hat am Montag der russische Regisseur Kirill Serebrennikov Verdis Freiheitsoper "Nabucco" szenisch neu gedeutet. Am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters steht mit Paolo Carignani ein Spezialist für italienisches Repertoire. Und er ist mehr als begeistert: So präsent hätte er kaum je einen Regisseur bei den Proben erlebt wie Kirill Serebrennikov bei seiner "Nabucco"-Inszenierung. Dabei ist der Regisseur in Moskau festgesetzt, ohne Internetverbindung und ohne Telefon. Er inszeniert aus der Ferne per Kurier überbrachte Videoaufzeichnungen. Das Ergebnis: Die Verdi-Oper als zeitgenössische Tragödie um verlorene Heimat und Freiheit vor dem UN-Plenum. Der berühmte Freiheitschor bekommt bei ihm seine zusätzliche Dimension durch den Auftritt von Geflüchteten, die in den Gesang vom ungebundenen Gedankenflug einstimmen. Ob Regisseur Serebrennikov bei der Premiere wenigstens zum Schlussapplaus auftauchen durfte, oder, ob ihn Russland weiterhin aus lächerlichen Gründen festgehalten hat und damit mundtot zu machen versucht?

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Premiere in Hamburg: Großer Applaus für "Nabucco"

13.03.2019 19:30 Uhr und weitere Termine
Staatsoper Hamburg, Großes Haus

An der Hamburgischen Staatsoper feierte die "Nabucco"-Inszenierung von Kirill Serebrennikov Premiere. Der russische Regisseur steht in Moskau unter Hausarrest. mehr

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