Hamburg Journal

Samstag, 17. November 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 18. November 2018, 04:15 bis 04:45 Uhr
Sonntag, 18. November 2018, 09:30 bis 10:00 Uhr

Hamburg Journal-Moderator Ulf Ansorge

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Linke Bewegung "Aufstehen": Sit-In vor SPD-Parteizentrale

Es war der erste Aktionstag der von Linken-Chefin Sahra Wagenknecht und anderen gegründeten überparteilichen Sammlungs-Bewegung "Aufstehen". In Hamburg sind zur Demonstration Anfang November 200 bis 300 Menschen nach Altona gekommen. Das Motto: "Würde statt Waffen". Am 17. Novemver 2018 folgt nun der zweite Aufschlag - und das nicht irgendwo, sondern vor der Parteizentrale der Hamburger SPD. Mehr Provokation geht nicht. Zu den Initiatoren gehört Vivien Otten aus Fuhlsbüttel. Sie ist seit einem Jahr bei den Linken, hat dort aber keine politischen Mandate. "Ich habe das Gefühl, dass sich in der Politik nicht genug bewegt", erklärt sie ihr Engagement für "Aufstehen". "Mit dieser Bewegung können wir Sozialpolitik von unten machen und damit Druck auf die Parteien ausüben." Wie sehen das die anderen Parteien? Das Hamburg Journal gibt einen Überblick.

Rauchmelder: Trotz Pflicht offenbar mehr Tote

Seit 2011 müssen Wohnungen in Hamburg mit Rauchmeldern ausgestattet sein, dennoch steigt die Zahl der Brandtoten. Warum ist das so? Mehr als 30 Experten der Feuerwehr, Brandursachenermittler und Rechtsmediziner aus Deutschland und Österreich haben in Hamburg über die Ursachen beraten. Im vergangenen Jahr waren in Hamburg zwölf Menschen bei Bränden ums Leben gekommen, zwei mehr als im Vorjahr. In diesem Jahr sind bislang mindestens elf Todesopfer zu beklagen. Ein Fazit der Behörden: Es müsse auch über andere Brandschutzmaßnahmen nachgedacht werden. Das Hamburg Journal berichtet über die Frage, ob Rauchmelder für die Sicherheit ausreichen.

Boris Herrmann auf Atlantik-Regatta

Seit 1978 kämpfen alle vier Jahre Solosegler aus aller Welt gegen die Wetterkapriolen im Nordatlantik an. Der Hamburger Boris Herrmann ist aktuell als erster Deutscher in der IMOCA-Klasse am Start, lag tagelang in Führung und soll am 17. November 2018 auf Guadeloupe in der Karibik eintreffen. Die Teilnahme ist für ihn ein Meilenstein auf dem Weg zur Vendee Globe 2020/21, der härtesten Einhand-Regatta nonstop um den Globus. Seine Kampagne wird gefördert von Pierre Casiraghi, Vizepräsident des Yacht Club de Monaco und Sohn von Prinzessin Caroline. Auf dem Weg von Saint-Malo in der Bretagne nach Guadeloupe in der Karibik war Herrmann aber komplett auf sich allein gestellt, was gerade bei stürmischen Bedingungen schwierig ist. Er musste die Jacht auf Kurs halten und permanent den Wind im Blick haben, um sich mit einer geschickten Routenwahl der starken Konkurrenz zu erwehren. Dabei durfte der Skipper aber nicht vergessen zu schlafen und zu essen. Eine gefriergetrocknete Pasta mit Huhn aus dem Beutel konnte schon mal ein Highlight eines Tages auf hoher See sein.

Weitere Themen

  • "Disney On Ice" in der Arena
  • David-Bowie-Musical im Schauspielhaus
  • Premiere: "9 Tage frei" in der Winterhuder Komödie

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