Hamburg Journal

Dienstag, 10. Juli 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 11. Juli 2018, 04:15 bis 04:45 Uhr
Mittwoch, 11. Juli 2018, 09:30 bis 10:00 Uhr

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David gegen Goliath: Urteil im Prozess "Otto gegen Otto"

Wenn es um den eigenen Namen geht, ist der Hamburger Unternehmen Otto kreativ: "Otto - find' ich gut!" gehört zu den bekanntesten Slogans der Republik. Bei den Namensrechten hört der Spaß allerdings auf. Vor dem Landgericht Hamburg ist am Dienstag das Urteil im Streit zwischen dem Otto-Konzern und der Hamburger Fastfood-Kette "Otto's Burger" gefallen. Das Versandhandelsunternehmen sah seine Markenrechte verletzt und wollte vor Gericht eine Namensänderung erwirken. Streitwert: 750.000 Euro. Knackpunkt: Die Burgerkette hatte sich vor zwei Jahren die Namensrechte "Otto's Burger" nicht nur für Restaurants, sondern auch für Kleidungsstücke sichern lassen - aber nur, um eigene T-Shirts drucken zu können. Der Otto-Konzern empfindet das als Eingriff ins Kerngeschäft. Der Hamburger Jungunternehmer Daniel McGowan verweist dagegen auf den Hamburger Koch Otto Kuase, der 1891 den Hamburger erfunden haben soll. Es ist nicht das erste Verfahren um Markenrechte, dass das Unternehmen Otto ausficht: 2013 hatte das Unternehmen gegen den amerikanischen Mützenhersteller "Otto Cap" geklagt - und gewonnen.

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Otto's vs. Otto: Burger-Restaurant darf Namen behalten

Die Hamburger Restaurantkette Otto's Burger darf ihren Namen behalten. Das hat das Landgericht am Dienstag entschieden. Der Versandhändler Otto hatte gegen die Kette geklagt. mehr

Illegale Müllkippen: Zahl der Anzeigen verdoppelt

Ein idyllischer Blick auf die Alster, auf Segelboote, die Silhouette der Stadt - und einen kleinen Müllberg, der sich an den Alsterwiesen auftürmt. Für viele Hamburger sind illegale Müllkippen ein Ärgernis. Immer mehr Menschen - so scheint es - lassen ihren Müll einfach liegen und hoffen darauf, dass irgendjemand ihn schon wegräumt. Die Zahl der Anzeigen bei der Stadtreinigung hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Doch woran liegt das? Sind mehr Schmutzfinken unterwegs oder trägt auch die Handy-App der Stadtreinigung zur Erhöhung der Zahlen bei? Einfach den Müllberg fotografieren - schon rücken die "Waste Watchers" der Stadtreinigung aus. Das Hamburg Journal hat die "Waste Watchers" begleitet.

Mit dem Stadtrad-Wartungsteam auf Tour

In Hamburg gibt es derzeit 2.450 Stadträder an mehr als 50 Stationen. Gerade wurde bekannt, dass im kommenden Jahr kräftig ausgebaut werden soll - es sollen sogar bis zu 5.000 der roten Räder durch die Stadt radeln. Verantwortlich für die Wartung, Reparatur, Pflege und Disposition der Stadträder ist in Hamburg ein Team von derzeit 30 Mitarbeitern. Sie kontrollieren die aktuellen Belegungen der Leihstationen, fahren mit bis zu sechs Fahrzeugen täglich zu den Standorten und disponieren bei Bedarf die Räder um. Außerdem werden kleine Defekte an der Flotte behoben oder nicht funktionstüchtige Bikes ausgetauscht. Das Hamburg Journal hat die Mitarbeiter bei der Kontrolle an verschiedenen Standorten begleitet. Und wer hilft eigentlich, wenn ein Kunde plötzlich einen platten Reifen hat?

Weitere Themen:

- Nasses Vergnügen: Wasserskianlage in Harburg
- Mordversuch an Tochter: Was wird aus den Geschwistern?
- Tierheim: Mehr Fundtiere zu Ferienbeginn

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Redaktion
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