Hamburg Journal

Freitag, 25. Februar 2022, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 26. Februar 2022, 04:15 bis 04:45 Uhr
Samstag, 26. Februar 2022, 09:30 bis 10:00 Uhr

Tag zwei des Ukraine-Krieges: Wie reagiert Hamburg?

Der Ukraine-Krieg bereitet auch den Menschen in Hamburg Sorge. Um 16 Uhr wird es auf dem Hachmannplatz eine Demonstration gegen den russischen Einmarsch geben. Auch die Demonstranten der eigentlich geplanten "Fridays For Future"-Protestkundgebung werden teilnehmen. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) besucht das ukrainische Generalkonsulat, um mit der Konsulin zu sprechen. Donnerstag hatten Tschentscher und Innensenator Andy Grote die Menschen darauf vorbereitet, was Hamburg erwarten könnte. Zum einen auf Menschen, die jetzt aus der Ukraine flüchten werden. Diese würden in Hamburg "nach Kräften" aufgenommen und unterstützt werden, versprach der Bürgermeister. Zum anderen könne es nun zu russischen Hackerangriffen kommen, sagte Innensenator Andy Grote (SPD). Mögliche Ziele seien die Strom- und Wasserversorgung sowie die Kommunikationsnetze. Die Behörden seien mit den Betreibern im Austausch. "Niemand muss in Panik verfallen", so Grote.

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Das Hamburger Rathaus. © NDR Foto: Karsten Sekund

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Verbindungsrohre für den Anschluss der Erdgasempfangsstation an die Ostseepipeline Nord Stream 2. © dpa Foto: Jens Büttner

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Blick von oben auf den Hamburger Flughafen. © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

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Stimmungsbild: Russen und Ukrainer in Hamburg

Hamburg ist vielfach mit der Ukraine verbunden. Rund 25.000 Ukrainerinnen und Ukrainer leben in Hamburg und den benachbarten Bundesländern, heißt es beim zuständigen Generalkonsulat des Staates. Hinzu kommen noch jene, die sich haben einbürgern lassen. In Hamburg gibt es auch eine große Gruppe von russischen Staatsbürgerinnen und - bürgern. Noch größer ist der Anteil von sogenannten Russlanddeutschen - Menschen aus den früheren Sowjetgebieten, die Anfang der Neunziger Jahre nach Hamburg kamen.

Geburtstag: 125 Jahre "Vier Jahreszeiten"

Als der schwäbische Gastwirt Friedrich Haerlin am 24. Februar 1897 - vor genau 125 Jahren - ein kleines, unscheinbares Haus an der Binnenalster ersteigerte, ahnte noch niemand, dass es einmal eines der besten Hotels der Welt werden würde. Es hatte damals nur elf Zimmer und drei Bäder. Schon 1905 wurde ein Erweiterungsbau als Grand Hotel mit 57 Zimmern eröffnet. Das "Hotel Vier Jahreszeiten" gilt weltweit als Spitzenhotel und hat eine bewegte Geschichte zu erzählen. Wie durch ein Wunder blieb es vom Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges nahezu unversehrt. Nach mehreren Besitzerwechseln ist das Vier Jahreszeiten wieder im Familienbesitz: Der Unternehmer Kurt Dohle hat es 2013 gekauft und grundlegend renoviert.

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Ein Poitier steht mit dem Rücken zum Hotel Vier Jahreszeiten und sieht auf die Alster © Screenshot
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Geheimnisse eines Grand Hotels: Das "Vier Jahreszeiten"

Das Hotel "Vier Jahreszeiten" an der Hamburger Binnenalster hat Jubiläum. Hier ranken sich viele Geschichten und Geheimnisse. 59 Min

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