Hamburg Journal

Donnerstag, 17. Februar 2022, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 18. Februar 2022, 09:30 bis 10:00 Uhr

Sturm über Hamburg: Bäume entwurzelt, Hochwasser und ausgefallene Züge

Sturmtief "Ylenia" hat Hamburg am Donnerstag kräftig durcheinandergewirbelt. So fielen zahlreiche Züge aus und auch einige Flüge von und nach Hamburg wurden gestrichen. Der Tierpark Hagenbeck soll am Donnerstag aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben. Die Hamburger Friedhöfe Ohlsdorf, Öjendorf, Volksdorf und Wohldorf sind ebenfalls dicht, alle Trauerfeiern und Beisetzungen wurden abgesagt. Herabfallende Äste und umstürzende Bäume könnten gefährlich für Besucherinnen und Besucher sein. Bereits in der Nacht hatte das Sturmtief in Hamburg und Schleswig-Holstein zahlreiche Feuerwehr- und Polizeieinsätze ausgelöst. Größere Schäden blieben aber aus, wie Feuerwehren und Polizeistellen am Donnerstag berichteten. Die Feuerwehr in Hamburg etwa zählte mehrere hundert sturmbedingte Einsätze.

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Eine Welle zerstört während eines Sturms die Frontscheibe einer HADAG-Fähre. © privat Foto: Screenshot

Sturm in Hamburg: Welle zerstört Frontscheibe einer Hafenfähre

Der Sturm "Ylenia" sorgt auf der Elbe für starken Wellengang. Ein Video zeigt, wie eine Welle die Frontscheibe einer Hafenfähre zerschlägt. mehr

Ein Auto steht in der Speicherstadt, während einer Sturmflut im Hochwasser der Elbe im Wasser. © picture alliance/dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Was Orkantief "Zeynep" in Hamburg angerichtet hat

Fast 1.500 Feuerwehreinsätze, eine sehr schwere Sturmflut, aber weniger Schäden als befürchtet. Im Bahnverkehr kämpft man noch mit den Folgen. mehr

Leere Gleise sind im Hamburger Hauptbahnhof zu sehen. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Sturm beeinträchtigt Bahnverkehr auch in Hamburg

Die Deutsche Bahn hat wegen des Sturms ihren Fern- und Regionalverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands gestoppt. mehr

Sturmflut-Gedenken der Neuenfelder

Am Mittwochabend haben sich in Neuenfelde zahlreiche Menschen zum Gedenken an die Sturmflutopfer von 1962 getroffen. Erst am Deich und später in der Pankratius-Kirche. In der Kirche gibt es Hörstationen mit Zeitzeugen-Erinnerungen aus Neuenfelde und Fotos. Zudem soll der Kirchturm blau illuminiert werden und noch die ganze Nacht leuchten, ähnlich wie ein Leuchtturm.

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Blick auf ein Rettungsfahrzeug und Schlauchboote in der überfluteten Veringstraße in Hamburg-Wilhelmsburg nach der Sturmflut 1962. © NDR Foto: Karl-Heinz Pump

Sturmflut 1962 - Land unter in Hamburg

Vom 16. auf den 17. Februar 1962 wütet in Hamburg eine schwere Sturmflut. Deiche brechen, 315 Menschen sterben. Ein Dossier. mehr

50 Jahre AG Kino: Was ist geblieben von der Film-Revolution?

Vor 50 Jahren wurde im "Abatinn", der Kino-Kneipe neben dem Hamburger Kino "Abaton", Filmgeschichte geschrieben. Betreiber Werner Grassmann trommelte am 17. Februar 1972, Donnerstag vor genau 50 Jahren, eine Handvoll Film-Enthusiasten aus der Bundesrepublik zusammen und gründete mit ihnen die Arbeitsgemeinschaft Kino (AG Kino). Zunächst ging es darum, Filmraritäten zu beschaffen. Doch es wurde auch politisch. Das entschiedene Ziel: Es den großen Kino-Mogulen zu zeigen. Und das mit Erfolg. Sie gingen gerichtlich dagegen vor, dass große Kinos und Verleiher Filme in einzelnen Kinos blockierten und schafften es, den so genannten "Filmgroschen" abzuschaffen, eine Abgabe an die Filmförderung, die besonders für kleine Kinos eine wirtschaftliche Belastung darstellte. 2003 war dann aber Schluss mit Revolution. Die AG Kino fusionierte mit der Gilde Deutscher Filmkunsttheater zum Dachverband der deutschen Arthouse Kinos, die mittlerweile über 370 Mitglieder vertritt.

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