Hamburg Journal

Montag, 12. Juli 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 13. Juli 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 13. Juli 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Debatte über Impfen für Kinder und Jugendliche

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wirbt dafür, dass sich auch Kinder und Jugendliche gegen Corona impfen lassen sollen. Bis Ende August könne den 12- bis 15-Jährigen ein Angebot für eine erste Impfung gemacht werden. Die Ständige Impfkommission will jedoch derzeit keine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche geben. Die Begründung: noch wisse man zu wenig über mögliche Nebenwirkungen. Viele Eltern sind verunsichert. Und was sagt Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) dazu? Darüber hinaus will laut BILD-Zeitung das Robert-Koch-Institut einen weiteren Messwert aufnehmen - zur Beurteilung der Corona-Lage. Das ist die Zahl der schwer Erkrankten in den Kliniken. Die Inzidenz allein sei nicht mehr entscheidend. Der Grund: es sind immer mehr Menschen geimpft - und die Zahl der Intensivpatienten ist extrem gesunken. Aktuell sind es in Hamburg 18 - es waren mal über 100. Dazu wird in der Stadt lebhaft über mehr Freiheiten für doppelt Geimpfte diskutiert.

Weitere Informationen
Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

Coronavirus in Hamburg: Nachrichten und Hintergründe

Wie geht es Hamburg mit der Corona-Pandemie? Hier finden Sie die aktuellen Zahlen, Nachrichten, Videos und Hintergründe. mehr

Anwohner gegen offene Drogenszene

Isabel Maaß liebt ihr Wohnviertel direkt am S-Bahnhof Holstenstraße. Aber seit zwei Jahren beobachten sie und ihre Nachbarn, dass der Konsum von harten Drogen wie Heroinsteinen ständig zunimmt. Süchtige rauchen die Steine auf offener Straße und zu jeder Tageszeit, vor Kirche und Kita und auf dem Kinderspielplatz im Bertha-von-Suttner-Park. Anwohner wie Isabel Maaß und Geschäftsleute wie Ugur Düzagac, Betreiber der Schanzenbäckerei, finden: Der Bezirk muss etwas unternehmen. Straßensozialarbeiter Florian Pittner hingegen weiß aus Gesprächen mit seinen Klienten: Eine Verdrängung der suchtkranken Menschen von der Holstenstraße ist keine Lösung. Eine verzwickte Situation.

Neues Leben für alte Eimsbütteler Brotfabrik

Vielleicht ist es verrückt - vielleicht aber auch genau das, was in der Rellinger Straße gerade noch gefehlt hat: Ein "Kreativ-Zentrum" mit Markthalle, Galerie, Gastronomie und Raum für Workshops. Moritz Schneider jedenfalls glaubt fest an seine Idee. Er hat mit einem Kredit die alte Brotfabrik gemietet und ist gerade dabei, sie mit vielen Freunden und noch mehr Enthusiasmus für die zukünftige Nutzung herzurichten. Hier sollen schon bald kleine Manufakturen ihre Waren anbieten, junge Künstler ausstellen und Freischaffende Räume für Workshops mieten können. Die Türen stehen jetzt schon offen und wer mag, sieht sich um und informiert sich über das Konzept. Viele Nachbarn haben schon mal reingeschaut und waren - laut Moritz Schneider - "begeistert". Aus einer Brotfabrik eine "Kreativ-Fabrik" zu "backen" ist schon eine Herausforderung.

Weitere Themen:

- Wie wird der zweite Teil des Sommers in Hamburg?
- Stephanus Garten in voller Pracht
- Debatte um E-Scooter

Produktionsleiter/in
Andy Kaminski
Redaktionsleiter/in
Sabine Rossbach
Redaktion
Jan Frenzel
Dirk Külper
Moderation
Jens Riewa
Nachrichtenmoderation
Carl-Georg Salzwedel