Hamburg Journal

Montag, 28. Juni 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 29. Juni 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Dienstag, 29. Juni 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Diskussion um Lockerungen für Partyvolk

Jedes Wochenende die gleichen Bilder aus dem Stadtpark: Tausende junge Leute, die dort Party machen - bis der Park unter Flaschenwürfen von der Polizei geräumt wird. Nächstes Wochenende soll das möglicherweise anders aussehen. Der Senat plant offenbar das Tanzverbot in Hamburg noch in dieser Woche fallen zu lassen - zumindest unter freiem Himmel. SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf verspricht sich davon, dass sich auch im Stadtpark die Lage entspannt, weil dann wieder legal gefeiert werden kann. Gleichzeitig wird, so Innensenator Andy Grote, aber auch über ein Alkoholverbot für die Wochenendtage nachgedacht, damit die Lage nicht auch bei Dezentralisierung der Partyszene eskaliert.

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Ein Plattenspieler. Im Hintergrund tanzende Menschen. (Symbolfoto) © NDR Foto: Benjamin Hüllenkremer

Corona: Tanzen im Freien in Hamburg wohl bald wieder möglich

Legal feiern im Stadtpark: Der Hamburger Senat plant Änderungen. Es könnte aber auch ein Alkoholverbot am Wochenende dort geben. mehr

Einsatzkräfte der Polizei beim Einsatz im Hamburger Stadtpark. © NDR Foto: Finn Kessler

Polizei räumt Stadtpark erneut: Wieder Festnahmen nach Partys

In der Nacht zu Sonntag kamen erneut Tausende Menschen zusammen. Viele verstießen gegen geltende Corona-Regeln. mehr

Verlegung 6.000. Stolperstein auf St. Pauli

Es ist fast in Vergessenheit geraten, dass es jemals in Hamburg existiert hat: das ehemalige Chinesenviertel auf St. Pauli. Ein kleines Quartier rund um die Schmuck- und Talstraße. Hier lebten ab etwa 1890 verstärkt chinesische Seeleute und Händler. Dort gab es chinesische Restaurants und Läden. Die Nationalsozialisten führten am 13. Mai 1944 dann die sogenannte Chinesenaktion durch, bei der sie 129 chinesische Staatsangehörige festnahmen. Danach wurden die Chinesinnen und Chinesen monatelang im Gestapo-Gefängnis Fuhlsbüttel und im "Arbeitserziehungslager Wilhelmsburg" interniert und misshandelt. Mindestens 17 Chinesen starben an den Folgen des Gestapo-Terrors und der Zwangsarbeit. Daran erinnert nun der Kölner Künstler Gunter Demnig, der am Montag den 6.000. Hamburger Stolperstein für Chung Ying (1898-1944) und zwölf weitere chinesische Opfer verlegen wird. Kultursenator Carsten Brosda und der chinesische Generalkonsul Du Xiaohui werden Grußworte sprechen. Abschließend sollen die Namen der NS-Opfer verlesen und mit einer Gedenkminute an sie erinnert werden.

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Gunter Demnig, Künstler, betrachtet die von ihm verlegten Stolpersteine in der Talstraße. © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken

Erinnerung an NS-Opfer: 6.000. Stolperstein in Hamburg verlegt

Der Künstler Gunter Demnig verlegte neue Gedenksteine, die an chinesische Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen. mehr

Njinsky Gala: Krönender Abschluss der Ballett-Tage

Krönender Abschluss der Ballett-Tage ist die Njinsky Gala: Nun schon im 47. Jahr und dieses Mal kommt sie im Doppelpack, um die reduzierte Besucherzahl auszugleichen. Um 14 Uhr und um 19 Uhr präsentiert John Neumeier Klassiker und eigene Choreografiehöhepunkte mit dem Bundesjugendballett, der eigenen Compagnie und Gästen aus dem Ausland. In Coronazeiten namentlich des dänischen königlichen Balletts für das Neumeier immer wieder arbeitet. Ein Fest des Tanzes wird es werden, strahlende Augen, bewegte Herzen und rauschender Applaus sowie gleich zweimal ein Ballettchef im Konfettiregen.

Weitere Themen:

- Deltavariante: stärkere Kontrollen für Rückreisende
- "Hamburg morgen": Digitale Bauvermessung
- Impfzentrum hebt Priorisierung auf

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