Hamburg Journal

Mittwoch, 26. Mai 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 27. Mai 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Donnerstag, 27. Mai 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Reaktionen auf Lärm-Beschlüsse

In Hamburg soll es ruhiger werden. Der Senat will auf 85 viel befahrenen Straßenabschnitten nachts Tempo 30 einführen. Das ist ein Teil des Lärmaktionsplans, den Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) gestern vorstellte. Und wie sieht das konkret da aus, wo es laut ist? Zum Beispiel an der viel befahrenen B73? Oder am Mühlenkamp in Winterhude? Ungestörter, gesunder Schlaf sei nur möglich, wenn es drum rum leise ist, sagen die Anwohnenden. Um das zu erreichen, will man, dass zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens auf viel befahrenen Straßenabschnitten langsamer gefahren wird. Dazu müssen an vielen Stellen aber die komplizierten Ampelschaltungen angepasst werden. In einem ersten Schritt will man deswegen bis nächsten Sommer 20 Straßenabschnitte zu nächtlichen Tempo-30-Zonen machen, weitere 65 folgen dann in den nächsten drei Jahren.

Weitere Informationen
Ein Straßenschild zeigt "30" als Tempolimit an. Darunter hängt ein Lärmschutz-Schild. © dpa Foto: Arne Dedert

Hamburg plant nächtliches Tempo-30-Limit für 85 Hauptstraßen

In vielen Gebieten soll nachts Tempo 30 gelten, damit es leiser wird. Am neuen Lärmaktionsplan gibt es aber viel Kritik. mehr

Auftakt Bundeswettbewerb "Jugend forscht"

Es ist wieder soweit: Ab heute gehen Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher an den Start, sieben von ihnen kommen aus Hamburg! Ob selbstfahrende E-Bikes, ein "Aussteigerwaggon" für den Schienennahverkehr, ein Controller, der bewegungsunfähigen Menschen bei der Bedienung von Computern helfen soll oder eine sinnvolle Beschäftigung für gelangweilte Tiere im Zoo wie Hagenbecks - Hamburgs Forschernachwuchs hat sich viel einfallen lassen.

Antisemitismus in Hamburg - ein Hintergrund

Die Demonstrationen und emotionalen Debatten um den Nahostkonflikt lassen den Antisemitismus auch in Hamburg wieder offen zu Tage treten. Der Hass gegen Jüdinnen und Juden und volksverletztende Beleidigungen nimmt zu. Rechte, Linke, bürgerliche, migrantische wie deutsche Antisemitinnen und Antisemiten - die Lage ist unübersichtlich. Jüdische Gemeinde, Nordkirche und Schura haben heute zu einem interreligiösen Friedensgebet aufgerufen. Sie wollen verhindern, dass der Nahost-Konflikt in Hamburg die Gesellschaft spaltet.

Weitere Themen

  • Zoff um Zwangsversteigerung Kleiner Schäferkamp
  • Die "Junge Norddeutsche Philharmonie" wird zur Stiftung
  • Radeln für herzkranke Kinder

Produktionsleiter/in
Andy Kaminski
Redaktionsleiter/in
Sabine Rossbach
Redaktion
Jan Frenzel
Silke Schmidt
Moderation
Julia-Niharika Sen
Nachrichtenmoderation
Merlin van Rissenbeck

JETZT IM NDR FERNSEHEN

3nach9 01:30 bis 03:45 Uhr