Hamburg Journal

Samstag, 10. April 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 11. April 2021, 04:15 bis 04:45 Uhr
Sonntag, 11. April 2021, 09:30 bis 10:00 Uhr

Die "Cap San Diego" kommt TÜV geprüft zurück nach Hamburg

Sie gehört zu Hamburg wie der Michel und die Landungsbrücken, nur das diese eher selten zum TÜV müssen. Aber nun, je nach Tide und Unwägbarkeiten in der Werft kehrt der weiße Schwan des Südatlantiks zurück an alter Stelle. Die "Cap San Diego" - Wahrzeichen und größtes betriebsbereites Museumsfrachtschiff der Welt - macht wieder fest, pünktlich zum 60-jährigen Jubiläum der Kiellegung am 10. April 1961. Ahoi!

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Das Museumsschiff Cap San Diego kehrt nach einer Art Schiffs TÜV wieder in den Hamburger Hafen zurück. © picture alliance/dpa Foto: Daniel Reinhardt

"Cap San Diego" ist zurück in Hamburg

Rückkehr nach fast vier Wochen in Bremerhaven: Das Museumsschiff wurde in einer Werft auf Vordermann gebracht. mehr

Streit um den Wattweg nach Neuwerk

Für Hamburgs Insulanerinnen und Insulaner, für die Einwohnerinnen und Einwohner der Insel Neuwerk wird es genau wie für Besucherinnen und Besucher immer schwerer auf die Insel zu kommen. Das Wasser aus einem festlandnahen Priel fließt immer schlechter ab. Helfen könnte die Verschiebung von Schlick im Watt mit schwerem Gerät oder sogar eine Baumaßnahme im Priel-Bett - so wie sie bereits vor Jahrzehnten im sog. "Sahlenburger Loch" erfolgt ist. Nun hat jedoch der zuständige Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NWLKN) den Neuwerkern nach jahrelangen Verhandlungen beschieden, dass diese Maßnahme nicht erfolgen wird! Das hieße: Neuwerk kann bald nur noch per Schiff erreicht werden. Damit steht die Existenz der Insel-Betriebe und die dauerhafte Besiedlung Neuwerks auf dem Spiel. Die Situation ist mehr als angespannt, das Hamburg Journal spricht mit den Verantwortlichen.

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Ein gelber Wattwagen vor dem Leuchtturm der Insel Neuwerk © imago/blickwinkel

Neuwerk: Hamburgs kleine Insel in der Nordsee

Neuwerk liegt zwar vor Cuxhaven, gehört aber zu Hamburg. Besucher kommen mit dem Pferdewagen, zu Fuß oder per Schiff. mehr

Pippi Langstrumpf-Verlegerin Silke Weitendorf wird 80

Pippi Langstrumpf ist seit 75 Jahren nicht älter als zehn Jahre geworden - traumhaft! Ihre erste deutsche Leserin feiert hingegen am 10. April den Achtzigsten: Silke Weitendorf, Stieftochter des Verlegers Friedrich Oetinger, durfte als erste Deutsche damals Bekanntschaft mit Pippi Langstrumpf schließen. Sie wird zur Heldin, Ikone und Freundin für Silke: "Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt", das gefiel - im Muff der Fünfziger Jahre - nicht unbedingt und überall. Die junge Silke Weitendorf aber war fasziniert von der wilden Pippi mit der großen Kraft und wurde zum "Superspreader" für die Bücher Astrid Lindgrens. Als Verlegerin und Erbin des Verlages betreute sie selbst das Werk der Nobelpreisträgerin, verlegte aber auch alles was sonst die Fantasie von Kindern und Heranwachsenden beflügelt: von Paul Maars Geschichten über Pettersson und Findus, James Krüss, Kirsten Boie, Cornelia Funke und viele mehr. Der Oetinger Verlag ist längst eine Verlags-Gruppe geworden, in deren Portfolio sich auch die Tribute von Panem finden - weitergeführt von Tochter Julia Bielenberg, die von ihrer Mutter ganz im Geiste Pippis erzogen wurde. Ein Portrait zum Achtzigsten im Dialog der Generationen.

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Pippi Langstrumpf mit ihrem Äffchen Herr Nilson auf der Schulter. © picture-alliance/Keystone

75 Jahre Pippi Langstrumpf: Wie Pippi nach Hamburg kam

Vor 75 Jahren hat Astrid Lindgren Pippi Langstrumpf erfunden. Der Hamburger Verleger Friedrich Oetinger hat die schwedische Kinderheldin in deutsche Kinderzimmer gebracht. mehr

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- Wildtierstation in Bergedorf
- Fußball Nachbericht: HSV nach dem Spiel gegen Darmstadt
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