Hamburg Journal

Dienstag, 08. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr

Ansturm auf die "Peking"

Die "Peking" ist wieder in Hamburg: Montagabend ist das Schiff an seinem Liegeplatz angelangt. Die historische Viermastbark "Peking" war 1911 in Hamburg vom Stapel gelaufen, segelte später 34 Mal um Kap Hoorn und lag mehr als 40 Jahre als Museumsschiff in New York: Nun ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt. In Hamburg wird der Großsegler künftig das Aushängeschild des geplanten Deutschen Hafenmuseums auf dem Kleinen Grasbrook sein. Ab Dienstag können die Hamburgerinnen und Hamburger das Schiff zumindest von außen angucken.

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Begleitet von dutzenden Schiffen trifft die Viermastbark "Peking" (r.) in Hamburg ein. © picture alliance/rtn - radio tele nord Foto: frank bründel

Segelschiff "Peking" ist zurück in Hamburg

Drei Jahre lang wurde die Viermastbark "Peking" in Wewelsfleth restauriert. Nun ist das Schiff als Museumsschiff nach Hamburg zurückgekehrt. Der Segler machte im Hansahafen fest. (07.09.2020) mehr

"Hamburger des Tages": Verkehrsinsel-Begrüner

"Einfach machen, nicht immer fragen" - Das dachte sich Horst Schulze aus Harburg. Direkt vor seiner Haustür hat er sich an einer schmucklosen Bauminsel gestört und als im Frühjahr noch Winterheide in seinem Balkonblumenkasten übrig war, hat er sich spontan dazu entschlossen, sie bei der Bushaltestelle einzupflanzen. Mittlerweile hat er die Patenschaft von der Stadt dafür übernommen und pflegt sein kleines Grün. In der vergangenen Woche wurde er damit der "Hamburger des Tages" im Hamburg Journal. Auf einen Besuch bei ihm und seinen Nachbarn, der ihn nominiert hat.

Filmfest Hamburg: Das Programm steht

Rainer Werner Fassbinder war einer der größten deutschen Filmemacher und das menschliche Miteinander in aller Nähe und allen Facetten war der Motor seiner Filme und seines Schaffungsprozesses - das krasse Gegenteil von Abstand halten. So passt ein Biopic über ihn, "Enfant terrible" von Oskar Roehler, perfekt als Auftakt zu einem Festival, bei dem sich die Besucher zwar nicht nahekommen dürfen, aber doch herzlich zu einem großen Filmprogramm und vielen Veranstaltungen live und online eingeladen sind. Parallel zum Eröffnungsfilm werden in den anderen Festivalkinos einige von Fassbinders Filmen zu sehen sein. Und in all diesen Kinos gilt die Reisebeschränkungen für neun Festivaltage ausdrücklich nicht. Das Filmfest schickt die Zuschauer auf einen Trip um die Welt, mit Mads Mikkelsen in "Another Round" nach Dänemark, mit Frances McDormand in "Nomadland" in den amerikanischen Westen, mit weiteren Filmen durch den Rest der Welt und mit "Cortex" auch durch Hamburg, dem Debüt von Moritz Bleibtreu als Regisseur. Zu sehen sind erste Filmausschnitte aus dem Festivalprogramm und Festivalleiter Albert Wiederspiel erklärt, wie das Filmfest in diesem Corona-Jahr funktionieren wird.

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Regisseur und Schauspieler Moritz Bleibtreu (r.) bei der Weltpremiere seines Filmes Cortex mit Hauptdarsteller Jannis Niewöhner © Georg Wendt / dpa bildfunk Foto: Georg Wendt

Filmfest Hamburg: Weniger Filme, viel Prominenz

Stars wie Moritz Bleibtreu haben ihre neuen Filme bereits vorgestellt. Noch bis Sonnabend läuft das Festival - teils online. mehr

Weitere Themen:

- Landespressekonferenz zu Corona
- Urteil im Gzuz-Prozess
- Aktionstag bei Airbus

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