Hamburg Journal

Donnerstag, 03. September 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 04. September 2020, 04:15 bis 04:45 Uhr
Freitag, 04. September 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Urteil: Doppelmordversuch - Kinder schlafen nebenan

Kathrin R. (32, Name geändert) will nur kurz nach draußen. Ihr Nachbar (61) ist zu Besuch und macht sich gerade im Bad frisch. Ihr dreijähriger Sohn und dessen Cousin (8) schlafen im Nebenzimmer. Was Kathrin R. nicht weiß: Auf der Terrasse lauert ihr rachsüchtiger Ex-Freund, der Vater des Dreijährigen. Als sie in die dunkle Oktobernacht tritt, packt Martin M. (44, Name geändert) sie an den Haaren, drängt sie in die Wohnung und sticht auf sie ein - 13 Mal. Zwei Stiche in Brust und Bauch sind lebensgefährlich. In dem Moment kommt der Nachbar aus dem Bad. Sofort sticht Martin M. auch auf ihn ein: 14 Mal. Mindestens. Erst als er auf dem Boden liegt, wendet er sich wieder seiner Ex-Freundin zu. Er will, dass sie stirbt, und versetzt ihr einen Stich in den Hals. Dann flieht er. Die Polizei wird gerufen, Wohnung und Treppenhaus sind blutverschmiert, die Kinder wachen auf. Angehörige kümmern sich um sie. Kathrin R. und der Nachbar überleben schwer verletzt. Seit Januar steht Martin M. vor dem Hamburger Schwurgericht. Versuchter Doppelmord lautet die Anklage. Am Donnerstag soll das Urteil fallen.

Fazit Trainingslager St. Pauli

Die vergangenen neun Tage waren der Kern der Vorbereitung. Ein halbes Dutzend Neue müssen integriert und ebenso viele Abgänge ersetzt werden. Dazu ein neues Trainerteam und – so das Ziel – eine neue Mentalität. Wir sprechen mit Trainer Timo Schultz über das, was er mit seinem Team erreicht hat und was noch kommen muss und stellen seine jungen Co-Trainer vor, die teilweise jünger als einige Profis sind.

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Timo Schultz, Trainer des FC St. Pauli © Witters

FC St. Pauli: Feuer und Freude statt Frust

Zehn Tage Trainingslager liegen hinter dem FC St. Pauli. Der neue Trainer Timo Schultz hat es geschafft, wieder das Feuer und die Freude zu entfachen. Stimmung und Teamgeist stimmen. mehr

Liebe in schwierigen Zeiten: "Arthur & Claire" in der Komödie Winterhuder Fährhaus

Zwei Lebensmüde, eine Zufallsbegegnung im Hotel und der Beginn einer Liebesgeschichte. Wie geht eine Annäherung in Corona-Zeiten, wie kann Theater eine Liebesgeschichte umsetzen? Die Komödie im Winterhuder Fährhaus hat es mit dem Stück "Arthur & Claire" ausprobiert, mit komödiantischer Leichtigkeit. Die Hauptrollen spielen Hardy Krüger jr. und Anna Grisebach. Das Hamburg Journal berichtet von der Voraufführung mit Publikum und schaut, ob ein Premierenbesuch lohnt.

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Hardy Krüger jr. und Anna Grisebach in "Arthur & Claire". © Oliver Fantitsch Foto: Oliver Fantitsch

Winterhuder Fährhaus feiert erste Premiere seit Corona

Mit der Premiere der Komödie "Arthur & Claire" ist das Winterhuder Fährhaus in die neue Spielzeit gestartet - mit Abstand, Maske und viel weniger Publikum als üblich. mehr

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