Hamburg Journal

Samstag, 22. August 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr

Strafgefangene: CDU will Corona-Handys wieder einkassieren

Es war ein Zugeständnis an die Gefangenen während der ersten Phase der Corona-Krise: Die Justizbehörde hatte 100 Prepaid-Handys angeschafft, die die Insassen der Hamburger Gefängnisse seit Ende April in ihren Zellen benutzen durften - als Ausgleich für wegfallende Besuche aufgrund der Corona-Pandemie. Da die Einschränkungen bei den Besuchen aber inzwischen aufgehoben sind, fordert die CDU nun, die Handys wieder einzusammeln. Sie würden in der Hand von Gefangenen ein hohes Risiko darstellen, etwa bei der möglichen Planung von Straftaten.

Nutrias: Invasion der Wasser-Nager in Hamburg

Eigentlich stammen sie aus Südamerika, doch seit Jahren breiten sie sich auch in Hamburg aus: Nutrias sind wasserlebende Nager. Ende des 20. Jahrhunderts entkamen einige Exemplare Pelztierfarmen. Genauso wie der Bisam, der eigentlich aus Nordamerika kommt, gehören sie zu den sogenannten invasiven Arten, die der heimischen Natur das Leben schwer machen, besonders seltenen Pflanzen und dem unter Naturschutz stehenden Biber. Vor allem der Osten Hamburgs mit Bergedorf ist stark betroffen: Zwischen April 2018 und März 2019 erlegten Jäger in Hamburg allein 313 Nutrias. Der Abschuss und die Fallenjagd sollen nun noch weiter ausgebaut werden, um die Ausbreitung zu verhindern. In Bergedorf gibt es viele Grün- und Wasserflächen, die den Nutrias perfekte Lebensbedingungen bieten. Ein Stück über die ungebetenen Wasserbewohner und den Kampf der Behörden um die heimische Flora und Fauna.

Gefahrenabwehr auf See: Hamburgerin im Kampf gegen Piraten

In Hamburger Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) leitet die Hamburger Juristin, Dr. Liliane Rossbach, das Sachgebiet für die Gefahrenabwehr auf See. Sie setzt um, was international zur Abwehr äußerer Gefahren in der Schifffahrt Standard ist. Dazu probt das BSH einmal jährlich zusammen mit der Bundespolizei und deren Spezialeinheiten, wie der GSG-9, und zahlreichen anderen Partnern aus den Hafenanlagen, wie gefährliche Situationen und Übergriffe auf See schnell und effizient entschärft werden können. Zudem schult das BSH Wasserschutzpolizeien und berät Reedereien bei der Umsetzung der internationalen Standards auf den Schiffen. Darüber hinaus kontrolliert sie auch ab und zu selbst vor Ort, ob die Gefahrenabwehrkonzepte, die sie mit den Sicherheitsleuten der jeweiligen Reedereien vereinbart hat, umgesetzt werden.

Weitere Themen:

  • Beachvolleyball: Top-8-Turnier der Männer in Hamburg
  • Geplant: Denkmal für sexuelle Vielfalt
  • Sommer im Park: Der "Spirit of Harburg"

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