Hamburg Journal

Sonntag, 16. August 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Montag, 17. August 2020, 09:30 bis 10:00 Uhr

Paddeln: Rushhour auf der Alster

Sei es wegen Corona, sei es wegen des heißen Sommer-Wetters: Die Hamburgerinnen und Hamburger steigen um: Auf das SUP. Massenweise staksen die ohnehin schon wassersportaffinen Hamburgerinnen und Hamburger über die Alster und sorgen allein schon durch ihre schiere Masse für Stau und Unbill auf dem Wasser. Segler, Rudererinnen und Kanuten beschweren sich. Die Schiffe der Alstertouristik haben mit den Neuen auf dem Wasser zu kämpfen und auch die Alsterschwäne wissen nicht mehr wohin mit sich. Wie schlimm ist die Situation wirklich? Lässt sich der Verkehrsinfarkt rechtlich reduzieren oder muss Hamburg mit den Trendsportlerinnen und -sportlern einfach umgehen lernen? Wir schauen nach bei bestem SUP-Wetter am Sonntag und sprechen mit den Freizeitsportlerinnen und -sportlern, mit Schwanenvater Nieß, der Alstertouristik und der Polizei.

Rettungskräfte an der Elbe

Falschparker und Falschparkerinnen haben am vergangenen Wochenende eine Rettungsaktion an der Elbe behindert und verzögert. Sie hatten die Zufahrt zum Rissener Ufer für die Krankenwagen und weitere Einsatzkräfte zugeparkt. Ein Notruf habe die Rettungskräfte gegen 16 Uhr darüber informiert, dass ein junger Mann in Höhe des Falkensteiner Ufers in der Elbe untergegangen sei. Retterinnen und Retter auf einem Boot der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hätten den bewusstlosen 19-Jährigen aus dem Wasser ziehen können. Die anrückenden Kräfte hätten allerdings massive Schwierigkeiten bei der Anfahrt zum verabredeten Treffpunkt gehabt, weil die Rettungswege durch falsch parkende Autos blockiert waren. Die Feuerwehr vermutet, dass es sich dabei um Badegäste handelte. Auch am Sonntag soll das Wetter gut werden - ein ehrenamtlichen Retter des DLRG über seine Arbeit.

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Ein Notarztwagen © colourbox

Falschparker behindern Rettungsaktion an der Elbe

Weil offenbar Badegäste Rettungswege am Rissener Ufer zugeparkt hatten, kamen Rettungkräfte der Hamburger Feuerwehr verspätet zu einem Einsatz. Die DLRG rettete einen 19-Jährigen aus dem Wasser. mehr

Viele Menschen am Elbstrand in Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Polizei-Appell: Nicht mit Auto zu Elbstrand und Badeseen

Vor dem nächsten Hitze-Wochenende appelliert die Polizei an die Hamburger, nicht mit dem Auto zur Elbe oder zu den Badeseen zu fahren. Zuletzt hatten zugeparkte Straßen für Probleme gesorgt. mehr

Wieder Partys im Jenischpark? Mit der Polizei unterwegs

Party-Eskalation im Hamburger Jenischpark in Othmarschen am vergangenen Wochenende. Hunderte Jugendliche feiern die Nacht unter freiem Himmel durch. Und dann gerät das Ganze außer Kontrolle. Am Ende sind elf Streifenwagen im Jenischpark im Einsatz. Die Polizei befürchtet auch in der Nacht von Freitag auf Samstag ähnliche Vorfälle. Und im Schanzenviertel sorgen mittlerweile Autoposer für Ärger. Das Schulterblatt im Hamburger Schanzenviertel ist neben St. Pauli einer der Party-Hotspots. Hier treffen sich am Wochenende Hunderte Feierlustige. Abstandsregeln werden häufig nicht eingehalten. Deshalb darf dort inzwischen an den Wochenenden zwischen 20 und 6 Uhr kein Alkohol mehr außer Haus verkauft werden. Dafür sorgen jetzt sogenannte Autoposer. Sie machen aus ihren Autos eine mobile Bar, indem sie Alkohol aus dem Kofferraum heraus anböten, so die Behörden. Das Hamburg Journal ist in der Nacht unterwegs.

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