Sendedatum: 27.05.2020 22:50 Uhr

Die Sprüche der Woche von Christian Ehring

Gegenwind für Thüringens Ministerpräsidenten Ramelow wegen Corona-Lockerungen

Es gab aber auch Unterstützung für Ramelow. Zum Beispiel von Christian Lindner. Unterstützung von der FDP. Spätestens da musste Ramelow klar sein, dass er einen fatalen Fehler gemacht hat.

 

Kinder und Eltern leiden sehr unter der Situation

Wenn der Fünfjährige aus dem Fenster guckt und sagt: "Papa, kann ich draußen mit meinen Freunden Fußball spielen?" Und man muss sagen: "Ne, Malte. Du bist noch nicht gut genug für die Bundesliga." Bundesliga ist ja möglich. Dadurch dass die Spieler immer getestet werden. Jetzt könnte man sagen: Warum testet man nicht auch die Kinder regelmäßig, damit sie in die Kita können. Aber das würde ja bedeuten, dass Kinder wichtiger wären als Fußball. Und so weit will in Deutschland keiner gehen.

 

Diversity-Tag

Der Tag, an dem die Vielfalt der Lebensformen gefeiert werden soll. Dass einfach jeder Mensch einzigartig ist. Jeden Menschen gibt es mit seinen Fähigkeiten und seinem Charakter nur exakt einmal auf der Welt. Für mich ein tröstlicher Gedanke, wenn ich mal wieder Heidi Klum im Fernsehen sehe.

 

Missliche Lage der AfD

Die Partei ist irgendwie gegen Gängelung durch Hygienemaßnahmen, einerseits. Andererseits haben sich einige auch schon vor der Pandemie mit einer Armlänge Abstand begrüßt. Es ist kompliziert.

 

Unruhe in der AfD

Die Umfragewerte sind die schlechtesten seit 2017. Der Parteivorstand unter Führung von Jörg Meuthen hat jetzt Rechtsaußen Andreas Kalbitz aus der Partei ausgeschlossen. Kalbitz hatte nicht genug Abstand zu rechtsextremen Kreisen. Er hat gegen das "Nationalsozial distancing" verstoßen. Er hat den Mindestabstand von 33-45 Zentimetern nicht eingehalten-

 

Sprüche aus den vorherigen Wochen:

  • Verkehrsminister Scheuer möchte die Anfang April geänderte Straßenverkehrsordnung wieder ändern

    Er findet den Führerscheinentzug für eine Geschwindigkeitsübertretung "unverhältnismäßig". Wer über 500 Millionen Euro für eine nicht funktionierende PKW-Maut in den Sand setzt, hat eben ein anderes Verständnis von Verhältnismäßigkeit.

  • Urlaub in Deutschland 2020

    Ich hatte mich ja für den Sommerurlaub längst schon auf innerdeutsche Alternativen eingestellt. Es muss ja auch nicht immer das Ausland sein. Warum muss man nach Paris, um da zwei Wochen alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden? Man kann ja auch mal nach Salzgitter. Da braucht man allein drei Wochen, um eine zu finden.

  • Sogenannte Hygiene-Demos (I)

    Bei diesen Demos soll ja für die Grundrechte demonstriert werden. Ich persönlich muss sagen: Ich sehe da inzwischen immer weniger Grund. Dafür um so mehr Rechte.

  • Sogenannte Hygiene-Demos (II)

    Nicht alle auf den Coronademos sind Rechtsradikale, Verschwörungstheoretiker oder esoterische Spinner. Es gibt auch ganz normale Menschen, die einfach nur kein Problem damit haben neben Rechtsradikalen, Verschwörungstheoretikern und esoterischen Spinnern zu demonstrieren.

  • Sogenannte Hygienedemos

    Wir alle hatten uns auf die Corona-Lockerungen gefreut. Aber als ich mir in den letzten Tagen die sogenannten Hygienedemos angeguckt habe, muss ich sagen: Ich hätte nicht gedacht, dass das erste was gelockert wurde, die Schrauben sind. Da treffen sich Rechtsradikale, Linksradikale und Alu-Hut-Träger. Kurz gesagt: Die erste weltweite Vereinigung von rechter Zelle, linker Zelle und Gummizelle.

  • Meinungsdiktatur in Deutschland

    Es ist natürlich das gute Recht von jedermann und jederfrau, anderer Meinung zu sein als die Regierung. Und das offen kundzutun. Nicht ganz logisch ist es aber, dann von einer Meinungsdiktatur zu sprechen. Denn das ist simpelste Logik: Eine Diktatur, gegen die man mit Genehmigung demonstrieren kann und darf, ist keine - oder eine sehr erbärmliche.

  • Schlechte technische Ausstattung bei der Hamburger Polizei

    "Wenn der Schutzmann ins Netz kommt, lacht der Ede ihn aus – hier im Neulandrevier." Ja, das Digitalste an der Polizei ist tatsächlich der Notruf. Eins, eins, null.

  • Täglich neue Hiobsbotschaften aus der Fleischindustrie

    Ein Schlachthof nach dem anderen wird zum Corona-Hotspot. 700 Corona-Fälle gibt es deutschlandweit nur bei Schlachthof-Mitarbeitern. Viele Deutsche machen sich Sorgen. Wer kümmert sich denn jetzt um das Fleisch?

  • Wie kommt es zu der hohen Ansteckungsrate in Schlachhöfen?

    Der Geschäftsführer von Müller-Fleisch soll laut Spiegel angeblich gesagt haben, der Grund für die vielen Ansteckungen sei der: Die Rumänen seien nun mal sehr gesellig. Klar. Der Afrikaner schnackselt gerne, der Rumäne feiert gerne. Sonst noch ein blödes Klischee? Vielleicht hätten die bei Müller-Fleisch zusätzlich zu den Rumänen noch ein, zwei Polen anstellen sollen, die hätten das Virus rechtzeitig geklaut.

  • Man kann der Fleischindustrie nicht die Schuld geben

    Eigentlich sind doch die Tiere schuld. Die Schweine, die zwingen uns doch dazu, sie zu schlachten, weil sie so lecker schmecken. Von unserer Seite ist das nur eine angemessene Reaktion auf eine kulinarische Provokation. Haben wir das mal geklärt.

  • Lockerungen im Einzelhandel in Deutschland

    Für viele Deutsche ist Corona inzwischen wie eine Art Adventskalender: Die einzige Frage ist: Welches Türchen geht als nächstes auf?

  • Notfallmechanismus nach Lockerungen

    Wenn die Zahlen in einem Landkreis wieder steigen, wird gemeinsam mit den Landesgehörden entschieden, wie die Lockerungen wieder gebremst werden. Dann müsste wir wieder zwei Schritte zurück gehen. Dann wieder vor. Und ich denke, damit hätten wir schon mal den Sommertanz des Jahres: den Corona. Ein Schritt vor, zwei zurück, zur Seite, drei nach vorne, fünf nach hinten, einmal drehen, Tschatschatscha, Hatschi!

  • Re-Start der Bundesliga

    Wie geil ist das denn bitte: In Stadien, in die kein Fan reinkommt, spielen Spieler, die kaum trainiert haben für einen Bezahlfernsehsender, den fast keine Sau sieht und den man öffentlich nur in Kneipen gucken kann, die erstmal noch zu haben. Irre! Ich glaub, das letzte, worauf ich mich so gefreut hab, war meine Darmspiegelung.

  • Kita-Notbetreuung

    Nicht nur Fußball soll wieder stattfinden, auch sonst wird viel geöffnet. Immer mehr Kinder dürfen in die Kita-Notbetreuung. Anspruch auf Betreuung haben zum Beispiel auch Alleinerziehende. Viele gestresste Eltern überlegen schon, ihre Familie zu retten, indem sie sich scheiden lassen.

  • Sommerurlaub in Coronazeiten

    Was machen wir im Sommer? Werden die Grenzen doch noch aufgemacht? Oder bleiben die Reiseaussichten so rosig wie zu DDR-Zeiten? Ins Ausland reisen - das ist aktuell ja noch Republikflucht.

  • Krankenpfleger*innen erfahren endlich Anerkennung, die ihnen zusteht

    Diese Einsicht, dass dieser Beruf wichtig ist, hätten wir schon sehr früher haben können, aber manchmal braucht der Mensch einen kleinen Stubser wie 160.000 Corona-Infizierte und knapp 7.000 Tote.

  • Weltgesundheitsorganisation WHO

    In der Corona-Pandemie hat Donald Trump ja einen neuen Feind ausgemacht: die WHO. Die Mexikaner können ihr Glück gar nicht fassen.

  • Zustand von Europa

    Europa versucht gerade etwas mehr auf Gemeinsamkeit zu setzen. In der ersten Phase der Coronakrise war davon eher wenig zu spüren. Da wirkte Europa wie eine sehr dumme Hausgemeinschaft, bei der eingebrochen wird. Und alle schließen sich lieber in ihre Wohnungen ein, statt gemeinsam den Einbrecher zu vertreiben.

  • Bundesliga-Klubs brauchen dringend Geld

    Es geht den Vereinen wie allen anderen Unternehmen auch. Da geht es um die nackte Existenz. Viele Spieler müssen schon mittags Hummer essen, weil sie sich nicht mehr leisten können, ihr Steak zu vergolden.

  • Maskenpflicht

    Seit Montag gilt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. Rund um den Mund-Nasen-Schutz gibt es noch viel Unsicherheit. Ich höre viele jammern: Die Maske sitzt zu locker. Brauch ich jetzt nen größeren Kopf?

  • Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für die Einreise von Erntehelfern aus Osteuropa

    Natürlich gelten strenge Hygieneregeln für die Erntehelfer: Jeden Tag werden alle getestet, dafür stehen eigene Labors zur Verfügung und die Betriebe haben eigen Ärzte. Was? Ach ne. Das war ja Bundesliga. Bei Erntehelfern braucht man das ja nicht. Sind ja nur Rumänen. Die laufen nicht bei Sky.

  • Neuer Rekord bei Rüstungsexporten

    Viele suchen in der Krise nach sicheren Häfen. Nach Dingen, auf die man sich verlassen kann. Nach Wirtschaftszweigen, die noch funktionieren. Und es gibt Hoffnung: Der weltweite Waffenhandel läuft auf Hochtouren.

  • Ernst der Lage

    Sollte irgendjemanden nicht klar gewesen sein, wie ernst die Lage ist, dann weiß er's spätestens jetzt. Es wird dieses Jahr kein Oktoberfest geben. Das ist schon ein Hammer. München ohne Oktoberfest, das ist wie Berlin ohne Hundescheiße - unvorstellbar!

  • Religiöse Veranstaltungen sind in den meisten Bundesländern verboten

    In Berlin und Brandenburg sollen Gottesdienste bald schon wieder möglich sein. In Sachsen sind sie das schon. In Sachsen mit maximal 50 Gläubigen, in Brandenburg sogar mit 50. Da sagen viele Gemeinden: Verrückt, das sind ja doppelt so viele wie sonst.

  • Für Schulen ist die Wiederöffnung eine Herausforderung

    Es müssen Hygienepläne erstellt werden. Die Schulen müssen erstmal intensiv gereinigt werden. Das ist nicht so leicht. Da müssen zum Teil Statiker kommen. Viele Schulen werden ja vom Dreck überhaupt zusammengehalten. Jetzt soll auf alle Toiletten Seife. Und Einmal-Handtücher. Mehrere. Das gabs doch nie. Einmal-Handtuch! Das hieß an vielen Schulen bislang: Einmal Handtuch … im Jahr.

  • Nerven aller Eltern im Land sind zum Zerreißen gespannt

    Man hockt aufeinander, der Job läuft nicht, es gibt weniger Geld, man streitet sich, und dann sagt das Kind: "Papa, wie teilt man etwas schriftlich durch zwei?" Und man sagt: "Verdammt, frag Mama, die hat diese Woche die Scheidung eingereicht."

  • Donald Trumps "unkonventionelle" Denkweise

    Er schafft es, sämtliche Gegensätze in seinem Denken zu vereinen. Er sagt: Ich habe die absolute Macht und werde die Gouverneure nach ihren Plänen für das Ende des Lockdowns fragen und ihnen dann befehlen, es genau so zu machen, wie sie es mir gerade gesagt haben! Der Vorteil ist: Wenn es schiefgeht, sind auf jeden Fall andere Schuld. Und wenn es nicht die Gouverneure sind, dann die WHO.

  • Wiederaufnahme des Schulbetriebs

    Schüler sollen dazu nach bestimmten Regeln unterrichtet werden. Und da gibt es unterschiedliche Ideen: Die Klassen werden geteilt und jeden zweiten Tag gibt es Unterricht. Oder: Jeder zweite Platz bleibt zwischen den Schülern frei. Oder das Modell, das NRW seit 20 Jahren anwendet: Jede zweite Schulstunde fällt aus.

  • Ungeduld während Kontaktbeschränkungen

    Wir sind schon wieder mehr unterwegs als noch vor zwei Wochen. Man geht schon wieder in Grüppchen spazieren, es wird immer noch in die Armbeuge gehustet, wenn inzwischen auch schon wieder in die Armbeuge des Vordermanns in der Supermarktschlange.

  • Krisengewinner und -verlierer

    Immer wieder hört man die These: Das Ganze schweißt uns als Gesellschaft zusammen. Diese gemeinsame Erfahrung der Krise. Denn wir sitzen alle in einem Boot. Und das stimmt. Nur je länger man hinschaut merkt man: Manche halt im Maschinenraum und manche auf dem Sonnendeck.

  • Geheimorganisation Schufa (I)

    Die Schufa ist ja eine dieser Geheimorganisationen, über die man kaum etwas weiß, die einem das Leben aber komplett versauen können. Mafia, Camorra, Schufa. Die drei werden ja oft in einem Atemzug genannt.

  • Geheimorganisation Schufa (II)

    Wie die Schufa ihre Daten verarbeitet, sagt sie auch nicht. Man weiß nur, dass sie mit dem Weiterverkauf Millionen Gewinn macht. Das heißt, die sammeln unsere Daten, werten die aus und verkaufen die weiter. Schufa, das ist eine Art Facebook ohne Katzenbilder.

  • Wissenschaftler und Experten in Coronazeiten

    Viele Deutsche kommen zum ersten Mal überhaupt in Kontakt mit so was. Bislang gab es ja nur drei Wissenschaftler, die in der deutschen Bevölkerung überhaupt anerkannt waren: Dr. Best, Dr. Bob und Dr. Sommer.

  • Jens Spahn hat die Bundeswehr zur Schaffung der Masken beauftragt

    Bei der Bundeswehr müssen für die Bestellung einer einzigen Unterhose 278.000 Formulare ausgefüllt werden. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr, das sich darum kümmern sollte, ist so ziemlich die schwerfälligste Behörde, die man sich vorstellen kann. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr, abgekürzt BAAINBw. Allein die Beschaffung dieser Buchstaben hat über drei Jahre gedauert. Und die Bundeswehr hat nicht mal funkionierende Flugzeuge, um die Masken herzubringen.

  • Mediennutzung zur Coronazeit

    Das Zuhausesein bringt das mit sich, gerade wenn Kinder im Haus sind. Viele gammeln jetzt den ganzen Tag nur rum, chatten mit den Freunden oder daddeln stundenlang auf dem Handy. Und fragen sich: Wie soll ich mich daneben auch noch um die Kinder kümmern?

  • Beschäftigen von Kindern zuhause

    Ich hab mir ja früher immer vorgestellt, Mensch, wenn ich Lehrer wäre, ich wäre dieser "engagierte, motivierte Lehrertyp", der jedes Kind individuell nach seinen Stärken fördert. Inzwischen muss ich zugeben: Nein verdammt. Ich bin der faule, verpeilte Erdkunde-Lehrer, der mal wieder den Fernsehwagen in die Klasse schiebt.

  • Verfolgung von rechten Gewalttätern in Deutschland

    Ist die Polizei auf dem rechten Auge komplett blind? Leidet sie unter Braunem Star? Oder haben die Beamten einfach ihre Schutzmasken falsch aufgesetzt? So wie Rechtsradikale in Deutschland verfolgt werden, hätte Hitler vermutlich nur ein Bußgeld wegen Ruhestörung bekommen. Weil er immer so laut gebrüllt hat.

  • Der Markt regelt alles

    Wir erleben ja gerade sehr exemplarisch, was passiert, wenn man die Gesundheitsvorsorge komplett dem Markt überlässt. Es ist doch immer die Rede von der "unsichtbaren Hand des Marktes" die alles regelt. Warum regelt sie denn nicht, die unsichtbare Hand? Wahrscheinlich ist sie beim Händewaschen.

  • Schutzmaskenpflicht

    In Jena, wo Schutzmaske inzwischen Pflicht sind, heißt es: Man kann sich notfalls auch den Schal über Mund und Nase ziehen. Verrückt, dafür kriegt der Schwarze Block seit Jahren auf die Mütze. Jetzt ist es eine Allgemeinverfügung. Im Prinzip sind die Linksextremisten seit Jahren seuchenmedizinische Avantgarde.

  • Trumps katastrophales Krisenmanagement

    Trumps Krisenmanagement ist eine Katastrophe. Trotzdem gewinnt er sogar noch in der Gunst seiner Wähler. Und diese Reaktion der vielen Amerikaner zeigt in dieser Krise: Die USA haben ein Problem mit dem Gesundheitssystem. Aber das mit dem Bildungssystem muss noch viel viel schlimmer sein.

  • Ungarns Präsident Viktor Orbán

    In Ungarn hat sich Viktor Orbán anlässlich der Corona-Epidemie ein wunderbares Notstandsgesetz geschenkt. Orban regiert jetzt per Dekret, ohne Kontrolle. Das Parlament ist quasi entmachtet. Anders gesagt: Das Parlament wurde in demokratische Quarantäne geschickt.

  • Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union

    "Die Corona-Krise wird zur Reifeprüfung für die EU. Jetzt muss sich zeigen, ob die EU wirklich für Krisen gemacht ist, oder vielleicht doch nur für Urlaub, Champions League und Eurovision Song Contest."

  • Kaputtgespartes Gesundheitssystem

    Medizin muss in Deutschland Gewinne einspielen. Warum eigentlich? Kann man sich das bei der Feuerwehr vorstellen? Dass man sagt: "So Leute, ihr werdet jetzt pro Brand bezahlt." Was meinen Sie, wie oft es dann auf einmal brennt?

  • Alles aus dem Wohnzimmer

    Ich kann keine Wohnzimmer mehr sehen. Alle senden aus dem Wohnzimmer. Talkshows aus dem Wohnzimmer, Unterhaltungsshows aus dem Wohnzimmer, demnächst wahrscheinlich auch der Tatort: Ich hoffe, der Mörder versteckt sich im Wohnzimmer. Raus dürfen wir ja nicht. Ich habe in einer Woche Fernsehen mehr Wohnzimmer gesehen als ein Zeuge Jehovas in seinem ganzen Leben.

  • Herausforderungen und Fragen in Zeiten von Corona

    Wenn der Partner mal kurz draußen war, neuerdings immer die Frage: Hat der sich jetzt angesteckt? Lass ich den wieder rein oder fang ich mit dem Goldhamster ein neues Leben an?

  • Was tun zuhause?

    Jetzt heißt es ja: Man soll die Zeit produktiv nutzen. Spanisch lernen, die Kochkünste verfeinern, grundsätzlich einfach mal das Allgemeinwissen erweitern. Mit anderen Worten: Ich guck erst Narcos, dann das perfekte Dinner und zum Feinschliff noch eine Folge "Gefragt, gejagt" für die Allgemeinbildung.

  • Soli-Applaus für Menschen im Gesundheitssystem

    Um 21 Uhr gibt’s immer Applaus für die Menschen im Gesundheitssystem. Gute Idee und schöne Geste. Vielleicht wärs auch schön, würden um 22 Uhr auch mal alle vom Balkon aus ihre Meinung zu den Unternehmensberatern sagen, die in den letzten Jahren an unserem Gesundheitssystem herumgeschraubt haben. Bin mal gespannt, was da an Applaus kommt.

  • Putin und Corona-Tote in Russland

    Corona beschäftigt die ganze Welt. Jetzt sogar den russischen Präsidenten Vladimir Putin. Der hat das Problem bislang immer runter gespielt. und wie durch ein Wunder gibt es in Russland bislang noch keinen einzigen Corona-Toten. Es sterben nur plötzlich ungewöhnlich viele Menschen an Lungenetzündungen. Null Corona-Tote in Russland. Das sind immer noch doppelt so viele wie in Nordkorea.

  • Christian Ehring im Homeoffice

    Inzwischen verstehe ich das mit dem Klopapier-Horten. Die Kinder sind den ganzen Tag im Haus. Und alle Eltern wissen: Das Klo ist der einzige Ort, wo man mal ein paar Stunden Ruhe hat.

  • Der sogenannte "Flügel" der AfD soll vom Verfassungsschutz beobachtet werden

    Es ist bei der AfD ja ist wie beim Grillhähnchen: Es ist nie nur der Flügel braun. Sondern immer das ganze Teil.

  • PKW-Maut-Ausschuss des Bundestages kann nicht auf Handydaten vor Februar 2019 von Andreas Scheuer zugreifen, sie seien gelöscht worden

    Aha, hat er Ambitionen bald in der EU-Kommission Karriere zu machen? Oder hat er das mit dem Corona-Virus einfach nur falsch verstanden. Hat der gedacht es heißt: Mehrmals täglich Handy waschen.

  • Verkehrsminister Andreas Scheuer

    Wir können uns nur glücklich schätzen, dass er damals beim Würfeln nicht das Gesundheitsministerium gewonnen hat.

  • Coronavirus in Deutschland (I)

    Auf jeden Fall müssen wir verhindern, dass es zu schnell zu viele weitere Erkrankungen gibt. Auch wenn das mit Verzicht verbunden ist. Der Gesundheitsminister rät zum Beispiel ab von Reisen nach Nordrhein-Westfalen. Das trifft alle hart, die für Ostern schon drei Wochen Wanne-Eickel gebucht hatten.

  • Coronavirus in Deutschland (II)

    Eine krisenhafte Situation wie diese bietet auch Chancen. Vielleicht gibt es ja tatsächlich mehr Solidarität und Hilfsbereitschaft. Auf jeden Fall lernen wir jetzt endlich mal Hygiene-Regeln. Menschen waschen sich die Hände. Nach dem Toilettengang. Sogar Männer.

  • Frauen weiterhin unterrepräsentiert

    Noch immer gibt es kaum Frauen in Vorständen von Dax-Konzernen. Das möchte Familienministerin Giffey gerade ändern. Sie fordert mindestens eine Frau pro Vorstand. EINE. Ich hab nichts gegen Frauen, aber was zu viel ist, ist zu viel!

  • Woche der Ausbrüche

    Mehrere Coronavirus-Ausbrüche in Deutschland. Und der Ausbruch des Machtkampfes um den CDU-Vorsitz. Die CDU denkt sich offenbar: Bevor das Virus uns erwischt, zerlegen wir uns lieber selbst.

  • Überbelastetes Personal in Kliniken

    Vor allem in Krankenhäusern, die gewinnorientiert arbeiten müssen, wird immer weniger Personal eingestellt. Man belastet die Ärzte so sehr, dass sie krank werden. Und die werden dann wieder Patienten. Für Klinikbetreiber ist das eine Win-Win-Situation.

  • Facharzttermine

    Wochenlanges, teilweise monatelanges Warten auf einen Termin beim Facharzt. Und wenn man dann endlich einen Arzt sieht, ist es nur noch für die Autopsie.

  • Bürokratie in Deutschland

    Über 80 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, da muss sich was ändern. Um die Bürokratie zu beseitigen, muss es dringend mehr Gesetze, Regelungen und Vorschriften geben.

  • AfD will sich sprachlich mäßigen

    Das ist auch wichtig, um den Anschein einer bürgerlichen Partei aufrecht zu erhalten.Also: Ab jetzt nur noch höfliche Hetze. Rassismus ja, aber in Zukunft mit Bitte und Danke.

  • Kandidat für CDU-Vorsitz Friedrich Merz (I)

    Er kann die AfD besiegen, indem er das Gleiche sagt wie sie. Nur schneller. Er kann auch mit den Grünen zusammenarbeiten, weil er sein ganzes Leben einer bedrohten Tierart gewidmet hat: Den Kröten. Friedrich Merz ist ein echter Tausendsassa. Er kann fliegen. Er kann auf einer Steuererklärung ein Bier trinken. Und Gott hat einen ganzen Monat nach ihm benannt, damit er nicht seinen Posten will.

  • Kandidat für CDU-Vorsitz Friedrich Merz (II)

    Merz hat immer schon klare Positionen vertreten: Er war 2004 für den völligen Abbau des Kündigungsschutzes, 2008 für niedrigere Hartz-IV-Sätze und hat 1997 gegen die Bestrafung von Vergewaltigung in der Ehe gestimmt. Sympathisch.

  • Kandidat für CDU-Vorsitz Friedrich Merz (III)

    Ein Mann, der alles besser weiß, obwohl er nie was gerissen hat, und der Chauvi-Witze kann, bei denen selbst Fips Asmussen abwinken würde. Das macht Merz gerade für die weibliche Wählerschaft so attraktiv wie ein Traktorrennen bei Regen im Emsland.

  • Umfragewerte der FDP bei den Wahlen in Hamburg

    Die FDP kommt in den Umfragen auf circa 5%. Das ist ein Ergebnis, mit dem sie anderswo immerhin den Ministerpräsidenten stellt.

  • Aktuelle Umfragen in Thüringen

    Die FDP hat nicht so viel verloren wie die CDU. Komisch, oder? Gut, das ist wahrscheinlich der Amtsbonus von Thomas Kemmerich.

  • Gesichtserkennung

    Gesichtserkennung heißt: An öffentlichen Plätzen wird mit Kameras gefilmt, und man kann in Echtzeit Menschen erkennen und anhand von Datenbanken identifizieren. Erst mal nichts Schlechtes. Wie oft habe ich das, dass ich jemanden treffe und der Name fällt mir nicht mehr ein! DA wäre mal Gesichtserkennung gefragt!

  • Fehlerhafte Gesichtserkennung

    Es kann also theoretisch auch sein, dass die Polizei jemanden als Terroristen identifiziert, der gar keiner ist. Es gibt auch schon Programme, die Emotionen wahrnehmen. Da ist jemand am Bahnhof wahnsinnig wütend. Bestimmt ein Terrorist. Dabei wissen wir alle: Der Grund, dass man am Bahnhof wütend ist, kann auch ein ganz anderer sein. Im Zweifelsfall ist es nur die umgekehrte Wagenreihung.

  • Predictive Policing

    In England und den USA gibt es schon Software, die Personen scannt und anhand ihrer Adresse, Ethnie und ihrer Tätigkeit voraussagt, ob sie kriminell werden. Sogenanntes Predictive Policing. Vorausschauende Polizeiarbeit. Man wird als potentiell kriminell eingestuft nach Hautfarbe, Geschlecht, Wohnort und Beruf. Das heißt, wenn da jemand im Villenviertel wohnt, weiß ist, Mann und bei der Bank arbeitet: Dann wirds eng.

  • Rücktrittswelle

    Was ist denn eigentlich gerade los? Alles, was mit K anfängt, tritt zurück. Klinsmann, Kemmerich, Kardinal Marx, Kramp-Karrenbaurer. Kann mal jemand schnell den Zweitnamen von Andreas Scheuer googeln? Ich hoffe, es ist Kurt. Es ist Franz. Mist.

  • Annegret Kramp-Karrenbauers Rücktritt vom CDU-Vorsitz

    Sie will aufhören die CDU zu führen. Das hat mich überrascht. Denn ich hatte nicht das Gefühl, dass sie jemals damit angefangen hatte.

  • "Werteunion" der CDU

    Schon der Name ist ziemlich bescheuert. Die Leute, die mit den Feinden der Demokratie zusammenarbeiten wollen, nennen sich Werteunion. Das ist als würden sich Puffmitarbeiter "Eheberatung" nennen.

  • Kemmerichs Rücktritt als Thüringens Ministerpräsident

    Thomas Kemmerich hat schon am Tag nach der Wahl seinen Rückzug angekündigt. Historiker sprechen schon vom Ende des tausendminütigen Reiches.

  • Unmut in der Mittelschicht

    Die Gesellschaft ist ja inzwischen wie eine Schwarzwälder-Kirschtorte. In der unteren Schicht ist es richtig hart, die Mittelschicht ist verdammt sauer. Und oben ist das Sahnehäubchen.

  • Immer mehr Abgeordnete im Bundestag dank Überhang- und Ausgleichsmandate

    Der Bundestag ist der einzige Berliner Club, wo wirklich jeder reinkommt. Die Folge: Er wird immer größer. Regulär hat das Parlament 598 Abgeordnete, im letzten Bundestag saßen schon 631, im jetzigen 709.

  • Bauern leiden unter Preisdruck des Handels

    Von einem Euro, den Verbraucher für Nahrung zahlen, landen heute beim Bauern im Schnitt knapp 21 Cent. Vor 20 Jahren waren es noch mehr als 25 Cent. Anfang der 70er-Jahre noch 43 Cent. Wenn das so weiter geht, ist es in 20 Jahren für den Bauern marktwirtschaftlich sinnvoller, wenn das Schwein ihn schlachtet.

  • Coronavirus (I)

    Das Coronavirus birgt neben den schwer einschätzbaren Gefahren auch viele Möglichkeiten. Zum Beispiel mal wieder den eigenen, latenten Rassismus auszuleben. Nach dem Motto: Chinesen machen krank. Wir alle wissen, dass unsere Mitbürger, die irgendwie asiatisch aussehen, jeden Morgen aus Wuhan hierher zur Arbeit pendeln.

  • Coronavirus (II)

    In einigen Apotheken in Deutschland sind die Mundschutzmasken ausverkauft. Ich geh jetzt nur noch mit Sturmhaube in die Bank. Seitdem klappt's auch mit dem Geldabheben viel besser.

  • Thomas Kemmerich (FDP) zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt mit den Stimmen der AfD (I)

    Die Bundes-FDP wollte mit 10,7 Prozent nicht regieren. Die Thüringer FDP mit 5,0 Prozent sagt: Hold my beer! Jetzt heißt es: Lieber mit Faschisten regieren, als nicht regieren. Ja, für den Erhalt der Demokratie muss man sich schon mal strecken. Die FDP hat den bequemen Weg gewählt und ist in die Höcke gegangen.

  • Thomas Kemmerich (FDP) zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt mit den Stimmen der AfD (II)

    Man muss das ganz klar sagen: Es ist der FDP und auch der CDU lieber, dass der Vertreter einer Fünf-Prozent-Partei mit den Stimmen von Faschisten Ministerpräsident wird als mit Ramelow der Wahlsieger und Vertreter einer 31-Prozent-Partei. Das ist ein Demokratieverständnis, wo man denkt: Die passen schon ganz gut mit der AfD zusammen.

  • Thomas Kemmerich (FDP) zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt mit den Stimmen der AfD (III)

    Die AfD hat im dritten Wahlgang ihrem eigenen Kandidaten keine einzige Stimme gegeben und stattdessen für Thomas Kemmerich gestimmt. Ein taktisch brillantes Manöver. Rommel wäre stolz gewesen.

  • Sigmar Gabriel geht in den Aufsichtrat der Deutschen Bank

    Die Deutsche Bank ist in den letzten Jahren vor allem durch unseriöse Geschäfte, Strafzahlungen, Turbokapitalismus und unglaubliche Boni aufgefallen. Da will er jetzt hin. Auf der Hauptversammlung im Mai will Gabriel sich zur Wahl stellen. Das geht jetzt alles ganz schnell. Bei der nächsten Razzia will er auf jeden Fall schon dabei sein.

  • Wie kommt Sigmar Gabriel eigentlich zu diesem Job?

    Ausschlaggebend war wohl, dass die Herrscherfamilie von Katar sich Sigmar Gabriel als Aufsichtsrats-Mann gewünscht hat. Hm, Beckenbauer hatte keine Zeit, oder was?

  • 550 rechtsextreme Verdachtsfälle bei der Bundeswehr im Jahr 2019

    Kein Grund zur Sorge, das mit den Rechten in der Bundeswehr war schon immer so. Die Truppe wurde in letzter Zeit stärker sensibilisiert. Da werden jetzt sogar schon Kameraden gemeldet, die einfach nur den Hitlergruß machen, so ganz alltägliche Sachen. Natürlich muss man die Zahlen in Relation sehen. Der MAD sagt ausdrücklich, es gebe keine rechtsextreme "Schattenarmee" in der Bundeswehr. Es gibt nur einige Soldaten, die eben einen Schatten haben.

  • Trumps Nahost-Friedensplan

    Seit Jahrzehnten bekommt die Welt den Konflikt im Nahen Osten nicht in den Griff. Dann kam Donald Trump und stellt mal eben einen Nahost-Friedensplan vor. Inklusive Zwei-Staaten-Lösung. Bäm. Vermutlich denkt er: Wir haben in den USA eine 50-Staaten-Lösung gefunden, da können ja zwei Staaten kein Problem sein.

  • Donald Trump - Mann des Friedens?

    Er hat immer wieder gesagt, er will US-Soldaten nachhause holen. In Syrien hat er das gemacht. Und es war Frieden. Also - Erdogan war zufrieden. Trump hat 130.000 Dollar an den Pornostar Stormy Daniels gezahlt. Für den Frieden. Seinen Frieden. Er hat persönlich Militärhilfe für die Ukraine zurückgehalten. Was für ein Pazifist.

  • Kohleausstieg in 18 Jahren

    Viele Kraftwerke werden erst gegen Ende der Ausstiegszeit abgeschaltet. Das ist, als würden sie einen 18-Jahres-Plan machen, mit dem Rauchen aufzuhören: Im 1. Jahr: Bisschen weniger rauchen, im 2. - 17. Jahr: Weiterquarzen, 18. Jahr: Aufhören.

  • Entschädigungen für Stromkonzerne

    Da zeigt sich der Staat ganz schön spendabel. 4,35 Milliarden erhalten die Energieriesen als Entschädigung für Gewinne, die sie nun nicht mehr machen können. Auch eine Form von Respektrente.

  • Von der Leyens Berateraffäre (I)

    Ein Untersuchungsausschuss versucht gerade herauszufinden, warum in alles in der Welt von der Leyen so viel Geld für Berater ausgegeben hat. Allein 2015 und 2016 200 Millionen Euro. Wir alle wissen: Guter Rat ist teuer. Und schlechter leider auch.

  • Von der Leyens Berateraffäre (II)

    Leider trägt von der Leyen selber nur wenig zur Aufklärung bei. Nicht nur, dass sie sich ins Ausland abgesetzt hat. Zwei Diensthandys wurden ebenfalls komplett gelöscht auf denen möglicherweise wichtige Textnachrichten gewesen wären. Wie zum Beispiel: "Seid ihr schon in der Kantine?" und "Könnt ihr mir einen von McKinsey hochschicken. Mein Drucker geht nicht."

  • Immer mehr Hass und Angriffe auf Lokalpolitiker

    Wir sollten glücklich sein, dass es noch Leute gibt, die sich freiwillig diesen Stress antun. Es werden immer weniger. Jens Spahn hat schon gesagt, wenn er das nächste Mal im Kosovo ist, wird er versuchen neben Pflegekräften auch ein paar Kommunalpolitiker mitzubringen.

  • Bonpflicht seit Jahresbeginn

    Finanzminister Olaf Scholz hat durchgesetzt, dass für alles, was man kauft, nun ein Bon ausgegeben werden muss. Der Gedanke dahinter ist ja, dass damit Steuerhinterziehung verhindert wird. Weil man mit den Bons nachweisen kann, wer was gekauft hat. Ja, die WM in Katar, mit Bonpflicht gäbe es die nicht.

  • Löschen des "Oma ist eine Umweltsau"-Videos und Tom Buhrows Entschuldigung

    Auch "Backe backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen" wird vom WDR ab sofort auch nicht mehr gespielt. Passt nicht zum Intendanten. Für Kuchen braucht man Eier.

  • Deutschland empört sich

    Es gibt jedes Jahr Empörung darüber, dass manche Weihnachtsmärkte Wintermärkte heißen. Die AfD hat sich drüber aufregegt, dass Toblerone als halal zertifiziert wird. Empörend! Islamisierte Schokolade! Kannste nicht mehr essen! Capri Sonne wird umbenannt in Capri Sun - ein Aufschrei ist die Folge. Capri-Sonne ist deutsch und muss auch deutsch sein. Gibt es eine deutschere Stadt als Capri? Ich denke nein.

  • "Klimahysterie" ist das Unwort des Jahres.

    Ich weiß gar nicht, warum das ein Unwort sein soll. Es beschreibt die Lage sehr genau. Gerade was die Natur angeht. Das bisschen Klimawandel und was macht Australien? Brennt einfach komplett ab! Wenn das keine hysterische Reaktion ist.

  • Klimawandel und Buschfeuer in Australien

    Die verbrannte Fläche ist so groß, dass sie nicht mal mehr in Saarländern angegeben werden kann. Die Rekordhitze ist eindeutig ein Zeichen für den Klimawandel. Auf den Fidschis sagt man: Zum Glück kann uns das zwei Meter unter der Meeresoberfläche nicht passieren.

  • Bedeutung der Kohle in Australien

    Australien ist der größte Kohleexporteur der Welt. Kohle ist der wichtigste Energieträger in Australien und das muss man auch verstehen. Die Sonne scheint da ja nie, wie sollen die sonst Energie gewinnen? Außerdem schafft die Kohleindustrie in Australien Arbeitsplätze. Zehntausende allein bei der Feuerwehr.

  • Geschäftsbeziehungen von Joe Kaeser von Siemens

    Der Kunde ist König, beziehungsweise manchmal auch Kronprinz. Wie im Fall Saudi-Arabien nach der Ermordung des Journalisten Kashoggi. Und auch Putin wollte Kaeser nicht verärgern kurz nach der Einnahme der Krim. Der Kaeser hat einen Freundeskreis, davor würde sich sogar der Abu Chacker-Clan ekeln.

  • 40 Jahre "Die Grünen"

    Die Grünen haben es in den Bundestag geschafft und auch an die Regierung. Was haben grüne Regierungen noch alles gebracht: Der erste Kriegseinsatz der Bundeswehr seit dem Ende des Weltkrieges, Hartz IV, grottenschlechte Schulpolitik in NRW, Genehmigung des Kohlekraftwerks in Moorburg. Die Grünen sind wie der FC St. Pauli. Seit Jahren eigentlich nur Misserfolge, aber trotzdem unheimlich beliebt.

  • Wahlen in Großbritannien und Boris Johnson

    Johnson liegt vorn. Er hat aber auch Großes versprochen. Zum Beispiel, dass es nach dem Brexit einen Baby-Boom in England geben wird. Er hat wörtlich gesagt, es werde eine Welle von Liebe und Romantik geben. Klar, in einem Land, wo es nach dem Brexit viel Arbeitslosigkeit geben wird, ist Sex natürlich eine angenehme Möglichkeit, den Tag rumzukriegen.

  • Brexit

    Es ist inzwischen völlig klar, dass der Brexit Großbritannien schaden wird. Aber das ist den meisten Briten schnurz. Bei einer Eurobarometer-Umfrage gaben 40 Prozent der Briten an, sie hätten kein Interesse an Politik. Und das Schlimme ist, das Unterhaus gehört dazu.

  • Verkehrsminister Andreas Scheuer

    Das Umweltbundesamt hat gerade die klimapolitischen Maßnahmen des Verkehrsministeriums scharf kritisiert: Zu wenig. Zu wirkungslos. Völlig unzureichend. Verkehrsminister Andreas Scheuer kann zufrieden sein. "Völlig unzureichend" ist seit Monaten das Beste, was über seine Arbeit gesagt worden ist.

  • Warum ist Andreas Scheuer noch Verkehrsminister?

    Ich glaube, der Grund ist folgender: Es gibt einfach keinen geeigneten Nachfolger. Vor Scheuer war der Verkehrsminister Alexander Dobrindt, davor Peter Ramsauer. Peter Ramsauer, dann Alexander Dobrindt, dann Scheuer und die CSU sagt selbst schon: Leute, so schnell kommen selbst wir bei der Produktion von Nulpen nicht nach.

  • CO2-Ausstoß von Streamingdiensten

    Der CO2-Ausstoß von Streamingdiensten ist so groß wie der von ganz Spanien. Viele die diese Nachricht hören, denken jetzt: "Es wird mir zwar schwer fallen, aber schweren Herzens müssen wir für das Klima und die Rettung der Menschheit eben Abschied nehmen von Spanien."

  • Neue SPD-Vorsitzende (I)

    Und was haben sich alle ins Hemd gemacht. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans wollten mehr Gerechtigkeit, mehr Umverteilung, mehr staatliche Investitionen, mehr Sozialleistungen. Da haben viele gefragt: Ist das in der SPD überhaupt erlaubt? Zwei Sozialdemokraten als Vorsitzende?

  • Neue SPD-Vorsitzende (II)

    Gerhard Schröder hat sich auch gleich von der neuen SPD-Führung distanziert. Ein sehr gutes Zeichen, finde ich. Das sollte eine grundsätzliche Lebensmaxime sein: Lebe so, dass Gerhard Schröder sich von dir distanzieren würde.

  • 70 Jahre NATO

    1949 wurde sie ja gegründet als Verteidigung gegen Bedrohungen aus dem Osten. Jetzt ist sie 70 und damit so alt wie Peter Maffay. Was zeigt, dass sie nicht jede Bedrohung aus dem Osten verhindern konnte.

  • Strafzölle der USA auf chinesische Produkte

    Die Liste der chinesischen Produkte auf die die USA Strafzölle erheben ist lang. Es sind chinesische Produkte wie zum Beispiel die 13, die 127, die 11 süß-sauer und die 7 mit Glasnudeln.

  • Überwachung von Mitarbeitern bei Zalando

    Mitarbeiter sprechen von Stasi-Methoden. Zalando spricht dagegen von einem "berechtigten Interesse an Leistungskontrolle" und von "gelebter Feedback-Kultur". Dann ist Mobbing auch gelebte Konfliktkultur. Und die Löhne zu drücken, das ist gelebte Bescheidenheitskultur.

  • AfD-Parteitag in Braunschweig

    Braunschweig. Also das ist ja jetzt echt schon zu platt, dass die AfD ihren Parteitag auch noch in Braunschweig macht. Gab's in Hassloch keine Halle mehr? Ist das jetzt so üblich, den Ort passend zur Partei auszuwählen? CDU Parteitag in Schwarzheide. Die Linke in Karl-Marx-Stadt. FDP in Monaco. Und SPD in Atlantis.

  • Black Friday

    Die Schnäppchenjäger sind schon ganz nervös. Noch zwei Tage, dann ist "Black Friday". Der Tag, an dem wir feiern, dass Maria und Josef damals den Thermomix 20% billiger bekommen haben. Nach dem Black Friday kommt dann auch noch der Cyber Monday, mit Sonderangeboten in Onlineshops. Auf den Cyber Monday folgt traditionell der "Du meine Güte, was habe ich da nur für unnötigen Scheiß gekauft"-Tuesday.

  • Negativzinsen

    Es ist eine Gemeinheit. Durch die Inflation verliert unser Geld sowieso schon an Wert. Dann kommen jetzt noch Negativzinsen. Das heißt, die Sparguthaben sind irgendwann von alleine weg. Man spart automatisch sein Konto schlank. Statt zur Bank zu bringen, kann man das auch in den Gulli werfen. Wobei der Gulli noch besser ist. Da zahlt man nicht auch noch Kontoführungsgebühr.

  • Verkehrsminister Scheuers Verträge mit Mautbetreibern

    Jetzt werden ca. 500 Millionen Euro Schadensersatz fällig, die natürlich der Steuerzahler übernehmen muss. Noch irrer: Zur Aufklärung der Angelegenheit hat Scheuer inzwischen schon 611.000 Euro für Berater ausgegeben. Der verpulvert über eine halbe Million für Leute, die rausfinden sollen, warum er eine halbe Milliarde verpulvert hat.

  • Funklöcher in Deutschland

    Die Regierung hat nun beschlossen 1,1 Milliarden Euro für eine bessere Netzabdeckung auszugeben. Dafür zuständig ist Verkehrsminister Andreas Scheuer. Ja, dann kann es doch sofort losgehen? Ich schätze, dass Scheuer die entsprechenden Verträge mit Huawei schon im vergangenen Sommer unterschrieben hat, bevor irgendetwas politisch beschlossen war.

  • Ist Digitalisierung immer die Lösung?

    Ist Digitalisierung überhaupt immer die Lösung? Ich denk mir zum Beispiel: Wenn das Handy Netz hat, habe ich auch soziale Medien. Ein Eldorado für Leute, die gern Schwachsinn und Hass verbreiten. Und vor die Wahl gestellt: Funklöcher oder Arschlöcher - nehme ich die Funklöcher.

  • Verspätungen bei der Bahn

    Im Fernverkehr ist aktuell jeder vierte Zug verspätet. Gut, da sagt die Bahn ihren Kunden: Dann nehmen Sie doch einfach immer den dritten.

  • Verpasste Anschlusszüge bei der Bahn

    Gerade an den Knotenpunkten funktionieren Anschlüsse nicht. Zum Beispiel in Mannheim oder Kassel. Wenn man viel durch Deutschland reist, strandet man mit der Bahn regelmäßig in Mannheim oder Kassel. Wie oft stand ich schon in Mannheim oder Kassel. Ich wette, beide Städte sind überhaupt nur so entstanden. Die Einwohner von Mannheim und Kassel sind alles Bahnreisende, die da nicht mehr weggekommen sind.

  • Neue Tesla-Fabrik in Brandenburg

    Mal sehen, ob alles so funktioniert, wie Elon Musk es sich wünscht. Er will mit der Fabrik ja schon im Jahr 2021 am Start sein. In Shanghai hat er eine ähnliche Fabrik aus dem Boden gestampft. Und zwar in 168 Tagen. So lange brauchen sechs Beamte bei uns um nur das Porto für die Baugenehmigung auszurechnen.

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Dieses Thema im Programm:

extra 3 | 27.05.2020 | 22:50 Uhr