Die Nordreportage: Reeperbahn 157

Montag, 29. Oktober 2018, 18:15 bis 18:45 Uhr

Das Niebuhrhaus an der Reeperbahn wurde 1971 gebaut. © NDR/ADAMfilm

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Am Ende der Reeperbahn in Hamburg ragt ein weißer Turm über die flachen Bauten der Amüsiermeile. Es ist das Niebuhr-Hochhaus, im Volksmund früher auch "Nuttenbunker" getauft, weil schon kurz nach Fertigstellung 1971 das Rotlichtmilieu die Herrschaft über die Apartments übernahm.

Diese Zeiten sind vorbei. Heute leben in den 160 Wohnungen ganz unterschiedliche Menschen. Dirk Bunte zum Beispiel. Er ist Hafenmaler und wird das Niebuhr-Hochhaus in Acryl verewigen. Oder Antje Parszyvk. Sie ist auf St. Pauli aufgewachsen, hat hier in den einschlägigen Bars gearbeitet und sagt heute, mit 70 Jahren: "Ich geh hier nicht mehr weg. Nur mit den Füßen zuerst." Ein paar Stockwerke höher lebt Miriam Amiro. Sie ist Moderedakteurin beim Frauenmagazin "Grazia". Sie schätzt die bunte Vielfalt auf St. Pauli, würde hier nachts aber nie feiern gehen. Ganz im Gegensatz zu Lara Ziemer. Sie mag den Stadtteil gerade wegen der vielfältigen Möglichkeiten, hier zu feiern.

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Moderedakteurin Miriam Amiro lebt auf dem Kiez und arbeitet an der Alster.

Die Bewohner des Niebuhr-Hochhauses öffnen für das Filmteam ihre Türen. "Die Nordreportage" zeigt, wie sie den Kiez erleben, wer sonst noch im Hochhaus an der Reeperbahn 157 wohnt und wie der Maler Dirk Bunte sein Zuhause auf die Leinwand bannt.

Redaktion
Birgit Schanzen
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Autor/in
Susan Tratz