Die Nordreportage: Hebammen dringend gesucht!

Notstand im Kreißsaal

Montag, 29. April 2019, 18:15 bis 18:45 Uhr

Maria Preßentin liebt ihren Job, doch die Arbeitsbedingungen sind schwierig und die Bezahlung schlecht. © NDR/ARTE/Vincent TV/Connie Goos

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In deutschen Kliniken gibt es zu wenige Hebammen. Immer mehr Hebammen kündigen wegen schlechter Arbeitsbedingungen ihren Job. Die Folge: Schwangere müssen abgewiesen werden, Kreißsäle schließen. Und das bei steigender Geburtenrate.

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Maria Preßentin ist es wichtig, sich intensiv um die schwangeren Frauen zu kümmern.

Hebamme Maria Preßentin versucht bei ihrer Arbeit in einer Hamburger Klinik trotzdem, die Frauen mit viel Ruhe und Zuwendung bei der Geburt zu unterstützen. Das ist nicht immer einfach.

Hebamme Susanne Lohmann arbeitet aus diesem Grund nur noch freiberuflich in der häuslichen Betreuung. Auch hier mangelt es an Hebammen, denn die Wochenbettbetreuung ist schlecht bezahlt und nicht planbar. Susanne Lohmann sucht daher eine politische Lösung. Sie ist der Auffassung, dass sich Hebammen in Deutschland ganz neu organisieren sollten.

Nachrichten

Hebammenverband beschreibt "dramatische" Situation

Der Hebammenverband Schleswig-Holstein malt ein düsteres Bild der Geburtshilfe im Land. Immer weniger Frauen wollten die Arbeit machen - auch wegen hoher Belastungen und niedrigem Gehalt. mehr

Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Redaktion
Birgit Schanzen
Autor/in
Antje Büll