Die Nordreportage: Eine Brücke über das Loch

Der Bau der Behelfsbrücke an der A20

Montag, 14. Januar 2019, 18:15 bis 18:45 Uhr
Mittwoch, 16. Januar 2019, 11:30 bis 12:00 Uhr

Mit einem Kran wird von einem Lkw ein Brückenteil für die Behelfsbrücke der A20 bei Tribsees abgeladen. © NDR Foto: Steffen Baxalary

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An einem Vormittag im Herbst 2018 dürfen sich die betroffenen Anwohner ein Bild von der Baustelle machen.

Im Herbst 2018 rollen die Baumaschinen über die A20 nahe Tribsees in Mecklenburg-Vorpommern. Eine fast 800 Meter lange Behelfsbrücke wird errichtet, damit die täglich mehr als 20.000 Fahrzeuge nicht mehr über die Umleitung durch kleine Dörfer fahren müssen. Ein einmaliger Vorgang. Genauso einmalig wie die Ursache: Im September 2017 war nämlich die Autobahn an dieser Stelle im Moor versunken, weil das "innovative" Verfahren, mit dem die Autobahn errichtet worden war, versagt hat. Für etwa 150 Millionen Euro muss nun die A20 auf knapp einem Kilometer Länge neu errichtet werden.

Der Bau des Brückenprovisoriums beginnt

Insgesamt werden 81 einzelne Segmente verlegt. Jedes Teil ist knapp 30 Meter lang und 27 Tonnen schwer.

Die Behelfsbrücke besteht aus insgesamt 81 einzelnen Segmenten, jedes bis zu 33 Meter lang. Und diese Einzelteile müssen millimetergenau eingepasst werden. Allein diese Brücke, die Land und Bund nun für zwei Jahre gemietet haben, wird ungefähr 50 Millionen Euro kosten.

Der Film schildert den Bau des Provisoriums und beobachtet die genervten Anwohner entlang der Umleitung.

Nachrichten

A20-Loch ohne spürbare Folgen für Tourismus

Die Baustelle am A20-Loch bei Tribsees hat - entgegen der Befürchtungen - keine spürbaren Auswirkungen auf den Tourismus gehabt. Der schöne Sommer zog die Touristen trotzdem ins Land. mehr

Autor/in
David Pilgrim
Redaktion
Birgit Müller
Produktionsleiter/in
Iris Berner