Stand: 06.10.2015 12:11 Uhr

Ith-Hils-Weg: Wandern zwischen Weser und Leine

Weser und Leine, die beiden großen Flüsse in Südniedersachsen, kommen sich stellenweise ziemlich nah. Zwischen Bodenwerder und Alfeld beträgt der Abstand nur rund 20 Kilometer. Dazwischen liegen allerdings zwei Höhenzüge: Ith und Hils. Der Ith-Hils-Weg erschließt die Region für Wanderer. Gut 80 Kilometer führt er als Rundweg durch die vielfältige Landschaft: mal auf Kammwegen, dann wieder am Fuß der Höhenzüge durch Wiesen und Felder.

Die Lippoldshöhle erkunden

Spektakuläre Felsen

Besonders im Ith, der schmalen, aber rund 22 Kilometer langen Bergkette erleben Wanderer spektakuläre Felsformationen, die kahl und steil empor ragen. Die höchsten Erhebungen wie Lauensteiner Kopf und Hunzener Klippen bringen es auf mehr als 400 Meter. Im Herbst färbt sich der Laubwald bunt und sorgt so für zusätzliche Naturerlebnisse.

An Klippen enlang zum Ithturm

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Bärlauch färbt den Waldboden im Frühjahr in sattes Grün.

Der Qualitätswanderweg Ith-Hils-Weg ist durchgehend gut beschildert und in mehrere Etappen unterteilt. Der Abschnitt von Coppenbrügge, dem nördlichsten Ort an der Route, zum Humboldtsee gehört zu den spannendsten Teilstrecken. Von den knapp 20 Kilometern führen zwölf auf dem Ithkamm durch das Naturschutzgebiet Naturwald Saubrink/Oberberg, entlang an zahlreichen Klippen. Im Frühjahr bedecken dort Bärlauch-Pflanzen den Waldboden bis zum Horizont. Vom Ithturm, einem steinernen Aussichtsturm, ergibt sich ein weiter Blick über den Höhenzug.

Vom Raabeturm in die Höhle

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Die Felsformation "Adam und Eva" steht am Kammweg.

Auch die nächste Etappe bis nach Eschershausen ist von Felsen und Höhlen geprägt. Dann wendet sich der Weg nach Osten in Richtung Leinetal und führt dabei durch den Hils. Der Höhenzug schließt sich südlich an den Ith an. Von einem weiteren Aussichtsturm, dem Raabeturm, reicht der Blick bis zur höchsten Erhebung des Hils, der 480 Meter hohen Bloßen Zelle. Über Grünenplan und Delligsen geht es durch das Glenetal weiter in Richtung Duinger Berg. Auf diesem Abschnitt liegt die Lippoldshöhle, eine sagenumwobene Höhle, in deren dunkle, enge Gänge Kinder und sportliche Erwachsene gern klettern.

Über den Kanstein zurück nach Coppenbrügge

Nach kurzem, steilem Aufstieg führt der Ith-Hils-Weg nun auf dem Bergkamm entlang weiter in nordwestlicher Richtung, vorbei am Hohenstein und weiteren Felsformationen nach Marienhagen. Mit dem 438 Meter hohen Kanstein und dem Lönsturm folgen auf der vorletzten Etappe kurz vor Salzhemmendorf nach einmal zwei markante Attraktionen. Mit dem Weg zwischen Feldern hindurch über Lauenstein zurück nach Coppenbrügge schließt sich der Rundkurs.

Karte: Ith-Hils-Weg
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Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | Expeditionen ins Tierreich | 17.04.2013 | 20.15 Uhr

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