Stand: 25.08.2017 10:47 Uhr

Auf dem Heidschnuckenweg durch das Blütenmeer

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Der Fernwanderweg bietet viele attraktive Teilstrecken, die sich auch gut für Tagesausflüge eignen.

Moore, Wälder, Wiesen und mehr als 30 große und kleine Heideflächen, die von Anfang August bis Anfang September in kräftigen Lilatönen erblühen - das bietet einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands: der 223 Kilometer lange Heidschnuckenweg. Er verbindet die schönsten Stellen der Lüneburger Heide zwischen Hamburg und Celle und führt dabei durch die vielfältige Landschaft der Naturparks Lüneburger Heide und Südheide. Mehrere hübsche Heide-Orte liegen an der Strecke, darunter Wilsede, Bispingen, Soltau, Wietzendorf und Fassberg.

Die Route verläuft weitgehend durch eine leicht hügelige Landschaft. Dabei erleben die Wanderer die typischen Landschaftsformen der Region, von offenen Heideflächen über Wacholderhaine und Kiefern- und Mischwälder bis hin zu Moorgebieten wie dem Pietzmoor mit seinen Wollgrasflächen.

Bettina Bouma wandert auf dem Heidschnuckenweg.

Wandern auf dem Heidschnuckenweg

Hallo Niedersachsen

2014 wurde der Heidschnuckenweg als schönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet - Naturführerin Bettina Bouma kennt ihn bestens.

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14 Teilstrecken für Tagesausflüge

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Im Büsenbachtal bei Handeloh führt der Wanderweg direkt an einem Bach entlang.

Für Tagesausflüge bietet sich eine der 14 Teilstrecken an. Mit Längen von sieben bis 27 Kilometern lassen sich die kürzeren Etappen des Heidschnuckenwegs, der 2014 zum schönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde, auch von Familien mit Kindern gut bewältigen. Allerdings sollten sich Wanderer vorab informieren, ob es möglich ist, mit Bus oder Bahn zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Bequem geht das von Mitte Juli bis Mitte Oktober: In dieser Zeit verbindet der Heide-Shuttle mehrere Orte an der Strecke mit den Regional-Bahnhöfen.

Wanderungen mit Gästeführern

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Der Wanderweg ist durchgehend mit einem weißen H auf schwarzem Grund gekennzeichnet.

Daneben gibt es Angebote für geführte Wanderungen und Wanderungen mit Gepäcktransport. Ein besonderes Angebot sind die Vollmondwanderungen, bei denen die Wanderführer ihre Gäste auf eine Tour zu Feen, Elfen und Wassergeistern mitnehmen. Sie wissen auch zu berichten, wie es kam, dass sich Riesen in der Heide ansiedelten und woran man erkennt, wenn Zwerge in der Nähe sind.

Der Heidschnuckenweg im Überblick

Länge: 223 Kilometer
Start/Ziel: Hamburg-Fischbek/Celle
Markierung: Logo mit Heidschnuckenkopf und Schriftzug oder weißes H auf schwarzem Grund

Die einzelnen Etappen:

  • Hamburg-Fischbek - Buchholz in der Nordheide (26 km)
  • Buchholz - Handeloh (15 km)
  • Handeloh - Undeloh (17 km)
  • Undeloh - Niederhaverbeck (14 km)
  • Niederhaverbeck - Bispingen (17 km)
  • Niederhaverbeck - Schneverdingen - Behringen (21 km)
  • Bispingen - Soltau (23 km)
  • Soltau - Wietzendorf (18 km)
  • Wietzendorf - Müden an der Örtze (14 km)
  • Müden - Faßberg (7 km)
  • Faßberg - Oberoher Heide (19 km)
  • Oberoher Heide - Weesen (12 km)
  • Weesen - Dehningshof (13 km)
  • Dehningshof - Celle (27 km)

Karte: Auf dem Heidschnuckenweg durch die Heide
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