Stand: 18.03.2014 10:00 Uhr  | Archiv

Geschichte erleben im Altonaer Museum

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Das Museum zeigt zahlreiche Schiffe, wie diesen verkleinerten Nachbau eines Fischkutters von 1903.

Historische Bauernstuben, ein Dorfkrämerladen von 1890, alte Schiffe und bunt bemalte Galionsfiguren: Das Altonaer Museum in Hamburg, eines der größten deutschen Regionalmuseen, erweckt verschiedene Aspekte der norddeutschen Kulturgeschichte zu neuem Leben uns schickt seine Besucher auf eine Erlebnisreise durch die vergangenen Jahrhunderte.

Große Sammlung zum Thema Schiffe

Überregional bekannt ist die Sammlung zum Thema Schiffbau. Sie zeigt etliche Schiffsmodelle und dokumentiert die historische Entwicklung des alten Gewerbes - vom Holz- bis zum Eisenschiffbau. Besucher können sich außerdem in einer historischen Schiffszimmerei umsehen. Nicht verpassen sollten sie die Sammlung historischer Galionsfiguren.

So lebten die Bauern: Historische Stuben

Weiterer Höhepunkt eines Museumsrundgangs sind die 17 begehbaren Bauernstuben aus der Zeit von 1700 bis 1850, die einen lebendigen Einblick in die ländliche Wohnkultur vergangenener Zeiten ermöglichen. Die Stuben, die einst in den Wohnhäusern zumeist reicher Großbauern standen, gehören zum ältesten Bestand des Museums und wurden noch von dem ersten Direktor des Altonaer Museums, Otto Lehmann, um 1900 zusammengetragen.

Schätze des Altonaer Museums

Zeitreise: Ein Dorfladen und eine alte Apotheke

Die prachtvolle Lauenburger Raths-Apotheke aus dem 18. Jahrhundert zeigt eine weitere Facette norddeutscher Alltagsgeschichte. Besucher können dort sogar die Gerüche nach Kräutern und Tinkturen nacherleben.

Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Museumstraße 23
22765 Hamburg
Tel. (040) 42 81 35 35 82

Öffnungszeiten:
Di bis So 10 bis 17 Uhr
1. Mai, Heiligabend, Silvester und Neujahr geschlossen

Eine vergangene Dorfkultur macht wiederum der nach seiner letzten Besitzerin benannte Dufke-Laden lebendig. Bis 1978 verkaufte Margarete Dufke in ihrem "gemischten Landhandel" in Altenwerder Kolonialwaren und örtliche Produkte. Altenwerder gibt es mittlerweile nicht mehr - das alte Dorf fiel der Hafenerweiterung zum Opfer. Doch durch den kleinen Krämerladen, dessen Einrichtung zum Teil noch aus der Gründungszeit 1890 stammt, können Besucher heute im Museum streifen.

Verschiedene Sonderausstellungen sowie Film- und Vortragsreihen ergänzen das Angebot. Zum Altonaer Museum gehören außerdem die Außenstelllen Jenisch-Haus in Klein Flottbek und das Rieck-Haus in den Vier- und Marschlanden.

Kinderolymp: Spannende Erlebnisse für Kinder

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Anfassen und ausprobieren ist im Kinderolymp ausdrücklich erwünscht.

Ein Anziehungspunkt speziell für Familien ist der Kinderolymp mit wechselnden Ausstellungen, die ausdrücklich auf Kinder zwischen vier und zehn Jahren zugeschnitten sind. Dort können sich die kleinen Besucher ausprobieren, sich austauschen und spielerisch mit einem Thema befassen. Weiteres Highlight für Kinder ist das Kinderbuchhaus, das Originalillustrationen aus Kinder- und Jugendbüchern zeigt und regelmäßig Lesungen veranstaltet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 / Treffpunkt / 24.04.2013 / 20:05 Uhr

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