Sendedatum: 25.06.2018 19:30 Uhr

Dorfgeschichte: Barmissen

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In Barmissen passen die Bewohner auf sich auf - dank einer Nachrichtengruppe.

Alles, was es in Barmissen so Neues gibt, findet den Weg aufs Handy: Die Barmissener haben eine What’s App-Gruppe. Hier ging es zum Beispiel schon darum, dass einige Bewohner Gauner-Zinken auf ihren Briefkästen gefunden haben - also Zeichen, die Einbrecher hinterlassen, um bestimmte Häuser zu markieren. So waren alle gewarnt, konnten die Polizei verständigen und zum Glück wurde dann bei niemandem eingebrochen.

Halb Kirchbarkau, halb Barmissen

Zwei Kilometer außerhalb von Barmissens Ortskern, hinter der B404, steht ein einzelnes Haus - vermeintlich auf Kirchbarkauer Gebiet. Es gehört nämlich zu Barmissen, denn lange vor dem Bau der B404 war hier eine große Koppel: Und die war Teil eines Hofes in Barmissen. Der Urgroßvater der Dame, die jetzt in dem Haus wohnt, hat das Haus 1913 gebaut. Für sie ist das Wohnen fernab von Barmissen kein Problem: Mal habe Barmissen was Gutes zu bieten, mal Kirchbarkau - beides nimmt sie für sich mit.

Besonderes Grundstück

Das wahrscheinlich auffälligste Grundstück im Ort gehört Gustav Rieken. Hinter seinem Haus befindet sich ein Ein-Hektar-Golfplatz. Den ganzen Tag fährt ein kleiner Roboter über das Gelände und mäht den Rasen schick. Meist spielt Rieken dann mit seiner Frau, weil sonst im Dorf niemand golft. Ein paar hundert Meter entfernt geht es dann mehr um Arbeit als um Hobby: Dort sind seine Schweine untergebracht. Die Ferkel kommen aus dem eigenen Betrieb in Mecklenburg und werden hier gemästet. Mit 120 Kilogramm geht’s dann auf ihre letzte Reise.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 25.06.2018 | 19:30 Uhr