Schleswig-Holstein Magazin

u.a.: Neue Erkenntnisse im Mordfall "Nathalie"

Montag, 06. Januar 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 07. Januar 2020, 03:45 bis 04:15 Uhr
Dienstag, 07. Januar 2020, 10:00 bis 10:30 Uhr

Im Mordfall "Nathalie" hat die Staatsanwaltschaft Flensburg jetzt Anklage erhoben. Die 23-Jährige war im vergangenen August zunächst verschwunden und zwei Wochen später tot aufgefunden worden. Ein 47-jähriger Mann aus Humptrup (Kreis Schleswig-Flensburg) sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Angeklagt sei er nun wegen Totschlags, so die Staatsanwaltschaft. Über eine Internetplattform habe er Kontakt mit der Frau gehabt. In seinem Fahrzeug sowie an einem Elektroschocker seien DNA-Spuren gefunden worden. Zudem belegen laut Staatsanwaltschaft digitale Spuren, dass er sich zur Tatzeit in der Nähe der Getöteten aufgehalten hat.

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Ein Polizist neben Polizeifahrzeugen mit einem Verkehrshütchen in der Hand am Anfang einer kleinen Verbindungsstraße, die zu einer Stelle führt, an der ein Polizeieinsatz im Zusammenhang mit der vermissten 23-jährigen Nathalie aus Nordfriesland stattfindet. © dpa-Bildfunk Foto: Benjamin Nolte

Fall Nathalie: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall Nathalie Anklage gegen einen 47 Jahre alten Mann erhoben. Mehrere Indizien würden auf die Täterschaft des Mannes hinweisen, so die Staatsanwaltschaft. mehr

Schuhspuren helfen bei Verbrechersuche: über die Arbeit von Kriminaltechnikern

Jeden Sonntag schauen Millionen von Fernsehzuschauern zu, wenn die "Tatort"-Ermittler auf Spurensuche gehen - das ist bekanntlich Fiktion. Dass es aber in der Realität ähnlich zugeht, zeigt die Arbeit am Kriminaltechnischen Institut in Kiel. Dort können die Kriminaltechniker für den Sohlenvergleich von Schuhabdrücken auf Informationen von mehr als 28.000 Schuhmodellen zurückgreifen. Damit hat das Institut in Kiel eine der bundesweit größten Referenzmuster-Datenbanken. So haben die Forensiker zum Beispiel bereits den Mord an einem Rentner aus Kiel aufklären können. Der Täter hatte einen Schuhabdruck am Tatort hinterlassen und konnte so überführt werden. Wie genau die Spurensuche mit Schuhabdrücken funktioniert berichtet unser Reporter Tobias Gellert. Er hat die Kriminaltechniker bei ihrer Arbeit begleitet.

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