Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Nach fast 20 Jahren Baubeginn für Elbvertiefung

Mittwoch, 13. Februar 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 14. Februar 2019, 03:45 bis 04:15 Uhr
Donnerstag, 14. Februar 2019, 10:00 bis 10:30 Uhr

Am Mittwoch wird in der Elbe vor Brokdorf mit dem Bau eines Damms unter Wasser begonnen, der eine Fläche für die Ablagerung von Baggergut begrenzt. Nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes wird dazu im Hafen von Brunsbüttel ein Schiff mit einem Steingemisch beladen, das anschließend unter Wasser verklappt wird und den Randdamm für die Ablagerungsfläche bildet. Diese ersten Arbeiten zur Vorbereitung der Elbvertiefung kosten rund fünf Millionen Euro. Weitere Bauarbeiten in der Elbmündung sind bereits in Auftrag gegeben. Auf der anderen Elbseite vor Cuxhaven wird von einem Unternehmen aus Kleve für 9,5 Millionen Euro eine weitere Fläche vorbereitet. Ebenfalls bereits vergeben ist ein Auftrag für eine Fläche am Neufelder Sand für 25 Millionen Euro, der an eine belgische Firma ging. Allein diese Fläche soll 9,5 Millionen Kubikmeter Baggergut aufnehmen. Die eigentlichen Arbeiten an der Fahrrinne beginnen vermutlich im März. Die Kosten für das Gesamtprojekt sind nicht offiziell beziffert, belaufen sich jedoch voraussichtlich auf rund 700 bis 800 Millionen Euro.

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Baggern für die Elbvertiefung beginnt vor Brokdorf

Nach einer Planungsphase von 17 Jahren rollen die ersten Bagger für die Elbvertiefung. Vor Brokdorf entsteht eine Unterwasser-Lagerfläche für Sand und Schlick - in einer riesigen Dimension. mehr

Verkehrs-AG gegen Elterntaxis

Elterntaxis sind ein landesweites Problem, das bestätigt uns die Polizei immer wieder: Viele Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Eingangstür der Schule fahren. Das Verkehrschaos, das durch die Elterntaxis entsteht, ist nicht nur nervig für alle anderen Autofahrer, sondern auch schlicht gefährlich für die Kinder. Vor allem Grundschüler können die Verkehrssituation noch nicht richtig einschätzen oder werden zwischen den vielen Autos einfach übersehen. Kritisch ist die Situation auch in Barsbüttel (Kreis Stormarn). In der kleinen Straße liegen gleich zwei Schulen, eine Grund- und eine Gemeinschaftsschule. Jeden Tag kommen hier rund 1.100 Schüler an. Anwohner und Eltern berichten von Elterntaxis, die in Hauseinfahrten halten, die Feuerwehrzufahrten der Schule oder den Busparkplatz zustellen. Um die Situation zumindest zu entspannen, haben die beiden Schulen zusammen eine Verkehrs-AG gegründet. Ein Gremium aus Lehrern, Elternbeiratsmitgliedern und Schülern der Oberstufe. Weil der Weg über die Eltern oft der schwierigere ist, versucht die AG in verschiedenen Projekten direkt die Kinder davon zu überzeugen, zu Fuß, mit dem Roller oder dem Rad zur Schule zu kommen: Oberstufenschüler gehen in die Klassen, um die Kinder davon zu überzeugen, dass es viel cooler ist, zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule zu kommen.

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Schüler kämpfen gegen Elterntaxis

In Barsbüttel gehen Schüler, Lehrer und Eltern gegen sogenannte Elterntaxis vor. Sie wollen kein Verkehrs-Chaos mehr vor ihrer Schule. Denn das kann gefährlich werden. mehr

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Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

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