Schwerin: Stadt der Seen und Wälder
Wahrzeichen der Landeshauptstadt ist das Schloss mit seinen goldenen Türmen. mehr
Die Giraffen im Zoo bekommen regelmäißg Nachwuchs - hier Mutter Maradi mit ihrem Giraffenjungen im März 2011.
Naturbelassene Gehege mit altem Baumbestand sind charakteristisch für den Schweriner Zoo. Auf dem Gelände zwischen Schweriner und Faulen See leben rund 1.400 Tiere, die etwa 120 Arten angehören. Darunter befinden sich klassische Zootiere wie Löwen und Tiger, die Besucher durch Glasscheiben beobachten können. Sehenswert ist das große Naturgehege für Braunbären und Wölfe sowie die Afrikasavanne, in der Erdmännchen, Strauße und Zebras leben. Auf einer Wiese können sich Besucher ihr Picknick - unfreiwillig - mit freilaufenden Präriehunden teilen. Regelmäßig bekommen Tiere im Zoo Nachwuchs. Allein Giraffe Maradi brachte in den vergangenen Jahren fünf Babys zur Welt.
Im Humboldt-Haus leben unter anderem Fische, Ameisenbären und Papageien.
Seit Oktober 2011 ist auch die Tierwelt Südamerikas im Schweriner Zoo groß vertreten. Das neue Humboldt-Haus ist eine tropische Oase für Krallenaffen und Fische, Ameisenbären und Papageien. Besucher können die Tiere von zwei Etagen aus beobachten. In das Gebäude mit exotischen Pflanzen und Sitzecken wurden rund zwei Millionen Euro investiert. 2012 soll ein großes Freigehege die Anlage ergänzen.
Der 1769 in Berlin geborene Naturforscher und Humanist wurde vor allem durch seine Forschungsreisen nach Südamerika berühmt, die ihm den Ruf eines "zweiten, wissenschaftlichen Entdeckers Amerikas" einbrachten. Er gilt als einer der letzten Universalgelehrten und Mitbegründer der modernen Geografie.
In seinem Werk "Kosmos" versuchte Humboldt, "die ganze materielle Welt und alles, was wir heute von den Erscheinungen der Himmelsräume und des Erdenlebens wissen, in einem Werk darzustellen." Das fünfbändige Werk blieb unvollendet - Alexander von Humboldt starb am 6. Mai 1859 im Alter von 89 Jahren in Berlin.
Die knapp einen halben Meter großen Humboldt-Pinguine leben ursprünglich an der Pazifikküste von Peru und Nordchile.
Im Zentrum des Parks liegt eine große Wasservogelanlage mit Kolonien von Flamingos, Pelikanen und Kormoranen, die immer wieder auch wilde Wasservögel anlockt. Zu den absoluten Publikumslieblingen zählen die Humboldtpinguine. Besucher kommen den Tieren in ihrem Terrain sehr nah und können die Pinguine beim Schwimmen und Tauchen beobachten. Täglicher Höhepunkt ist die Fütterung um 14.30 Uhr. Weitere Attraktionen - besonders für Kinder - sind ein Streichelgehege, Schaufütterungen und Abenteuerspielplätze. Auch der Bauernhof mit heimischen Nutztieren wie Schweinen, Hühnern und Schafen steht bei jungen Besuchern hoch im Kurs. In einem neuen Taubenhaus lebt eine der ältesten Taubenrassen der Welt: weiße Indische Pfautauben.